Russland

AktuellesZentrale Veranstaltungen

Begegnungsreise der Jugend

Ein Projekt der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e. V.
Sie sind zwischen 18 und 30 Jahre alt und interessieren sich für Geschichte, Kultur, das Leben und Lernen in Russland? Dann sind Sie hier richtig. Wir laden ein zu einem ganz besonderen Kennenlernen in Moskau, Kaliningrad oder Wolgograd.
Was erwartet Sie? Eine Woche gemeinsam mit russischen Studenten erleben Sie das Leben und Lernen in Russland.
Zeitraum: Februar / September jeden Jahres. Dauer: eine Woche plus Anreise und Abreise
Nächste Termine: 12.-22.09.2026 Wolgograd / 12.-22.09.2026 Kaliningrad / 03.-12.10.2026 Moskau

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

„Willkommen in der realen Welt“

Ein Kommentar von Sabiene Jahn
Kriege zerstören nicht erst Häuser, Körper und Landschaften. Sie zerstören zuvor die Sprache. Begriffe werden verschoben, Hemmschwellen sinken, Menschen verschwinden hinter Kategorien wie „Ziele“, „Kapazitäten“, „Verluste“ und „Ersatzraten“. Vielleicht frisst der Krieg deshalb tatsächlich zuerst einige seiner geistigen Kinder. Jene, deren Beruf eigentlich darin bestünde, Distanz zu halten und genau hinzusehen. Michael Martens, langjähriger Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat auf der gemeinsamen Pressekonferenz des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 8.August 2026 in Belgrad eine Frage gestellt, die diese Grenze überschreitet. Er wollte von Selenskyj wissen, was „wir Europäer“ konkret tun könnten, um der Ukraine dabei zu helfen, „mehr Russen zu töten“. Unmittelbar fügte er hinzu, „mehr russische Soldaten natürlich“.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Breiter Protest gegen „wissenschaftliche“ Aufrüstung

Beitrag von Werner Rügemer
Am 13. Juli eröffnete Bundeskanzler Friedrich Merz an der Universität Köln feierlich die „Adenauer School of Government“. Von diesem Institut sollen, so der Ehrengast Merz in seinem Festvortrag, „künftige Führungskräfte“ kommen für „die selbstbewusste Neuordnung der Welt“, mit der „Digitalisierung und Modernisierung unseres Staates, gerade auch unserer kritischen Infrastruktur, in Form der Befähigung unserer Streitkräfte“. Die Eröffnung war eine Veranstaltung der höchsten „Sicherheits“stufe. Der Albertus-Magnus-Platz vor der Universität war hermetisch abgeriegelt, umstellt von Polizeiwagen und Sicherheitspersonal, bevor die sechsspännige Mercedes-Kanzler-Kolonne, ebenfalls abgeschirmt von Polizeiwagen, einfahren konnte. Sprengstoffexperten mit ihren Spürhunden kontrollierten das Hauptgebäude, suchten nach Bomben, kontrollierten die Fotoapparate und Aufnahmegeräte der zahlreichen Journalisten.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Landtagswahlen: Kein russischer Auftrag zur Einmischung

Beitrag von Gert Ewen Ungar
In Deutschland stehen Landtagswahlen an. Abzusehen ist, dass die Parteien der Regierungskoalition abgestraft werden und die AfD breite Wählerzustimmung erhält. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte die AfD laut aktuellen Umfragen als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorgehen. Die etablierten Parteien und die an das Parteienkartell angeschlossenen Medien sind auf der Suche nach einer Erklärung für das Phänomen, das sie um ihre Vormachtstellung fürchten lässt. Und sie werden fündig. Einerseits sind die Ostdeutschen noch nicht wirklich reif für die Demokratie, so ein Teil der Erklärung. Der andere ist, Russland mischt sich zugunsten der AfD und des BSW in den Wahlkampf ein. Beide Parteien gelten dem Mainstream als Fünfte Kolonne des Kreml. Der Grund: Sie fordern diplomatische Initiativen zur Beilegung des Ukraine-Krieges und die Wiederaufnahme von russischen Energielieferungen, um die deutsche Wirtschaftskrise zu bekämpfen.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Merz und das Ministerkarussell: Der Fisch stinkt …

