7 Jahre Cafe Palestine Freiburg – Eine kleine Rückschau

Beitrag von Gabi Weber aus: FREIDENKER 2-17
Die Geschichte von Cafe Palestine Freiburg ist einerseits die unglaubliche Geschichte einer Organisation, die seit Mai 2010 besteht, sich mit dem „Nahost-Konflikt“ beschäftigt und in regelmäßigen Abständen sehr deutlich vor Augen führt, welche Mechanismen in Gang gesetzt werden, sobald man sich in Deutschland mit dem Thema „Palästina“ auseinander setzt – gemeint sind die Taktiken der „Israellobby“, die darauf abzielen, Palästina aus dem Fokus der Öffentlichkeit heraus zu halten.

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FREIDENKER 2-17 – Palästina – Siedlerkolonialismus und Apartheid

Die Ausgabe 2-17 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Palästina – Siedlerkolonialismus und Apartheid“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Petra Wild: Siedlerkolonialismus und Apartheid in Palästina
– Hartwig Hohnsbein: Gottgewollter Landraub
– Hartmut Barth-Engelbart: So ge-FELDMANN Völker-& Menschenrechtsbrechern
– Evelyn Hecht-Galinksi: Ein Hoch auf die „Nestbeschmutzer“!
– Annette Groth: „Freunde Israels“ bedrohen Meinungsfreiheit
– Esther Bejarano, Rolf Becker: Gruß an Moshe Zuckermann
– Gabi Weber: 7 Jahre Cafe Palestine Freiburg
– Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann: Nürnberg – Stadt der Zensur

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Linker Liedersommer 2017: Der „Waldeck-Rap“

Kurzbericht vom 7. Kulturseminar vom 23. bis zum 25. Juni 2017 auf der „Liedermacher“-Burg Waldeck
Neben dem traditionellen Singen am Lagerfeuer wurde in acht Workshops und einer Podiumsdikussion über das Arbeiterlied gestern und heute, Lieder der Revolution, aktuelle Lieder bei Streiks und Friedensdemos diskutiert ,,, Dort wurden auch Lieder einstudiert und abends auf der Freilichtbühne zu Gehör gebracht, wo neben den genannten auch wei­tere Künstler wir Hilarion Hartmann und Philipp Hoffmann aufspielten. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Teilnehmer am Workshop des Hip-Hop-Duos „Die Bandbreite“

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Videos vom Linken Liedersommer 2017

Ab 1968 wurde die Burg Waldeck zum Markenzeichen linker Protestlieder. Anknüpfend an die Tradition der legendären Waldeck-Festivals zu APO Zeiten hatten Freidenker, Arbeiterfotografie, Jenny-Marx-Gesellschaft und Neue Rheinische Zeitung Künstler, Musikgruppen, Sänger und Leute, die im Seminar oder am Lagerfeuer sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten, zu einem Musik-Treffen auf die Burg Waldeck eingeladen. Der Linke Liedersommer schlägt den Bogen zu den Kämpfen und Liedern unserer Zeit für eine solidarische Welt, gegen Ausbeutung von Mensch und Natur.

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Was haben die Freidenker mit der Jugendfeier zu tun?

Interview der Jugendfeier-Teilnehmerin Sara Martin mit Klaus Hartmann
K.H.: Bei den Kirchen gibt es Konfirmation oder Firmung, aber schon längere Zeit vorher, eigentlich zu allen Zeiten, in allen Kulturkreisen, wurde der Übergang ins Erwachsenenleben durch sogenannte Initiationsriten gefeiert. Und die Freidenker bieten Feiern, weltliche Feiern zu allen Wendepunkten des Lebens an, und insofern hat es sich auch zeitgleich im 19. Jahrhundert entwickelt. Damals hieß es anfangs Schulentlassungsfeiern, organisiert zunächst von Mitgliedern der Arbeiterparteien, der Gewerkschaften, der Freireligiösen, von den Freidenkern erstmals in den 1870er Jahren in Hamburg.

