Alle Beiträge unserer Webseite in chronologisch absteigender Reihenfolge

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Haftstrafe für einen Freiheitshelden des Westens

Beitrag von Klaus Hartmann
25 Jahre Knast für Hashim Thaçi. Bei dieser Nachricht aus Den Haag haben sich viele verwundert die Augen gerieben. Die einen fassungslos darüber, dass dies einem widerfährt, der uns Jahrzehnte als Freiheitsheld des Kosovo verkauft wurde, und dass ein „westliches Gericht“ überhaupt Hand an einen ehemaligen Schützling gelegt hat. Die anderen, die das Strafmaß mit weit drakonischeren Strafen gegen Serben vergleichen, erblicken darin die Fortsetzung des antiserbischen Rassismus. Entscheidend ist, ob man die UÇK als Befreiungs- oder als Terrororganisation sieht. Das Urteil sprach ein „Kosovo-Sondergericht“, das auch für die Ex-UÇK-Führer Jakup Krasniqi, Kadri Veseli und Rexhep Selimi langjährige Haftstrafen verhängte, gegen die alle wohl in Revision gehen. Zunächst die Frage, „welches Gericht“? Denn davon gibt es in Den Haag so viele, dass man den Überblick verlieren kann.

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - SolidaritätGeschichte

Geschichtsrevisionismus: Krieg gegen Russland und zionistischer Völkermord

Rede von Klaus Hartmann
Wir beschäftigen uns schon längere Zeit mit dem Thema Geschichtsrevisionismus. Im März 2024 sagte ich bei der Konferenz in Belgrad u.a.: „Geostrategische Planspiele, die auf die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückgehen und bis zu Hitler gesponnen wurden, basierten auf der Prämisse: „Wer die Ukraine hat, kann Russland zwingen“ und „Russland kann ohne die Ukraine keine europäische Macht sein“. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Politik der USA darauf ausgerichtet, die Zusammenarbeit zwischen Russland und Westeuropa zu untergraben.“ Und ein Jahr zuvor bei unserer Konferenz in Frankfurt am Main: „Das Ende des 2. Weltkriegs wird oft als „Wendepunkt für die ganze Welt“ deklariert, wobei es den einen als Befreiung, den anderen als Niederlage galt. In diesem Jahr 2023 sind die Stimmen jener besonders vernehmbar geworden, die zwar nicht die Befreiung vom Faschismus als solchem öffentlich bedauern, die aber insbesondere der Sowjetunion ihre Befreiungstat verübeln.

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AktuellesDemokratie – Medien – AufklärungGeschichte

„Für immer unser Feind und eine Gefahr“

Der Fall Barbarossa gestern und heute
Beitrag von Dr. Inge Plettenberg
Vom 22. Juni 1941 und dem anschließenden Krieg Deutschlands und seiner Verbündeten gegen die Sowjetunion trennen uns fünfund­achtzig Jahre, nach heutigen Lebenserwartun­gen ein Menschenalter. Gut drei Generati­onen sind in dieser Zeit aufeinander gefolgt, und aus direktem Erleben können höchstens noch Menschen berichten, die damals „Kriegskinder“ waren, aber auch sie werden immer weniger. Der Schmerz und die Trauer, die die Men­schen in der Sowjetunion empfanden und in der Russischen Föderation noch heute emp­finden, wenn sie an die vielen Angehörigen und Landsleute denken, die in diesem Krieg ihr Leben lassen mussten, können sehr viele Menschen in Deutschland nicht nachvoll­ziehen. Sie sind mit dem Propaganda-Narrativ von der „Gefahr aus dem Osten“, der „Bedrohung durch Russland“ und dem menschenfressenden „Iwan“ groß geworden.

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AktuellesVerbandsorgan FREIDENKER

FREIDENKER 3-26 – Krieg gegen Russland – Nie wieder!

