Die Wurzeln des Neuen Kalten Kriegs gegen Russland

Ein Kommentar von Rainer Rupp
Um die Ursprünge und Ursachen des „Neuen Kalten Kriegs“ gegen Russland zu verstehen, müssen wir zurück in die Jahre 1990/1991. Das war die Zeit, in der die Vereinigten Staaten als einzige verbliebene Supermacht damit begannen, ihre Vision für die postsowjetische Welt zu formulieren, die entsprechenden Strukturen zu schaffen und umzusetzen. Der zu dieser Zeit von den USA geführte Krieg gegen den Irak diente dem damaligen US-Präsidenten George Bush als willkommene Bühne, um in seinen öffentlichen Reden das Konzept seiner “Neuen Weltordnung” anzupreisen, die – natürlich unter US-Führung – „der Welt dauerhaften Frieden und Wohlstand bringen würde“.

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Über 100.000 Euro für russische Veteranen

Auf Initiative des deutschen Fallschirmjäger-Traditionsverbandes Ost e.V. wurde im Dezember 2020 eine Spendensammlung für russische Veteranen des Zweiten Weltkriegs, für Überlebende der KZs und der Blockade von Leningrad gestartet. Das Ergebnis, 100.200,00 Euro, wurde am 5. Januar 2021, dem Vorabend des russischen Weihnachtsfestes in Berlin vor dem Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten in Berlin übergeben.
Wir veröffentlichen Auszüge aus der Berichterstattung von RT DE sowie die Ansprache von Dr. Matthias Werner, Präsident des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden und Beiratsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes.

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Medizin gegen politischen Brechreiz

Ein Kommentar von Rainer Rupp
Bei KenFM werden die Gründe für das erneut weitverbreitete und wachsende politische Unwohlsein in unserem Land regelmäßig thematisiert. Gegen einen dieser Gründe, nämlich gegen die irrationale und den Interessen unseres Landes zuwiderlaufende Aggressivität der Bundesregierung gegen Russland, schlage ich im zweiten Teil der heutigen Tagesdosis ein heilsames Medikament vor. Denn wenn möglichst viele Menschen mitmachen, können wir noch vor Jahresende ganz ohne Mundschutz und ohne Massendemos ein nicht zu übersehendes Zeichen gelebter Völkerfreundschaft setzen.

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Eure Solidarität ist gefragt

Aufruf von Wolfgang Schröder
Unsere Solidarität ist gefragt. Der Verband der Offiziere Russlands (Vertretung in der BRD) hat sich an mich mit einer Frage/Bitte gewandt. Sie suchen finanzielle Hilfe bei der Unterstützung von noch lebenden Veteraninnen und Veteranen des 2. Weltkrieges. Diese Aktion habe ich schon einmal mit 22 ehemaligen Kameraden von „Feliks“ durchgeführt, dabei wurden 1000 € (rund 80.000 Rubel zum damaligen Umtauschkurs) gespendet. Mit dieser Hilfe wurden 75 Veteranen unterstützt. Es zählt jeder Euro von denen die es können. Wer sich daran beteiligen möchte, kann seine Spende auf folgendes Konto einzahlen …

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Gedenken zum 75. Jahrestag des Elbe Day in Torgau

Am 25. April 1945 trafen sich in Torgau an der Elbe US-amerikanische und sowjetische Soldaten – ein Symbol für den militärischen Sieg der Streitkräfte der Antihitlerkoalition über den deutschen Faschismus. Die Soldaten der beiden Armeen versicherten sich, für die Ächtung des Krieges und Völkerfreundschaft einzutreten.
Am 3. Oktober 2020 – 75 Jahre nach der Begegnung an der Elbe – haben sich über 300 Friedensfreunde in Torgau versammelt, um dem Elbe Day zu gedenken. Wir dokumentieren hier die Reden von Männe Grüß, Vorsitzender der DKP-Landesorganisation Brandenburg und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes sowie Prof. Dr. Anton Latzo, Historiker und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes.

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Politisch-moralische Zweckpropaganda: Ein neues Buch über den „Hitler-Stalin-Pakt“

Rezension von Holger Michael
„Der Pakt – Stalin, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz“ heißt das neueste Buch der Historikerin Claudia Weber. Die Monographie, 2019 erschienen im Verlag C.H.Beck, gilt in den meisten Medien als der Weisheit letzter Schluss zum sogenannten Hitler-Stalin-Pakt. Deshalb erscheint es notwendig, einen kritischen Blick darauf zu werfen. …
Der Historiker Jost Dülffer von der Universität Köln war schockiert und beklagte die wissenschaftliche Qualität. In einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ stellte er fest, Webers Buch biete zumeist seit Jahrzehnten längst Bekanntes. Doch dieses wie auch entscheidende Quelleneditionen scheine sie nicht zu kennen, für eine Wissenschaftlerin sei das nicht seriös.

