Nie wieder Krieg

Beitrag aus FREIDENKER 4-18
Der 2. Weltkrieg war ein barbarischer, ein totaler Krieg, bis heute ohne Beispiel: über 50 Millionen Tote, darunter China mit 13,5 Millionen und die Sowjetunion mit 27 Millionen. Im “Potsdamer Abkommen” beschlossen die Mächte der Anti-Hiler-Koalition u.a. die völlige Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands und Auflösung aller Streitkräfte. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ – diese antifaschistische Grundüberzeugung wurde im Westen alsbald entsorgt. Unmittelbar nach dem Sieg über Faschismus und Krieg beschworen Großbritannien und die USA er­neut die „rote Gefahr“ …

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UN-Migrationspakt – auf Bestellung der Banken und Konzerne

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 30.11.2018 bei KenFM der Kommentar„UN-Migrationspakt – auf Bestellung der Banken und Konzerne“ von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht. Dieser Beitrag ist auch als Freidenker-Brief 4-2018 am 01.12.2018 erschienen.

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Dürfen wir weiter zu den Sanktionen gegen Syrien schweigen?

Beitrag von Bernd Duschner
Tiefe Enttäuschung spricht aus dem Brief, den mir vor wenigen Tagen die in Syrien lebende Ärztin Lilly Martin Sahiounie geschrieben hat. In ihren Augen tragen wir als EU-Bürger mit unserer Gleichgültigkeit gegenüber den Folgen der Sanktionen erhebliche Mitschuld an der Not, dem Elend, den Zerstörungen und dem Blutvergießen in Syrien.

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Frieden mit Russland!

Beitrag von Klaus von Raussendorff
Käme es zu einem großen Krieg, wären die ausländischen Militärbasen in Deutschland eine große Gefahr für die deutsche Bevölkerung. Freundschaftliche Beziehungen zwischen Russland und Deutschland im Rahmen der entstehenden polyzentrischen Weltordnung sind die realistische Alternative zur aggressiven Durchsetzung westlicher Vorherrschaft und globaler Chaos-Politik. Die Aufkündigung des Truppenstationierungsvertrages ist dringend geboten.

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Aufbruch ins Ungefähre – Kritik eines Aufrufs

Zur Demonstration „Unteilbar“ in Berlin hatte der Deutsche Freidenker-Verband nicht aufgerufen, aus Gründen, die Dagmar Henn in ihrem folgenden Gastkommentar deutlich macht.
Am Samstag, 13.10.2018, findet in Berlin eine Demonstration statt, zu der eine beeindruckende Liste von Organisationen aufgerufen hat; auch viele, die traditionell auf der Linken verortet werden. Das Ganze nennt sich „Unteilbar“, und die Hauptlosung lautet „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!“ … Bündnisse sind nie eine einfache Sache; schlicht formuliert, stehen sie immer vor der Wahl zwischen Breite und Inhalt; je mehr beteiligt sind, desto unschärfer wird der größte gemeinsame Nenner.

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Portugal: das Land der Roten Nelken

Beitrag von Anahi Rubin, übersetzt von Einar Schlereth
Im vergangenen September hatte ich die Gelegenheit, zur Festa Do Avante auf der Insel Amora in Portugal zu fahren. Dieses Festival findet seit 1974 statt und wird von der PCP (Kommunistische Partei Portugals) organisiert. Jedes Jahr hat das Treffen zentrale Themen, dieses Jahr wurde es dem 200. Jahrestag der Geburt von Karl Marx gewidmet. In dieser Zeit, wo die Welt von neoliberalen Wellen überschwemmt wird, bedeutet die teilnahme an solch einem Ereignis, die Wette zu verdoppeln, dass eine gerechtere Welt nicht nur möglich, sondern unumgänglich ist.

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Distanzieren, Diffamieren, Spalten – Zwei „Linke“ in ihrem Element

Die Spitzenfunktionäre der sogenannten „Linken“ in Sachsen-Anhalt gaben eine „Erklärung“ zu unserer Veranstaltung mit der ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke ab. …
Diese Bewertung ist ein Paradebeispiel für „betreutes Denken“, denn die Einladung wird dem geneigten Publikum ebenso die „Positionierung“ der Referentin vorenthalten. Es könnte ja zu anderen Schlüssen kommen als die vordenkende Parteiobrigkeit. Ihrem Text stellen sie die Behauptung voran, sie würden etwas „erklären“, das Gegenteil ist richtig: in Wirklichkeit vernebeln sie.

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„Umdefinition des Antisemitismus“?

Einladung zur Diskussionsveranstaltung mit Annette Groth, ehem. MdB Die LINKE am 13.10.2018 in Magdeburg.
„In Nordrhein-Westfalen ist kein Platz für die antisemitische BDS-Bewegung“, lautet ein gemeinsamer Antrag der Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen. Die AfD-Abspaltung „Blaue Partei“ verurteilt die „Aktionen der BDS-Bewegung in ihrer offensiven und provokanten Israel-Feindlichkeit auf das Schärfste“. Die vermeintliche „Alternative“ für Deutschland fühlt sich übergangen und findet das „schade, denn wir hätten Wort für Wort dieses Antrags mitunterschrieben“,

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Zu den Ereignissen in Chemnitz

Erklärung von Hans Bauer, Vorsitzender GRH, Vizepräsident des OKV sowie Beiratsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes und Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
Wir erleben in diesen Wochen, dass tausende Menschen aus moralischer Empörung auf die Straße gehen. … Moralische Empörung als Antrieb für politisches Handeln ist legitim. Moralische Empörung als einziger Antrieb zum politischen Handeln läuft allerdings Gefahr, für die Interessen der Herrschenden ausnutzbar zu sein.

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“Absolut absurde Rechtfertigungen”

Im Gespräch mit RT sagte Rainer Rupp, Deutschland heize den blutigen Krieg im Jemen mit den neuen Waffenlieferungen an. Zudem sei die Begründung für die Waffenlieferungen absolut nicht nachvollziehbar. Die seiner Meinung nach absurde Rechtfertigung Berlins dafür sei, dass Saudi-Arabien, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate für die Bundesregierung “enge Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus” seien. Dabei würden die IS-Terroristen in Syrien mit saudischen Finanzen und Waffenlieferungen unterstützt.

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FRAGEN zur FRIEDENSBEWEGUNG

Warum wird die Kündigung des Truppenstationierungsvertrages (exakt: “Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland” vom 23.10.1954) von der Friedensbewegung nicht zur zentralen Forderung erhoben? Damit erübrigte sich die Forderung, nur die Air-Base Ramstein zu schließen. Sämtliche ausländischen Militär-Niederlassungen in Deutschland wären damit aufzulösen…
Der Vorsitzende des Deutschen Freidenkerverbandes DFV, Klaus Hartmann, geht bei der Veranstaltung “Gegen die ‘NATO-Ostfront’ – raus aus der NATO” im Rahmen des 20. UZ-Pressefestes auf diese Frage ein.

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