Beitrag von Dagmar Henn
Das Schreiben, das die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz an Bundeskanzler Friedrich Merz schickte, ist alles andere als gewöhnlich. Wenn man zurückblickt, gab es Vergleichbares bestenfalls gelegentlich von der CSU, wenn mal wieder mit Abtrennung gedroht wurde. Und es sieht so aus, als sei der erwähnte Umgang mit Verkehrsminister Patrick Schnieder der Anlass, aber nicht der ganze Grund. Wenn man die letzten Tage zusammenfassen will, bleibt eigentlich nur ein Fazit: Merz kann Kanzler nicht. Es ist ja nicht so, als befände er sich erst seit gestern in seiner Partei. Allerdings – reine Parteifunktionen hatte er kaum; er wurde zwar 2021 zum CDU-Parteivorsitzenden gewählt, aber zuständig dafür, den Laden zusammenzuhalten, ist eher der Generalsekretär. Und Merz ist vor allem Wirtschaftslobbyist; von 2009 bis 2021 war er im Grunde nichts anderes.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Das Glück im Auge des Hurrikans

Artikel von Ulrich Heyden
Während die Russen sich über steigende Preise ärgern, haben die Deutschen in Russland ihre Spezialprobleme. Wie komme ich an in Deutschland verdientes Geld? Wie komme ich an meine Rente?
Am 12. März kündigte die Hamburger Sparkasse mein Konto. Ich hatte das Konto seit 1990. Begründung: „EU-Sanktionen“. Auf dem Konto sammelte ich meine Honorare von deutschen, österreichischen und Schweizer Medien. Ich eröffnete dann Konten in der Republik Kirgistan, einem unabhängigen Staat mit sieben Millionen Einwohnern. Die für die Überweisung zuständige Korrespondenzbank aus dem deutschen Südwesten wies jedoch alle Überweisungen nach Kirgistan zurück. Begründung: „As contrary to our internal policy“. Ansonsten keine weiteren Begründungen oder Verweise auf Anordnungen aus Brüssel. Auch andere deutsche Korrespondenzbanken (nicht alle) weisen Überweisungen nach Kirgistan zurück, berechnen aber für jede Zurückweisung 50 bis 60 Euro Spesen.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Morgen kommt der Russe, wir müssen alle sterben!

Regierende Bedrohungslügner gefährden den Frieden, beeinträchtigen das Kulturleben und ruinieren den Sozialstaat
 Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Russenhass, Russenangst. Genau danach sieht es aus, wenn ein deutscher Minister (unser kriegstüchtiger Pistorius) lieber den Krieg gegen Russland vorbereitet statt sich strikt auf friedensbewahrende Verteidigungspolitik gemäß Grundgesetz zu beschränken. Aus Worten und Taten Präsident Putins müsse man schließen: „Es besteht eine Bedrohung, und die kann sich ab 2029 realisieren.“ Ach ja? Die ARD-Tagesschau, geübt in der Kunst der staatsbürgerlichen Meinungsverbildung, gab noch eins drauf: Laut Geheimdienst-„Erkenntnissen“ sei eigentlich schon 2028 damit zu rechnen. Hingegen unterschlug die Regierungströte, dass Russland eine umfassende Nichtangriffsgarantie anbietet.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Brzezinskis Schachbrett – Deutschlands Milliardenrechnung

