Russland lehnt neuen Rüstungswettlauf ab

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich gegen ein neues Wettrüsten ausgesprochen. Das sagte Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, am Freitag in einer Stellungnahme zu Putins Jahrespressekonferenz.
„Die Stationierung des Raketenabwehrschilds zu Lande und auf See mit dem Aegis-System, welches die Möglichkeit schafft, atomare Mittelstreckenraketen abzuschießen, verletzt den INF-Vertrag. Es ist natürlich notwendig, dass Russland sich gegen diese Möglichkeit wappnet. Insofern sehe ich in der Äußerung des Präsidenten Putin über die Stärke Russlands im Hinblick auf mögliche Angriffe nicht, dass er darauf hinweist, dass er beansprucht, Russland habe die stärkste Armee der Welt. Diese Äußerung ist zu deuten, kein Aggressor soll sich Hoffnungen machen, dass er einen Angriff auf Russland ungestraft starten oder überleben könnte.“

Weiterlesen …

Selbstdarstellung des KORSO

Der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO) hat eine Selbstdarstellungsbroschüre herausgegeben. Neben einem Überblick über die Ziele und Forderungen des KORSO sind darin Kurzportraits aller Mitgliedsorganisationen enthalten.
Aus dem Vorwort: Die Ziele und Strategien der säkularen Organisationen sind keineswegs identisch. Sie sind zudem unterschiedlich alt, unterschiedlich groß, regional unterschiedlich entwickelt und in der Öffentlichkeit unterschiedlich stark sichtbar. Gemeinsam ist ihnen das Erbe der Aufklärung, die Ablehnung religiöser Alleinvertretungsansprüche und das Eintreten für demokratische und humanistische Grundüberzeugungen.

Weiterlesen …

Religion: Thesen

Aus: „FREIDENKER“ Nr. 4-16
Diese Thesen standen zwei Jahre im Freidenkerverband zur Diskussion, das zum Verbandstag im Juni 2016 in Potsdam vorgelegte Ergebnis wurde in dessen Auftrag nochmals vom Verbandsvorstand bearbeitet.
Auszug: Weltweit erleben Religiosität und Religionen in ihren unterschiedlichen Ausprägungen wieder einen Aufschwung. Um diese Entwicklung zu verstehen, muss man sich klarmachen: die Menschen haben nicht einfach Ideen, sondern sie reflektieren in ihnen ihr soziales und politisches Dasein. …
Als Kulturorganisation treten die Freidenker für eine menschenwürdige, humane Gesellschaft ein. Sie ist keine Gottesgabe, sie muss erkämpft werden. Deshalb müssen die Menschen aus der passiven Rolle als Objekt der Herrschenden heraustreten, und zum Subjekt ihrer Geschicke werden.

Weiterlesen …

Gedanken über Religiosität

Beitrag von Jan Bretschneider aus: „FREIDENKER“ Nr. 4-16
Das Jahr 2017 ist zum Lutherjahr deklariert worden. Es gilt u. a., das Wirken Martin Luthers und 500 Jahre Reformation christlicher Religion spontan und in sorgfältig gesetzte Rahmen zu würdigen. Themen wie z. B. religiöser Pluralismus, religionsbezogene Deutungsmacht und Deutungshoheit, Glaube und Unglaube, Religionswissenschaften und Religionspraktiken wurden und werden in den Mittelpunkt vieler Diskussionen gerückt.
Diese und weitere Aktivitäten können nur von statten gehen, wenn ein menschliches Persönlichkeitsmerkmal vorhanden ist, welches wir als Religiosität bezeichnen.

Weiterlesen …

FREIDENKER 4-16 – Religion

Die Ausgabe 4-16 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Religion“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Verbandsvorstand: Religion – Thesen
– Jan Bretschneider: Gedanken über Religiosität
– Thomas Loch: „Mythos Luther“? Sektiererischer Atheismus oder marxistische Religionskritik
– Gerhard Feldbauer: Welchen Weg geht Franziskus?
– Sebastian Bahlo: Erntedank – weltlich feiern

Weiterlesen …

„Trump stoppen“?