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Unerklärliche Katastrophe? Keineswegs!

Kritische Anmerkungen zu Michail Gorbatschows neuem Buch „Was jetzt auf dem Spiel steht“ von Prof. Dr. Anton Latzo
… Gorbatschow geht es nicht darum, zu beweisen, dass die soziale, ökonomische, politische und geistig-kulturelle Krise des zeitweilig siegenden Kapitalismus die Gefahren und die Kriege reproduziert. Seine Sorge reduziert sich vor allem darauf, dass die Verträge nicht eingehalten werden, die durch sein aktives Wirken abgeschlossen wurden. Kriegsgefahren und Kriege entstehen also entsprechend solcher Sicht nicht aus gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und ideologischen Ursachen, sondern aus nicht eingehaltenen Verträgen – so Gorbatschow!

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Gemeinsame Verantwortung vor Geschichte und Zukunft

Als „Versuch, die Geschichte umzuschreiben“ und „Putins Geschichtsklitterung“ kommentieren die Medien des „Wertewestens“ einen Aufsatz des Präsidenten der Russländischen Föderation, Wladimir W. Putin, zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges.
Es sind genau jene Kommentatoren, „Historiker“ und Medien, die den Beschluss des EU-Scheinparlaments vom September 2019 über „die Bedeutung der Erinnerung an die europäische Vergangenheit für die Zukunft Europas“ bejubeln. ….
Da man hierzulande (außer bei RT deutsch und Sputnik sowie der Website der Russischen Botschaft) wenig Chancen hat, den „O-Ton Putin“ zur Kenntnis zu nehmen, dokumentieren wir den vollständigen Text.

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Galerie: Freidenker zum 75. Jahrestag der Befreiung

Obwohl aus bekannten Gründen die große Kundgebungen und Feiern nicht wie geplant stattfinden konnten, haben Tausende Menschen in Berlin und ganz Deutschland dem 75. Jahrestag  der Befreiung vom Faschismus und des Sieges der Roten Armee gedacht. Natürlich waren auch Freidenker dabei. Hier einige Bilder aus Berlin, Offenbach, Frankfurt a.M. und Potsdam.
Die Siegesfeier zum 9. Mai in Berlin-Treptow war sehr gut besucht, auch wenn das in der offiziellen Medienberichterstattung kaum eine Rolle spielte. Vertreter des Freidenker-Verbandes aus Berlin, Thüringen und Sachsen-Anhalt haben im Namen des Gesamtverbandes einen Kranz mit der Aufschrift „Dank euch, ihr Sowjet Soldaten“ niedergelegt.

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Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

Beitrag von Prof. Dr. Helga E. HörzIn Danzig 1935 geboren, nach Kriegsende mit der Familie ausgesiedelt und nach langer Fahrt in Nauen gelandet, studierte und wirkte ich dann in Berlin. Die Kindheitserlebnisse prägten nachhaltig mein Leben. Danzig wurde durch Hitlerdeutschland erst überfallen und dann »heim ins Reich« geholt. … Mein Vater Paul Ivertowski, Arbeiter auf der Danziger Werft, war Antifaschist und aktiver Widerstandskämpfer. Er wurde 1934 verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. … Damit waren wir diskriminiert und wurden gemieden. Meine Mutter versuchte, diese Isolation auszugleichen. Sie erzählte uns von der Sowjetunion, in der die Menschen ein anderes Leben führen würden. …

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Was war und was bleibt

Beitrag von Egon Krenz aus FREIDENKER 3-19
Als Heranwachsender habe ich noch Plakate der Nazis gesehen, auf denen Russen mit einem Messer im Mund als Untermenschen gezeigt wurden. … Wenn 1990 das Verständnis vieler Russen für die deutsche Einheit vorhanden war, dann auch deshalb, weil die DDR das Wort „Deutscher“ befreit hat von Völkerhass und Aggression. Für viele DDR-Bürger war der Begriff „Sowjetmensch“ identisch mit „Freund“.
Es gibt keine Sowjetunion und es gibt keine DDR mehr. Aber die Werte wie Freundschaft, Solidarität, gegenseitige Achtung und menschliche Nähe, die die Bürger beider Staaten verband, sie sind nicht veraltet.

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