Die finanziellen Folgen der Ukrainepolitik von der Orangenen Revolution 2004 bis 2026
Beitrag von Wolfgang Effenberger
In der Geopolitik der Briten bereits vor dem Ersten Weltkrieg ebenso wie in der der Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem nach dem Kalten Krieg spielte die Ukraine eine Schlüsselrolle. Nach Russland ist die Ukraine mit 603 000 Quadratkilometern das zweitgrößte Land Europas; sie grenzt im Westen an Polen, Ungarn und die Slowakei, im Norden an Belarus (Weißrussland), im Süden ans Schwarze Meer und im Osten an Russland. Die lange gemeinsame Grenze mit den russischen Nachbarn spielt im Krieg um die Ostukraine eine entscheidende Rolle.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Kameraden im alten unheilvollen Geist

Ukrainische und deutsche Militärs verbindet der „ewige Feind“ Russland
Ein Meinungsbeitrag von Tilo Gräser.
Es sind Aussagen, die wahrscheinlich in Deutschland die Kriterien der strafrechtlichen Kategorie „Volksverhetzung“ erfüllen: „Wir sehen, dass man sie nicht als Nachbarn bezeichnen kann. Es handelt sich um eine Nation, die zusammen mit ihrer Führung kein Existenzrecht hat. Seit Jahrtausenden hat sich dort nichts Zivilisiertes verändert – weder in der Mentalität noch in den imperialen Ambitionen.“
Gesagt hat das der neue Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Generalmajor Michail Drapaty. Er wurde kürzlich vom Kiewer Machthaber Wolodymyr Selenskyj dazu ernannt, nachdem sein Vorgänger Alexander Syrski anscheinend in Ungnade fiel. Drapaty hat das über Russland gesagt, in einem Video-Interview von 2023, das unlängst nach seiner Ernennung vom ukrainischen nationalistischen Kanal Ukrainer W veröffentlicht wurde.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Geheimtreffen in Baku: Kanzler in Erklärungsnot

Glaubwürdigkeits-Hara Kiri von Kanzler Merz bei Pressekonferenz
Ein Kommentar von Rainer Rupp.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz am 21. Juli 2026 in Berlin ließ der autokratische Präsident Aserbaidschans, Ilham Alijew, eine Bombe platzen: In seiner eigenen Hauptstadt Baku habe es geheime Gespräche zwischen deutschen und russischen Politikern gegeben – und das komplett hinter dem Rücken der aserbaidschanischen Behörden. Zur Überraschung der anwesenden Journalisten zerlegte Aliyev damit komplett die öffentliche Leugnung von Kanzler Merz, der nur Minuten zuvor vor den versammelten Medienvertretern ohne rot zu werden behauptet hatte, er wisse nichts von einem geheimen deutsch-russischen Treffen, das tatsächlich in Baku vom 12.–14. Juli stattgefunden hat. Dieser Widerspruch ist offensichtlich und höchst peinlich für den CDU-Kanzler, …

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Flyer: Angriffe auf Russland stoppen! Deutschland nicht zur Zielscheibe machen

Der Deutsche Freidenker-Verband hat einen neuen Flyer herausgegeben. Wir veröffentlichen hier den Text und bieten das gesamte Faltblatt zum Download an. Außerdem kann es auch wieder in gedruckter Form bei uns bestellt werden.
Angriffe auf Russland stoppen! Deutschland nicht zur Zielscheibe machen
Das friedliche Leben und Überleben der Bevölkerung in Deutschland gerät zunehmend in Gefahr. Die unverantwortlichen, kriegslüsternen Abenteurer in Berlin, Brüssel und der NATO erfinden immer neue Bedrohungsszenarien und predigen Hass auf Russland, um die Militarisierung der Gesellschaft voranzutreiben: Russland sei die „unmittelbarste, bedeutendste, direkteste und langfristigste Sicherheitsbedrohung für den europäischen Kontinent“, orakelt die EU. Bundeskanzler Merz sieht „Russland auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei“ und „Woche um Woche erhöhen wir den Druck“. Laut Außenminister Wadephul wird „Russland immer ein Feind für uns bleiben“.

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