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Zum Tag des Sieges 2017

Ansprache von Klaus Hartmann auf der Gedenkfeier am 9. Mai 2017 auf dem Hauptfriedhof Frankfurt a.M.
Auszug: „Der 9. Mai ist ein Tag der Trauer um 27 Millionen ermordete Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion. Es ist ein Tag des ehrenden Gedenkens an über 11 Millionen Rotarmisten, die für diesen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben hingaben. Es ist aber auch ein Tag des Abscheus und des Zornes über die abscheulichen Verbrechen, die im Namen Deutschlands an den Völkern der SU und ganz Europas verübt wurden. Der 9. Mai ist ein Tag der Mahnung: Nie wieder ein Feldzug gen Osten, den NATO-Aufmarsch stoppen! …“

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Grußwort zum GEW-Gewerkschaftstag 2017

Bildungspolitik ist für die Freidenkerbewegung seit ihren Anfängen ein zentrales Anliegen. Ging es im 19. Jahrhundert vorrangig um die Abschaffung des kirchlichen Bildungsmonopols, kämpften die Freidenker in der Weimarer Republik für die Weltlichkeit des Schulwesens und die Brechung des Bildungsprivilegs. …
Neben traditionellen, bis heute nicht eingelösten Forderungen wie nach der Trennung von Schule und Kirchen gewinnt aktuell der Kampf gegen Bildungsprivilegien, die schon als überwunden galten, wieder neue Bedeutung.

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Linker Liedersommer auf Burg Waldeck / Hunsrück – 2017

Veranstaltungshinweis
Siebtes Kulturseminar auf Burg Waldeck/Hunsrück. 23.-25. Juni 2017. Linker Liedersommer – Für eine solidarische Welt – Gegen Ausbeutung und Krieg
Veranstalter:
– Deutscher Freidenker-Verband, Landesverbände Rheinland-Pfalz/Saar & Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden Würtemberg
– Arbeiterfotografie
– Jenny-Marx-Gesellschaft

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Gemeinsam demokratische Strukturen und Prozesse im Gesundheitswesen retten

Beitrag von Dr. Uta Mader aus: „FREIDENKER“ Nr. 1-17
An die Selbstheilungskräfte der Märkte und ihrer politischen Vollstrecker glaubt heute fast niemand mehr. Die politische Preisgabe unserer Rechte und der „Terror der Ökonomie“ sind heute auf vielen Gebieten offensichtlich. Es wird Zeit, die seit Generationen erkämpften Rechte stärker zu verteidigen.
Soziale Verbesserungen wurden von unseren Vorfahren in harten Kämpfen errungen. Daraus ergab sich das Sozialstaatsgebot, das in der Weimarer Verfassung detailliert als soziale Rechte angesprochen und seit Bestehen des Grundgesetzes allgemein als Verfassungsrang definiert wurde. … Da Konkretisierungen wie die allgemeinen sozialen Menschenrechte in der BRD nicht in die Verfassung aufgenommen wurden, gilt es, die unbestimmten Rechtsbegriffe mit Inhalt zu füllen.

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Krankenhäuser – wie krank ist das denn? – oder: Wem gehören die Krankenhäuser?

Beitrag von Michael Quetting aus: „FREIDENKER“ Nr. 1-17
Der Staat darf sich nicht mit dem vordergründigen Argument, er überlasse das Gesundheitswesen zunehmend dem Wettbewerb, aus seiner grundgesetzlichen Verantwortung für die öffentliche Daseinsvorsorge zurückziehen. Das Gesundheitswesen ist kein Markt im klassischen Sinn. … Zur Kennzeichnung des klassischen Markts gehören Konsumfreiheit, Vertragsfreiheit und Kundenautonomie – Elemente, die im Gesundheitswesen nicht existieren. Ob wir Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, liegt nicht in unserer freien oder freiwilligen Entscheidung. Indem die Häuser über Fallpauschalen finanziert werden … provoziert man den Betrug und massenhafte auch fragwürdige Fälle. Das ist so, als wenn wir die Feuerwehr nur dann bezahlen würden, wenn es brennt.

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FREIDENKER 1-17 – Gesundheit – Markt gegen Menschrecht

Die Ausgabe 1-17 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Gesundheit – Markt gegen Menschrecht“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Michael Quetting: Krankenhäuser – wie krank ist das denn? – oder: Wem gehören die Krankenhäuser?
– Dr. Uta Mader: Gemeinsam demokratische Strukturen und Prozesse im Gesundheitswesen retten
– Dr. Wolfgang Hien: Paradoxien der betrieblichen Gesundheitspolitik und mögliche Auswege
– Marcel Kunzmann: Effizient und kostenlos? Kubas Gesundheitswesen gestern und heute

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