Der von Reiner Braun und Wolfgang Gehrcke initiierte Aufruf zu einer Demo in Berlin „Auf den Straßen und Plätzen weltweit: Trump stoppen!“ hat ein unterschiedliches bis kontroverses Echo ausgelöst. Neben Zustimmung gibt es Skepsis bis massive Ablehnung. Weder konnten die Initiatoren die Skeptiker und Gegner überzeugen, noch konnten diese die Absage des Unternehmens bewirken. Für die Gemeinsamkeit der Friedensbewegung ist der Aufruf demnach kein geeigneter Beitrag, die Suche nach den notwendigen gemeinsamen Orientierungen und Aktionen in der näheren Zukunft hat er nicht erleichtert.

Weiterlesen …

Freidenker-Brief 6-2016: Syrien: Kriegspropaganda, Sanktionen und Unterstützung der Terrormilizen beenden!

Unter dieser Losung veröffentlicht der Deutsche Freidenker-Verband die nachstehende Erklärung und ruft damit seine Mitglieder und Sympathisanten auf, sich an der Bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin am 8. Oktober 2016 möglichst zahlreich zu beteiligen.
Geplant ist ein Block mit dem Frontbanner „NATO raus – raus aus der NATO“. Wer dieser unserer grundsätzlichen Forderung Ausdruck verleihen möchte, sollte sich in diesem Block einreihen.

Weiterlesen …

Die Waffen nieder! – Friedensdemo in Berlin am 08. Oktober 2016

Die Waffen nieder!
Kooperation statt NATO-Konfrontation
Abrüstung statt Sozialabbau

Demonstration in Berlin am 8. Oktober 2016, Auftakt 12:00 Uhr Alexanderplatz / Ecke Otto-Braun.Straße
Veranstalter: Bundesausschuss Friedensratschlag / Kooperation für den Frieden / Friedenskoordination Berlin

Weiterlesen …

FREIDENKER 3-16 – Flucht – Migration – Imperialismus

Die Ausgabe 3-16 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Flucht – Migration – Imperialismus“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Gemeinsam für soziale Rechte und Frieden
– Andreas Wehr: „No Border – No Nation?“: Die Linken und die Nation
– Doris Pumphrey: Flucht, Migration und Solidarität
– Uli Gellermann: Kapitalismus rettet Flüchtlinge – ein schädliches Placebo aus dem Kanzleramt
– Dagmar Henn: Der Blick der Kolonisierten
– Jens Berger: Der türkische „Merkel Plan“

Weiterlesen …

Freidenker zum 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbandes zum 70. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion
Am 22. Juni 2016 gedenken wir der 27 Millionen Sowjetbürger, die beim Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion ihr Leben verloren.
Am 22. Juni 1941 begann der Vernichtungskrieg mit dem Ziel der „Ausrottung des Kommunismus für alle Zeiten“ durch die „Vernichtung der bolschewistischen Kommissare und kommunistischen Intelligenz“.
Es war ein barbarischer, ein totaler Krieg, bis heute ohne Beispiel. Angesichts über 50 Millionen Toten, darunter China mit 13,5 Millionen und die Sowjetunion mit 27 Millionen, bekräftigen wir an diesem Tag: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

Weiterlesen …

Der kurze griechische Frühling

Rezension von Klaus Linder zu einem Buch von Andreas Wehr. Aus: FREIDENKER 2-16
Die neuere politische Publizistik bietet selten Untersuchungen, die die jüngste Vergangenheit in ihrer Unabgeschlossenheit so darlegen, als hätten wir bereits historischen Abstand. Das Buch von Andreas Wehr ist so eine, eine spannende zumal. Der Eindruck von Geschichtlichkeit des Gegenwärtigen ist nicht ein Kunstgriff, sondern entspringt der rasanten Verschärfung imperialistischer Angriffe im weltpolitischen Maßstab, die fast monatlich die Lage von gestern als überholt erscheinen lassen und zugleich deren Widersprüche fortschleppen.

Weiterlesen …