Frieden – Antifaschismus – Solidarität

Frieden, Antifaschismus, Solidarität

AktuellesFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Liederverbot und Redezensur – Verbots-Salamitaktik auch beim Gedenken am Tag der Befreiung

Beitrag von Felicitas Rabe
In feierlichem Rahmen wurde am Freitag (08. Mai 2026) in Berlin-Karlshorst des 81. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus und der Kapitulation der deutschen Wehrmacht vor den alliierten Siegermächten gedacht. Dass es maßgeblich die Sowjets waren, die Deutschland zur Kapitulation zwangen, wird heute vom deutschen politischen Establishment in plumper Geschichtsignoranz geleugnet. Damit wurden bei der Gedenkveranstaltung in Karlshorst am Freitag auch die teilnehmenden Friedensaktivisten konfrontiert. Der Ort des Gedenkens, das deutsch-russische Museum Karlshorst, wurde peinlicherweise umbenannt in deutsches Museum Karlshorst! Die reinste Satire war die lange Liste der Auflagen für die Veranstaltung. […] Mit deutscher Gründlichkeit hatte die Obrigkeit aufgelistet und im Detail beschrieben, welche Fahnen, Abzeichen und Symbole nicht mitgeführt und welche Lieder und welche Inhalte und Themen nicht vorgetragen werden durften.

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Tag der Befreiung vom Faschismus und Tag des Sieges 2026

Zum Tag des Sieges / Tag der Befreiung fanden auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen statt, an denen vielerorts auch Freidenker beteiligt waren. Wir berichten hier von den Veranstaltungen in Frankfurt am Main am 03. und 09. Mai, Potsdam am 07. Mai, Offenbach am 08. Mai und Berlin am 09. Mai 2026.
Am 3. Mai 2026 nahm der Freidenkerverband wieder am Gedenkmarsch „Unsterbliches Regiment“ in Frankfurt am Main teil. Dabei hielt Sebastian Bahlo, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, eine Rede, die wir wiedergeben. Am 09.05.2024 – fand eine Gedenkstunde zum Tag des Sieges am Mahnmal für die sowjetischen Kriegsopfer auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main statt. Hier hielt Klaus Hartmann, stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, eine Rede, die wir ebenfalls im Wortlaut wiedergeben. Desweiteren enthält dieser Artikel mehrere Videos und Bildergalerien zu den Feierlichkeiten.

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Haben Friedenskräfte in Deutschland eine Chance auf Vereinigung?

Elbe-Tag in Torgau macht es vor
Beitrag von Wladislaw Sankin
„Dem Elbe-Tag zu gedenken heißt: Raus aus der NATO! Die Erhaltung des Friedens ist oberstes Gebot.“ Mit diesem Banner der DKP-Torgau zogen Demonstranten am Elbe-Tag durch die Straßen der schmucken sächsischen Kleinstadt. […] Hinter dem Banner stand eine Kolonne mit roten Fahnen und weiteren Anti-NATO-Plakaten, aus den Lautsprechern tönte Musik. Nicht sehr zahlreich, aber gut organisiert und entschlossen wirkte die Gruppe. Man fragte sich unwillkürlich: Was passiert jetzt? Denn der Ton aus den Lautsprechern wurde nicht leiser, sodass es für einen kurzen Moment zum Gewirr aus Stimmen, Musik und Rufen kam. Der DKP-Zug stand quer vor einer Menschentraube einer anderen Kundgebung, „Torgau für Frieden“ Diese wurde bei vielen Friedensbewegten als Konkurrenz zum DKP-Marsch wahrgenommen. Würden jetzt beide Gruppen miteinander kollidieren? Auf der Bühne stand Sänger Tino Eisbrenner und hielt eine Ansprache, die alle derartigen Sorgen beseitigte.

