Alle Beiträge unserer Webseite in chronologisch absteigender Reihenfolge

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

„Irregeleitete“ bereiten Krieg vor

Krieg gegen Russland statt Frieden für die Ukraine – das ist das Ziel führender westlicher Politiker
Ein Kommentar von Tilo Gräser.
Eigentlich kann es nicht wahr sein und dennoch ist es wahr – das war mein erster Gedanke, als ich die Meldungen hörte, dass die selbsternannte „Koalition der Willigen“ sich aktiv darauf vorbereitet, eine multinationale „Schutztruppe“ in die Ukraine zu schicken. Das soll geschehen, sobald ein Waffenstillstand im Krieg zwischen den beteiligten Seiten vereinbart wurde. Bis dahin sollen die westlichen Einheiten, allen voran französische und britische Truppen, schon mal bei Manövern in den Nachbarstaaten üben, wie sie die Ukraine „schützen“ könnten. Es soll auch schon einen Generalstab für die Einheiten geben, nachdem die „Schutztruppe“ bereits im Januar dieses Jahres beschlossen worden war. Bloß ein Waffenstillstand als Voraussetzung ist nicht in Sicht …

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

EU-Chatkontrolle: Und weiter auf dem Weg zur absoluten Dystopie

Beitrag von Dagmar Henn
Was als „Chatkontrolle“ firmiert, ist die Aufhebung genau jenes Persönlichkeitsschutzes, der einst als „Postgeheimnis“ bekannt war; die elektronische Variante des Mitlesens aller Briefe. In Brüssel hat so was offenkundig große Fans. […] Irgendwie erinnert das an den Geburtsfehler der EU. Das heutige Staatenmonstrum ist schließlich auch nur durch Verfahrenstricks überhaupt entstanden – nachdem 2005 die ursprünglich vorgesehene EU-Verfassung in zwei der vier Länder, in denen sie zur Entscheidung gestanden hatte, im Referendum abgelehnt worden war, in Frankreich und den Niederlanden, fanden in den übrigen Ländern erst gar keine statt. Stattdessen wurde das abgelehnte Material zum Lissabon-Vertrag, an dessen Entstehung die Bevölkerungen nicht mehr beteiligt waren.

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Feierliches Gedenken in Erinnerung an den Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion vor 85 Jahren

Bericht von Heike Cienskowski
Der Landesverband Thüringen des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV Thüringen) führte gemeinsam mit dem Rotfuchs-Förderverein am 21. Juni 2026 auf dem Ostfriedhof in Gera ein feierliches Gedenken in Erinnerung an den 22. Juni 1941, den Tag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion, durch. Als besonderen Gast konnte der Botschaftsrat der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin, Herr Dr. Andrei Bagai begrüßt werden. Ebenso herzlich wurde Herr Dr. Arnold Schölzel – der Vorsitzende des Rotfuchs-Fördervereins von den Anwesenden begrüßt. Die Landesvorsitzende des DFV Thüringen ging in ihrer Begrüßungsrede auf den vertragsbrüchigen, als Unternehmen „Barbarossa“ getarnten Überfall, der von vornherein als Vernichtungskrieg geplant war, ein. […] Alle unvorstellbare Brutalität der Wehrmachtsangehörigen, der SS, der Kollaborateure und Helfershelfer konnten den Widerstandswillen der Menschen der Sowjetunion nicht brechen.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

In eigener Sache: Eine Zensur findet statt.

Liebe Besucher des Internetangebots des Deutschen Freidenker-Verbandes,
seit Jahren prangern wir die immer rascher fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland an. Längst sprechen wir dabei nicht mehr nur über die systematische Diffamierung unliebsamer Meinungen und „Cancel Culture“, also den Entzug von Publikations- und Auftrittsmöglichkeiten auf zivil- oder verwaltungsrechtlicher Grundlage. Inzwischen ist durch Gesetze, Verfügungen und Gerichtsentscheide ein echtes Meinungs- und Gesinnungsstrafrecht geschaffen worden, das es für selbständig denkende Menschen zunehmend gefährlich macht, ihre „Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“, wie es Artikel 5 des Grundgesetzes zum Recht eines jeden erklärt. Die Paragrafen 130 (Volksverhetzung) und 140 (Belohnung und Billigung von Straftaten) des Strafgesetzbuches sind unter Einbeziehung des relativ jungen „Völkerstrafgesetzbuches“ so umgebaut worden, dass sie als Instrumente willkürlicher Strafverfolgung dienen können, und sie werden auch entsprechend genutzt.