Die Ausgabe 3-26 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Krieg gegen Russland – Nie wieder!“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Inge Plettenberg: Der Fall Barbarossa gestern und heute: „Für immer unser Feind und eine Gefahr“
– Dagmar Henn: Der Spiegel und „Unser Krieg gegen Russland“
– Klaus Hartmann: Geschichtsrevisionismus: Krieg gegen Russland und zionistischer Völkermord
– 9. Mai 2026: Das Vermächtnis der Befreier verteidigen!
– Christel Buchinger: Atemberaubende Anpassungsleistung
– Ein Bericht aus Moskau: Reise gegen Geschichtsrevisionismus
– Sebastian Bahlo: Dem alten Wahn verfallen

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Butscha neu aufgerollt

Ein Beitrag von Sabiene Jahn
Am 17. September 2026 stellte Maxim Grigorjew, Direktor der russischen Stiftung zur Erforschung von Problemen der Demokratie und Leiter des „Internationalen Öffentlichen Tribunals zu Verbrechen ukrainischer Neonazis“, bei TASS eine neue Untersuchung vor. Der 21-seitige Bericht trägt den Titel „Erben Goebbels’ – Fälschung der Ereignisse in Butscha und blutige Inszenierungen des Kiewer Regimes“. Ausgangspunkt ist die Gedenkwand an der Kirche des Apostels Andreas in Butscha. Das ukrainische Präsidialamt erklärte dazu am 31. März 2024 ausdrücklich, das Mahnmal enthalte zu diesem Zeitpunkt 509 Namen identifizierter Zivilisten, weitere Tafeln seien noch ohne Namen. Grigorjews Untersuchung glich Namen auf der Gedenkwand mit ukrainischen Militärdatenbanken, kommunalen Veröffentlichungen, Gedenkseiten, sozialen Netzwerken und Medienberichten ab.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

EU-Parlament: „Gefährlich paranoid“

Beitrag von Dagmar Henn
Was das EU-Parlament treibt, wird selten bemerkt, auch, weil es keine echten parlamentarischen Rechte hat. Aber manchmal werden Resolutionen beschlossen, die erkennen lassen, in welche Richtung die weitere Entwicklung gehen wird. Und glücklicherweise machte die ehemalige irische EU-Abgeordnete Clare Daly darauf aufmerksam, was in Straßburg am Mittwoch beschlossen wurde. Ihr Fazit zu dieser Resolution lautet: „Das alles klingt ein wenig irre. Zutiefst paranoid. Gefährlich paranoid.“ Und sie hat Recht damit. Derartige Resolutionen zu lesen ist eine Qual. Dieses Exemplar ist als PDF 28 Seiten lang. Wie alle derartigen Texte beginnt er mit einer langen Liste von Querverweisen; dann folgt das ganze Alphabet mit Absätzen, die die Voraussetzungen darlegen sollen. Bei denen unter anderem unter F davon die Rede ist, dass „feindselige staatliche Akteure, insbesondere Russland, die territoriale Integrität der EU an zwei Fronten ins Visier nehmen: …

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Warum die Berichte deutscher Medien über Wahlfälschungen in Russland Erfindungen sind

von Anti-Spiegel, d.i. Thomas Röper
Seit über 20 Jahren ist es eine Tradition deutscher Medien, bei Wahlen in Russland von Wahlfälschungen und Manipulationen zu berichten. So auch an diesem Wochenende, an dem in Russland die Wahlen zur Duma, dem russischen Parlament, stattgefunden haben. Da ich seit 2022 Wahlbeobachter bin, kenne ich das russische Wahlsystem inzwischen sehr gut und daher sind die Behauptungen, die deutsche Medien aufstellen, für mich einfach nur lustig, denn vieles, was sie über Wahlen in Russland berichten, ist frei erfunden, hat nichts mit der Realität zu tun und ist zum Teil sogar schlicht unmöglich. Schauen wir uns am Beispiel des Spiegel einmal an, was deutsche Medien berichten und warum das sehr leicht als frei erfundene Propaganda zu entlarven ist, wenn man sich ein wenig mit dem Thema auskennt.