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Elbe-Tag in Torgau 2026: Fotos, Videos und Berichte

Vor 81 Jahren, am 25. April 1945, trafen sowjetische und US-amerikanische Truppen bei Torgau an der Elbe aufeinander und vereinigten somit die Ost- und Westfront. […] Wie in den vergangenen Jahren, war der Tag der Begegnung auch dieses Jahr Anlass zu Demonstrationen und Kundgebungen. Da der Gedenktag in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, waren es sogar drei Veranstaltungen, die am selben Tag stattfanden. […] Da der Demonstrationszug der DKP und ihrer Unterstützer geografisch bedingt nach offiziellem Ende direkt durch das Veranstaltungsgelände von „Torgau für Frieden“ lief, nutzte Tino Eisbrenner die Gelegenheit, dazu aufzurufen, im nächsten Jahr eine gemeinsame Veranstaltung zu planen und durchzuführen. […] Wir präsentieren hier eine Bildergalerie mit Fotos von der Demonstration und den Kundgebungen. Außerdem gibt es Links zu Presseberichten und Videos.

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Interview mit Klaus Hartmann auf der Demo „Weltweites Friedenszeichen“

Interview von freidenken.TV mit Klaus Hartmann
Der Freidenkerverband (gegr. 1881 in Frankfurt) setzt sich seit jeher für Aufklärung, Trennung von Staat und Kirche sowie gegen Krieg und Militarismus ein. Ursprünglich als Selbsthilfe für Dissidenten (z. B. gegen Lehrverbote) aktiv, kämpft er heute gegen Kriegshetze (NATO, Bundeswehr-„Operationsplan Deutschland“) und die Instrumentalisierung der Kirchen (z. B. „göttliche Kriegsvorbereitung“ via Militärseelsorge). Aktuell warnt der Verband vor Wiederbelebung der Wehrpflicht („gesellschaftliches Pflichtjahr“) und Spaltung der Friedensbewegung. Mit Infoständen, Vorträgen (z. B. zu Faschismus-Tendenzen) und Kampagnen will er Jugendliche mobilisieren und öffentliche Debatten anstoßen. Gemeinsamer Widerstand gegen Krieg – unabhängig von politischen Lagern.

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - SolidaritätVeranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Gedenken an die Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald

Bericht des Deutschen Freidenker-Verbandes, Landesverband Thüringen
Am 12. April 2026 gedachten Mitglieder verschiedener Parteien und Organisationen und interessierte Bürger, auf Einladung des Landesvorstandes Thüringens des Deutschen Freidenker-Verbandes der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 81 Jahren. Die Landesvorsitzende hatte eine Einladung an die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin gesandt, die seit 2022 nicht mehr zu staatlichen Gedenkfeiern eingeladen wird. An dem feierlichem Gedenken nahm der Kulturattaché der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin, Herr Nikita Rajewski , die Vertreterin des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit , Frau Julia Gordeewa und weitere Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin teil.

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätZentrale Veranstaltungen

Demonstration, Kundgebung und Konzert zum Tag der Begegnung am 25. April 2026 in Torgau

Anlässlich des 81. Jahrestages des Tages der Begegnung in Torgau finden mehrere Veranstaltungen statt.
Die DKP und zahlreiche Unterstützer, darunter der Deutsche Freidenker-Verband rufen auf zur Friedensdemonstration zum Tag der Begegnung, Torgau 1945-2026 am 25. April 2026, Beginn um 11.30 Uhr am Brückenkopf Torgau. Aus dem Aufruf: Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg! Das war die Hoffnung der Soldaten der Roten Armee und der US-Armee beim Handschlag in Torgau. Das sehen wir als unseren Auftrag, wenn wir den 81. Jahrestag, wenn wir den „Tag der Begegnung“ mit einer Demonstration begehen.
Des Weiteren findet statt: Konzert / Kundgebung „Torgau für Frieden“ am 25.04.2026 ab 13:30 Uhr in der Elbstraße Torgau (am Rosengarten). U.a. mit Hermann Ploppa, Jens Fischer Rodrian, Daniele Ganser (Videozuschaltung), Yann Song King, Rainer Rothfuß, Tino Eisbrenner, Florian Pfaff, Corinna Gehre, Sergey Filbert, Wilhelm Domke-Schulz (Videozuschaltung), Simone & Jörg.