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Ist Alice Weidel die deutsche Giorgia Meloni?

Kommentar von Oskar Lafontaine
Es sieht leider danach aus. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni schien lange keine Transatlantikerin zu sein. Sie kritisierte die NATO und plädierte für eine eigenständige und souveräne italienische Außenpolitik. […] Als Ministerpräsidentin vertrat sie plötzlich ganz andere Positionen. Zeitweise galt sie als engste Freundin Donald Trumps in Europa. Zwar gab es zwischenzeitlich einige verbale Scharmützel mit dem launischen US-Präsidenten, aber sofort nach ihrem Amtsantritt als Ministerpräsidentin befürwortete sie Waffenlieferungen an Kiew und bekannte sich zur NATO. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man, dass Meloni in Wirklichkeit auch den völkerrechtswidrigen Krieg Donald Trumps und Benjamin Netanjahus gegen den Iran logistisch unterstützte, indem sie dem US-Militär erlaubte, auch von Italien aus zu operieren.

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AktuellesKultur & Kunst

Eine Unverwertliche

Am 22. Juli wird die große Brecht-Interpretin Gina Pietsch 80 Jahre alt. Eine Verneigung
Beitrag von Arnold Schölzel
Am 11. Juni stellte die Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch in der Berliner Maigalerie der „jungen Welt“ ihr neues (ihr sechunddreißigstes!) Brecht-Programm vor. Es trägt den Titel „Von den Leben die hellen, von den Toden die schnellen“. Der Vers ist der letzte im Gedicht „Orges Wunschliste“, in dem sich der Dichter 1956 illusionslos, also ironisch, mit menschlichem Leben und Tod befasste. Die Liste enthält die Verse: „Von den Künsten, die unverwertlichen. Von den Lehrern, die beerdlichen.“ Gemeint war offenbar: Kein schweres Gepäck aufladen, vielmehr Sinnlichkeit und Heiterkeit des Daseins auskosten, soweit möglich, aber nicht verantwortungslos. „Unverwertliche Künste“, sei hier interpretiert, entziehen sich allem möglichen Zugriff – dem der Ökonomie zuerst, aber auch Kunstverwertern politischer oder sonstiger Art.

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AktuellesArbeit & Soziales

Die Russländische Föderation, ein Vielvölkerstaat

Eine statistische Übersicht von Wolfgang Schürer
Die russische Staatsangehörigkeit: Für ein in Russland geborenes Kind gilt: Es bekommt die russische Staatsangehörigkeit, wenn mindestens ein Elternteil russischer Staatsangehöriger ist. / Ist kein Elternteil russischer Staatsangehöriger, dann bekommt es die russische Staatsangehörigkeit, wenn es keine ausländische erhalten würde. / Wurde das Baby ausgesetzt, dann bekommt es die russische Staatsangehörigkeit, wenn innerhalb von 6 Monaten kein Elternteil ermittelt wurde. / Für ein im Ausland geborenes Kind gilt: Es bekommt die russische Staatsangehörigkeit, wenn beide Elternteile russische Staatsangehörige sind.
Ist nur ein Elternteil russischer Staatsangehöriger, bekommt es die russische Staatsangehörigkeit, wenn der andere Elternteil zustimmt oder wenn es sonst staatenlos sein würde. …

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Die betrogene Gesellschaft

Wie die Bevölkerung indoktriniert und auf einen Krieg vorbereitet wird
Vortrag von Wolfgang Bittner
Die Verhältnisse in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren – politisch gesteuert – grundlegend verändert: Lebensunsicherheit und Angst grassieren, Egoismus statt Empathie, Hass gegen innere und äußere Feinde. Das macht es den Regierenden leicht, mit der Bevölkerung nach Belieben umzugehen. Festzustellen sind unter anderem eine übermäßige Digitalisierung, Registrierung und Überwachung. Wie sich immer deutlicher zeigt, erweist sich besonders Angst als probates Mittel zur Durchsetzung autoritärer politischer Maßnahmen, und zwar sowohl bei willfährigen Befehlsempfängern als auch bei einer indoktrinierten passiven Bevölkerung.…..

