Linker Liedersommer 2019

Veranstaltung: Achtes Kulturseminar / Linker Liedersommer vom 21.-23. Juni 2019. Auch nach dem Umzug vom Hunsrück in die Pfalz knüpfen wir mit dem Linken Liedersommer an die Liedermacher-Tradition der APO-Zeiten auf Burg Waldeck an. Wir laden ein zu Musik und gemeinsamem Singen am abendlichen Lagerfeuer, zur Debatte über Kunst und Gesellschaft in Arbeitsgruppen, zum Abendprogramm aller Mitwirkenden auf der Freilicht-Bühne unter Beteiligung möglichst vieler Teilnehmer sowie zu einer besonderen Kultur-Matinée am Sonntag.

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12.08.2018 – Karl Marx Seiner Nützlichkeit wegen

12.08.2018, 19:30 Uhr in Darmstadt – eine Veranstaltung des DFV Hessen, der ARBEITERFOTOGRAFIE, der DKP und der LINKEN KV Darmstadt
Als Marx 1871 „Der Bürgerkrieg in Frankreich” schrieb, war die Reaktion darauf so, dass er sagen konnte: „Ich habe die Ehre, in diesem Moment der bestverleumdete und der meistbedrohte Mann von London zu sein.”
Das hielt an. …
200 Jahre – ein Geburtstag, den wir feiern wollen mit Liedern der Revolutionen vor und nach seiner Zeit, mit Texten seiner Werke und mit dem Erzählen seines Lebens. Gina und Frauke Pietsch tun das für ihn, für Engels, für Jenny, für uns, für die Unteren der Welt. […]

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“Von Heiko Maas halte ich nichts!” – Lisa Fitz im Interview

Mitten im blühenden Moskau traf sich RT Deutsch mit Lisa Fitz. Einer mutigen Kabarettistin, die sich noch traut, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch öffentlich kundzutun. Schlagfertig und wortgewandt. Dass sie in den Mainstream-Medien dafür nicht nur kritisiert, sondern auch beschimpft wird, nimmt sie hin. Und lacht darüber.

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Maskerade in Potsdam oder: DDR-Kunst im Besserwessi-Blick

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 23.03.2018 bei KenFM der Beitrag „Maskerade in Potsdam oder: DDR-Kunst im Besserwessi-Blick“ von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Die Gemälde aus dem Palast der Republik mit dem Leitmotiv „Dürfen Kommunisten träumen?“ verschwanden – im Depot des Deutschen Historischen Museums. Und, wer hätte es sich träumen lassen, letztes Jahr tauchten sie wieder auf, in Potsdam, im Museum Barberini. Das Museum zeigte zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 die Ausstellung „Hinter der Maske – Künstler in der DDR.“ Ein Glück, beim ersten flüchtigen Blick hatte ich „Hinter der Mauer“ gelesen. Da Werke von Künstlern Zeitlosigkeit beanspruchen können (anders als die Taten unserer Politdarsteller), ist auch eine Nachbetrachtung zur Ausstellung gerechtfertigt.

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Lisa Fitz: Ich sehe was, was Du nicht siehst

Die bekannte Münchener Kabarettistin Lisa Fitz, Mitglied des Beirates des Deutschen Freidenker-Verbandes, hat ihr neues Lied “Ich sehe was, was Du nicht siehst” veröffentlicht: Das Lied ist Teil ihres neuen Programms “Flüsterwitz”. …
Den Flüsterwitz erzählt man hinter vorgehaltener Hand. Er könnte Menschen in Hörweite beleidigen, sensible Damenohren kränken oder so wahr sein, dass er Machthabern gefährlich wird. Eigentlich ist der Flüsterwitz ein politischer Witz. Wenn man mit einem autoritären System haderte oder Repressalien befürchtete, erzählte man sich Flüsterwitze. Sind wir in unserer demokratischen Diktatur der Parteien so weit? Wer nicht in die politische Stromlinienform passt, wird gern für verrückt erklärt oder mit subtilen Methoden mundtot gemacht.

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Linker Liedersommer 2017: Der “Waldeck-Rap”

Kurzbericht vom 7. Kulturseminar vom 23. bis zum 25. Juni 2017 auf der „Liedermacher“-Burg Waldeck
Neben dem traditionellen Singen am Lagerfeuer wurde in acht Workshops und einer Podiumsdikussion über das Arbeiterlied gestern und heute, Lieder der Revolution, aktuelle Lieder bei Streiks und Friedensdemos diskutiert ,,, Dort wurden auch Lieder einstudiert und abends auf der Freilichtbühne zu Gehör gebracht, wo neben den genannten auch wei­tere Künstler wir Hilarion Hartmann und Philipp Hoffmann aufspielten. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Teilnehmer am Workshop des Hip-Hop-Duos “Die Bandbreite”

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Videos vom Linken Liedersommer 2017

Ab 1968 wurde die Burg Waldeck zum Markenzeichen linker Protestlieder. Anknüpfend an die Tradition der legendären Waldeck-Festivals zu APO Zeiten hatten Freidenker, Arbeiterfotografie, Jenny-Marx-Gesellschaft und Neue Rheinische Zeitung Künstler, Musikgruppen, Sänger und Leute, die im Seminar oder am Lagerfeuer sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten, zu einem Musik-Treffen auf die Burg Waldeck eingeladen. Der Linke Liedersommer schlägt den Bogen zu den Kämpfen und Liedern unserer Zeit für eine solidarische Welt, gegen Ausbeutung von Mensch und Natur.

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Linker Liedersommer auf Burg Waldeck / Hunsrück – 2017

Veranstaltungshinweis
Siebtes Kulturseminar auf Burg Waldeck/Hunsrück. 23.-25. Juni 2017. Linker Liedersommer – Für eine solidarische Welt – Gegen Ausbeutung und Krieg
Veranstalter:
– Deutscher Freidenker-Verband, Landesverbände Rheinland-Pfalz/Saar & Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden Würtemberg
– Arbeiterfotografie
– Jenny-Marx-Gesellschaft

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Burg Waldeck – Wurzeln im Wind … (2)

Bericht vom Sechsten Linken Liedersommer 2015
… bei dem im Programm des Linken Liedersommers unangekündigten Auftritt der Gruppe Die Bandbreite wurden Positionen verhandelt, die so prekär sind, daß die Diskussion, welchen Zweck sie für ein links verortetes Umfeld erfüllen, eigentlich unabdinglich gewesen wäre. Gerade weil es nicht darum geht, die Musiker dieser seit längerem nicht nur von Antideutschen, wie sie selber meinen, sondern von Linken aller Couleur kritisierten Band in Bausch und Bogen zu verdammen, gilt es, sie in ihrem Anspruch, sich auf widerständige Weise mit den herrschenden Verhältnissen auseinanderzusetzen, ernst und ihre Aussagen beim Wort zu nehmen.

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Burg Waldeck – Wurzeln im Wind … (1)

Bericht vom Sechsten Linken Liedersommer 2015
Der 2015 zum sechsten Mal als Kulturseminar ausgetragene Linke Liedersommer hat es … schwer, trotz des historisch symbolträchtigen Ortes ein Publikum zu mobilisieren, das von seiner Zahl und Breitenwirkung her an die Festivals vor 50 Jahren anknüpfen könnte. Getragen von viel ehrenamtlichem Engagement vor allem aus den Kreisen des Deutschen Freidenker-Verbandes wird dennoch versucht, abseits von bloßer Unterhaltung und kommerziellen Interessen eine Tradition des politischen Liedes aufrechtzuerhalten, bei der die Kunst vor allem mit Hand und Stimme gemacht wird.

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