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Im Fokus: Libanon, Syrien, Palästina, Iran

Interview von Sabine Kebir mit Karin Leukefeld
Im Gespräch mit Dr. Sabine Kebir erläutert Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld von den Medien unberücksichtigte Aspekte der eskalierenden politischen und humanitären Situation im Nahen Osten.
Der Krieg gegen den Iran soll westliche Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten von Afghanistan bis zum Atlantik sichern. […] Fortwährend bricht Israel den im November 2024 mit der Hisbollah vereinbarten Waffenstillstand, während letztere nur einmal zurückschoss. Die Hisbollah hat 300 Waffenlager der libanesischen Armee übergeben. Israel greift massiv zivile Ziele, Katastrophenhelfer und UNIFIL-Truppen an. Eine dem Westen willfährige libanesische Regierung wird von diesem gedrängt, mit Israel zu verhandeln.

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Ostermärsche 2026 in Hessen

Wir berichten von einigen Veranstaltungen anlässlich der Ostermärsche in Hessen, an denen auch zahlreiche Mitglieder unseres Verbandes teilnahmen und mitwirkten.
Der traditionelle Start der Hessischen Ostermärsche fand auch diesmal mit dem Ostermarsch der Friedenplattform Hanau 2026 am Karfreitag (3.4.26) in Bruchköbel statt. Die Kundgebung begann um 14:00 Uhr und stand unter der Hauptforderung „Schluss mit Kriegsvorbereitung und Sozialabbau!“  Bereits vor der ersten Rede haben Ernesto Schwarz und Guy Dawson friedensbewegte Lieder angestimmt. Beide Sänger umrahmten dann auch die Kundgebung.  Der Hauptredner war diesmal Michael Altmann. Er ist aktiv in der Gruppe „Gewerkschafter sagen NEIN zum Krieg! NEIN zum sozialen Krieg!“ und Mitglied des ver.di-Landesbezirksvorstands Hessen.
(weitere Kurzberichte vom Ostermarsch am 06.04.2026 in Frankfurt a.M. und von der Demonstration „Weltweites Friedenszeichen“ am 04.04.2026 in Frankfurt am Main)

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Nürnberger Ostermarsch 2026: Friedenstüchtig statt kriegssüchtig

Kurzbericht und Rede von Michael Kraus
Seit 44 Jahren treffen sich unterschiedlichste Organisationen und Personen aus der Region unter dem Dach des Nürnberger Friedensforums zum Ostermarsch in Nürnberg. Weit über tausend Menschen reihten sich unter der Losung „Friedenstüchtig statt kriegssüchtig“ in Demonstrationszügen, ausgehend vom Kopernikusplatz und vom Rosa-Luxemburg-Platz sowie in eine Fahrraddemo vom Fürther Hiroshima Denkmal zur Abschlusskundgebung am Kornmarkt vor dem Gewerkschaftshaus in diesem Jahr ein.  Dort wurden sie von weiteren Friedensaktivisten und von den Künstlern der „StreetOps Music“ mit einer Zeitreise-Revue empfangen. […] Hauptredner Michael Kraus, Politikwissenschaftler, Gewerkschafter und Freidenker spannte in seiner Rede einen weiten Bogen über Geschichte und Verursacher von Kriegen, über den derzeitigen politischen und unfriedlichen Zustand unserer Welt,  bis zu den Möglichkeiten der Entwicklung von Frieden und Völkerfreundschaft.

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Gegen die Erdrosselung Cubas durch die US-Blockade

Spendenaufruf
Liebe Cuba- und Klimafreunde und Freundinnen, Es ist nötiger denn je: Ein 5. Solarkraftwerk für Cuba! Für Cuba ein möglichst großes Photovoltaikkraftwerk spenden um den Energiemangel auf der Insel zu überwinden. Gleichzeitig sollte dazu beigetragen werden, die umweltpolitischen Ziele Kubas zu erreichen: Weg von fossiler, hin zu nachhaltiger Energiegewinnung. Die großen Ölkraftwerke, die jetzt reihenweise ausfallen und den großen Blackout verursachten, sollten längst durch regenerative Energieerzeuger ersetzt werden. Die von den USA unter Trump verschärfte Blockade, der seit Corona eingebrochene Tourismus und immer größere Schäden durch die Klimaveränderung (aktuell große Schäden durch Hurrikan im Osten Cubas) haben die Investitionsmittel zur Erneuerung der Energieversorgung aufgezehrt.

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