Frieden – Antifaschismus – Solidarität

Frieden, Antifaschismus, Solidarität

AktuellesFrieden - Antifaschismus - Solidarität

«Die Situation im Mittleren Osten, einschließlich der Palästina Frage»

Beitrag von Karin Leukefeld 
«Middle East region (including Egypt, Israel, Lebanon and Syria)», so lautet der Titel regelmäßig wiederkehrender Debatten im UN-Sicherheitsrat seit 1946. Damals hatten Libanon und Syrien den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, den Abzug der britischen und französischen Mandatstruppen aus den beiden Ländern durchzuführen. Die Mandate waren abgelaufen, die weitere Präsenz der britischen und französischen Truppen verletzten die staatliche Souveränität und territoriale Integrität der beiden UN-Mitgliedsstaaten Libanon und Syrien. Die Lage im Mittleren Osten und die Palästina-Frage war nie eine Frage von Palästina als vielmehr eine Frage europäischer Staaten und später von Israel, die sich das Land der regionalen arabischen Völker – Libanon, Syrien, Palästina – nicht teilen, sondern aneignen wollen.

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Die Fabrik des Krieges

Ein Beitrag von Sabiene Jahn
Wer heute über den Krieg in der Ukraine spricht, denkt meist an Frontverläufe, Panzerkolonnen oder die tägliche Zahl zerstörter Drohnen. Die öffentliche Wahrnehmung orientiert sich an sichtbaren Ereignissen. Militärische Stärke erscheint weiterhin als Summe von Waffen, Soldaten und Produktionskapazitäten. Die tiefgreifendere Veränderung vollzieht sich in den Datenströmen zwischen Gefechtsfeld, Softwareentwicklung, Industrie und Beschaffung. Jede zerstörte Drohne, jeder gestörte Funkkanal und jede neue Taktik erzeugen Informationen. Sie entscheiden darüber, welche Waffe verbessert wird, welches Unternehmen den nächsten Auftrag erhält und welche Technologie innerhalb weniger Wochen weiterentwickelt wird. Der Krieg produziert damit einen fortlaufenden Strom verwertbarer Daten.

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Flyer: Angriffe auf Russland stoppen! Deutschland nicht zur Zielscheibe machen

Der Deutsche Freidenker-Verband hat einen neuen Flyer herausgegeben. Wir veröffentlichen hier den Text und bieten das gesamte Faltblatt zum Download an. Außerdem kann es auch wieder in gedruckter Form bei uns bestellt werden.
Angriffe auf Russland stoppen! Deutschland nicht zur Zielscheibe machen
Das friedliche Leben und Überleben der Bevölkerung in Deutschland gerät zunehmend in Gefahr. Die unverantwortlichen, kriegslüsternen Abenteurer in Berlin, Brüssel und der NATO erfinden immer neue Bedrohungsszenarien und predigen Hass auf Russland, um die Militarisierung der Gesellschaft voranzutreiben: Russland sei die „unmittelbarste, bedeutendste, direkteste und langfristigste Sicherheitsbedrohung für den europäischen Kontinent“, orakelt die EU. Bundeskanzler Merz sieht „Russland auf dem Tiefpunkt der tiefsten Barbarei“ und „Woche um Woche erhöhen wir den Druck“. Laut Außenminister Wadephul wird „Russland immer ein Feind für uns bleiben“.

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Kein Frieden im Süden des Libanon

Beitrag von Karin Leukefeld
Der libanesische Präsident Joseph Aoun ist am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in Washington zusammengetroffen. Ergebnisse des Treffens lagen bei Redaktionsschluß nicht vor. Unterstützt wurde Aoun von den »Freien Libanesen«, wie die libanesische Tageszeitung »L’Orient Today« berichtete. Die Gruppe hatte für Dienstagabend ein Treffen organisiert, bei dem Kerzen angezündet und die libanesische Fahne gehißt wurden. Man wolle den Präsidenten Aoun in Washington unterstützen, hieß es in einer Erklärung. Mit den Kerzen und der Fahne sollten zudem seine Anstrengungen unterstützt werden, für den Libanon und für das libanesische Volk das Recht auf Selbstbestimmung wiederherzustellen.