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AktuellesArbeit & Soziales

Anstieg der Energiepreise: Die Verantwortung der EU

Beitrag von Pierre Lévy
Fast überall in Europa schießen die Energiepreise in die Höhe. Gas, in der Folge Strom und natürlich Rohöl sowie daraus gewonnene Raffinerieprodukte: All diese Preisanstiege wirken sich auf die Kaufkraft der Haushalte aus, was sich besonders deutlich beim Tanken zeigt, das für all jene, die auf ihr Fahrzeug nicht verzichten können, immer mehr zur Belastung wird. Dies hat natürlich Konsequenzen für die Unternehmen, die die gestiegenen Kosten, mit denen sie konfrontiert sind, auf ihre Preise umlegen – für die kleinsten unter ihnen oft mit dramatischen Folgen. Das Phänomen breitet sich somit nach und nach auf eine Vielzahl von Wirtschaftssektoren aus: den Straßengüterverkehr, das Baugewerbe und den Tiefbau sowie ganz allgemein die Industrie – zumal im letzteren Fall Kohlenwasserstoffe auch als Rohstoffe in die Produktion einfließen (Chemie, Kunststoffe, Verpackungen). Auch die Landwirtschaft ist an vorderster Front von den Folgen betroffen.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Der Mythos von der KI-Wunderwaffe

Ein Kommentar von Rainer Rupp
Kaum ein Bereich der modernen Kriegsführung ist derzeit so eng mit dem Versprechen technologischer Überlegenheit verbunden wie der Einsatz künstlicher Intelligenz, datenbasierter Analysen und autonomer Drohnensysteme. Palantir und die ukrainische Plattform Brave1 Dataroom stehen im öffentlichen Fokus dieser Entwicklung – auch bei der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit im Rüstungsbereich. Der westliche KI-Hype übersieht die Begrenzungen Teile der unkritischen, technik-fixierten westlichen Berichterstattung vermitteln den Eindruck, moderne Software könne den Charakter des Krieges grundlegend verändern und der Ukraine einen entscheidenden militärischen Vorteil gegenüber Russland verschaffen. Eine nüchterne Auswertung der verfügbaren Informationen zeichnet jedoch ein wesentlich differenzierteres Bild.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Drohnen, Drohnen, Drohnen allüberall

Beitrag von Dagmar Henn
Langsam müsste das doch durch sein – schließlich wird die Drohnennummer schon seit mindestens zwei Jahren gespielt. Wobei Leipzig zugegeben ein ganz besonders aufgeblasenes Nichts war. Das im Zusammenhang mit dem vom ukrainischen Journalisten Anatoli Scharij verbreiteten Zeugnis natürlich besondere Würze besitzt. Schließlich erklärt dessen Zeuge, es seien sehr schnell Medien vor Ort gewesen, und das mitten in der Nacht auf einem abgesicherten Gelände – das ist ohne Vorwissen gar nicht möglich, denn für nichts stellt sich kein Kollege nachts auf einen Flughafen. Irgendwie hat wohl Leipzig nicht genügt, wenn jetzt eine Drohne in Niedersachsen auftaucht. Am Steinhuder Meer. Zufällig ein Ausflugsziel, der größte See im Norden, also eine Umgebung, in der es – anders als bei manch anderem Standort der Bundeswehr – durchaus landschaftliche Gründe gibt, eine Drohne fliegen zu lassen.

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AktuellesReligions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Wohin geht die Reise mit dem „Einheitspapst“ Leo XIV.?

Beitrag von Gerhard Feldbauer
Am 8. Mai 2025, nach nur vier Wahlgängen, einem weniger als bei seinem am 21. April verstorbenen Vorgängers Franziskus, war Kardinal Franziskus Prevost bereits am zweiten Tag des Konklave zum 267. Pontifex gewählt worden. Laut Stimmen aus Vatikankreisen, habe eine große Mehrheit der 133 wahlberechtigten Kardinäle für ihn gestimmt. Auffällig war, dass noch vor Beginn der Abstimmung von einem kurzen Konklave, das ein Zeichen der Einheit der katholischen Kirche setzen werde, die Rede war. Das konnte nur darauf deuten, dass es Absprachen, Prevost zu wählen, gegeben hatte. 1955 in Chicago geborenen, kam mit ihm erstmals ein US-Amerikaner auf den Heiligen Stuhl. Er hat Eltern mit französischen, spanischen, italienischen und kreolischen Wurzeln und besitzt auch die Staatsbürgerschaft Perus, wo er lange Jahre als Missionar tätig war. 2015 hatte ihn Franziskus zum Bischof von Chiclayo, einer Diözese im Norden des Andenstaates, ernannt. 2023 war er zum Kardinal berufen worden.

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