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Der NATO-Gipfel: Trump führt, Europa folgt

Der NATO-Gipfel in Ankara – Viel Applaus, wenig Substanz. Wie westliche Regierungen und Medien einen Erfolg feiern, während die Glaubwürdigkeit der Allianz schwindet.
Ein Kommentar von Rainer Rupp.
Der NATO-Gipfel in Ankara endete mit der einhelligen Einschätzung der Staats- und Regierungschefs, dass das Treffen ein bedeutendes Zeichen für die Geschlossenheit des Bündnisses und einen erneuerten Gestaltungswillen gesetzt habe. Trotz unterschiedlicher nationaler Prioritäten und früherer Sorgen um den transatlantischen Zusammenhalt betonten die Regierungschefs, der Gipfel habe die gemeinsame Entschlossenheit der NATO gestärkt und konkrete Fortschritte bei der Abschreckung Russlands und der Verteidigung und Unterstützung der Ukraine erzielt. NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dessen Schleimspur aus Unterwürfigkeit und Huldigungen von Trump sich quer durch den NATO-Gipfel zog, bezeichnete das Treffen als einen „außerordentlich erfolgreichen“ Gipfel.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Trauerwoche im Iran – Millionen nehmen Abschied von Ali Khamenei

Beitrag von Karin Leukefeld
Millionen Menschen verabschieden sich seit dem vergangenen Freitag von Ali Khamenei, dem langjährigen geistlichen Führer der Islamischen Republik Iran. Khamenei wurde am 28. Februar 2026 zu Beginn des US-israelischen Angriffs auf Iran in seinem Wohn- und Amtssitz in Teheran getötet. Bei dem Angriff starben eine Tochter, eine Schwiegertochter, ein Schwiegersohn und eine Enkeltochter. Khamenei hatte an einem Treffen des Iranischen Verteidigungsrats teilgenommen, das für die frühen Morgenstunden einberufen worden war. 11 hochrangige Militärs und Sicherheitsberater starben mit Khamenei. Die eigentlich für März vorgesehenen Trauerfeierlichkeiten wurden aufgrund des anhaltenden Krieges verschoben.

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AktuellesDemokratie – Medien – AufklärungWeltanschauung & Philosophie

Vier Verschwindungen

Beitrag von Ulrich Gausmann
Roberto J. De Lapuente hat einen Text veröffentlicht, der sich mit sichtlichem Behagen an einer verbreiteten Mode, besser noch: Marotte des linken Milieus abarbeitet, nämlich an der Gewohnheit, jedes Übel dieser Welt, ob Krieg, Pandemie, Migration oder Klima mit dem pauschalen Verweis auf „Der Kapitalismus ist schuld“ zu erledigen und die Sache damit für erklärt zu halten. Der Vorwurf De Lapuentes an dieses Milieu ist nicht neu und auch beileibe nicht aus der Luft gegriffen, und ich stoße mich auch an denjenigen Linken, die den Begriff gebrauchen, wie Gläubige in der Kirche „Amen“ sagen. Insofern trifft der Verfasser einen wunden Punkt, und man könnte seinen Beitrag mit Gewinn lesen, wäre er das, als was er auftritt: eine nüchterne Abrechnung mit der Denkfaulheit. Er ist meines Erachtens nicht derjenige, der endlich einmal ausspricht, was viele zwar ahnen, aber nicht offen sagen, und ihm unterlaufen dabei folgenreiche Verwechslungen.

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