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Feierliches Gedenken in Erinnerung an den Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion vor 85 Jahren

Bericht von Heike Cienskowski
Der Landesverband Thüringen des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV Thüringen) führte gemeinsam mit dem Rotfuchs-Förderverein am 21. Juni 2026 auf dem Ostfriedhof in Gera ein feierliches Gedenken in Erinnerung an den 22. Juni 1941, den Tag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion, durch. Als besonderen Gast konnte der Botschaftsrat der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin, Herr Dr. Andrei Bagai begrüßt werden. Ebenso herzlich wurde Herr Dr. Arnold Schölzel – der Vorsitzende des Rotfuchs-Fördervereins von den Anwesenden begrüßt. Die Landesvorsitzende des DFV Thüringen ging in ihrer Begrüßungsrede auf den vertragsbrüchigen, als Unternehmen „Barbarossa“ getarnten Überfall, der von vornherein als Vernichtungskrieg geplant war, ein. […] Alle unvorstellbare Brutalität der Wehrmachtsangehörigen, der SS, der Kollaborateure und Helfershelfer konnten den Widerstandswillen der Menschen der Sowjetunion nicht brechen.

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„Der Elefant im Raum“: die Verbreiterung der Friedensbewegung und die Funktion der AfD dabei

Ein freundschaftliches Streitgespräch mit Patrik Baab, Diether Dehm, Patrik Köbele und Anette Sorg
Hiermit veröffentlichen wir ein ziemlich einmaliges Experiment: der Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Patrik Köbele, diskutiert mit dem Spiegel-Bestsellerautor und Kriegsberichterstatter Patrik Baab und dem parteilosen Kulturschaffenden Dr. Diether Dehm – moderiert von Anette Sorg (Nachdenkseiten). Der „Elefant im Raum“ wird in ein paar häufig gestellten Fragen angesprochen: Ist die AfD eine faschistische Partei? Sind führende Kräfte der AfD eine Art „Auferstehung der Nazis vor 33“? Ist eine „Überhöhung“ des eigenen Nationalsstaats heute gleichbedeutend mit dem Nationalismus der faschistischen Protegees vor 1945? Ist eine Verbreiterung von „Frieden mit Russland“ auch möglich oder gar notwendig mit Kräften, die vielleicht nur „halbherzig“ dabei sind?

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Und wenn Russland „Staatsräson“ wäre?

Beitrag von Dagmar Henn
Wie wäre es, was wäre heute anders, hätte Deutschland alle Opfer des Nazismus gleich behandelt? Nein, ich will jetzt gar nicht anfangen von der Adenauer-Zeit und ihrer Kommunistenhatz. Vereinfachen wir den Gedanken etwas: alle Opfer eines Nazi-Genozids? Zugegeben, das ist nicht so ganz einfach zu denken, weil man sich da den Kalten Krieg wegdenken muss, samt Winston Churchills berühmtem Satz vom „falschen Schwein“, das man geschlachtet habe. Aber nur so als Idee – wenn das Verhältnis zur Sowjetunion und allen ihren Nachfolgestaaten ebenso Staatsräson wäre, wie das jetzt vom Verhältnis zu Israel gepredigt wird?
Immerhin, wenn man das reale Verhältnis zum heutigen Russland betrachtet, fällt einem doch irgendwie auf, dass es im Kalten Krieg womöglich gar nicht oder nur sehr oberflächlich um das politische System ging.

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Ex-Politiker und Ex-General: Frieden durch Dialog mit Russland

Klaus von Dohnanyi und Erich Vad auf der Suche nach dem Weg zum Frieden
Ein Kommentar von Tilo Gräser
Deutschlands Kurs der massiven Aufrüstung, auch um wirtschaftliche Probleme zu bewältigen, sieht der ehemalige Bundeswehrgeneral Erich Vad als „Ausweg in die Hölle“. Für den ehemaligen SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi ist der Ukraine-Krieg „nicht unser Krieg“. Deshalb fordert er wie Vad die Bundesregierung auf, den Dialog mit der russischen Führung unter Präsident Wladimir Putin zu suchen. Es gehe darum, den Krieg in der Ukraine zu beenden, auch weil die Gefahr bestehe, dass er zu einem großen europäischen Krieg werden kann – der dann Deutschland ein letztes Mal zerstört. Der Ex-General und der Ex-Politiker sagten das in einem Gespräch, das Roger Köppel, Chefredakteur der Schweizer Zeitung Die Weltwoche, mit ihnen führte. …

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Der 9. Mai als Eskalationsfalle

Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn
Der 9. Mai besitzt in Russland eine historische und emotionale Bedeutung, die in Westeuropa oft unterschätzt wird. Ausgerechnet um diesen Tag herum erreicht der Krieg eine neue Eskalationsstufe. Während Kiew mit Angriffen auf russisches Territorium und symbolischen Drohungen operiert, kündigt Moskau erstmals offen massive Vergeltungsschläge gegen das Zentrum Kiews an. Gleichzeitig kursiert ein brisanter Bericht des in Russland lebenden deutschen Publizisten Thomas Röper über eine mögliche False-Flag-Provokation nahe der kasachischen Botschaft in Kiew. Verifizieren lässt sich das bislang nicht unabhängig. Bereits die Struktur der gegenseitigen Drohungen zeigt jedoch, wie gefährlich die Lage geworden ist.

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Belarus: Unbekanntes Land mit interessanter Gegenwart

Ein Reisebericht von Tilo Gräser, Teil 4
Eine der Folgen des deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion zeigt sich in der demographischen Situation von Belarus. Die hat etwas mit dem Krieg vor mehr als 80 Jahren zu tun, wie uns Vize-Außenminister Igor Sekreta erklärte: Ohne das Opfer von drei Millionen getöteten Menschen, einem Drittel der damaligen Bevölkerung der Belorussischen SSR, könnte diese in Belarus heute doppelt so groß sein, bis zu 20 Millionen Menschen. Angesichts dessen, was wir in Belarus über das erfuhren, was vor mehr als 80 Jahren Deutsche im «Herrenrassen»-Wahn dort anrichteten, ist der Umgang mit dieser Geschichte in Deutschland beschämend. Das gilt auch für die Versuche, die sowjetischen Denk- und Ehrenmale in Deutschland «umzuwidmen». Befeuert wird das vor allem von ukrainischen Exilanten und ihren deutschen Unterstützern.

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Kundgebung am 20.06.2026: Russland ist nicht unser Feind

Presseerklärung – Russland ist nicht unser Feind
85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion: Kundgebung am 20. Juni 2026 von 13-15 Uhr in Berlin, Brandenburger Tor, anschließend Weg des Gedenkens zum Sowjetischen Ehrenmal Tiergarten
In Politik und Medien wird Russland zum Feind Deutschlands gemacht, gegen den aufgerüstet und die Gesellschaft kriegstüchtig umgebaut wird. Russland soll, so Bundesaußenminister Wadephuhl, sogar „für immer unser Feind bleiben“. Diese Politik ist geschichtsvergessen. In den letzten gut 100 Jahren hat Deutschland Russland resp. die Sowjetunion zweimal überfallen – und beide Male endete es für Deutschland mit einer totalen Niederlage und für die Sowjetunion mit einem unermesslichen Blutzoll und erlittener Gewalt, die in ihrer Brutalität bis dahin einzigartig war und bis heute ist. Die Politik der Feindschaft zu Russland ist brandgefährlich. Sie spielt mit dem Feuer. Ein Krieg gegen die stärkste Atommacht der Welt kann nur im Untergang enden.

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