Der Name Slobodan Milošević ist ein Symbol für den nationalen Widerstand gegen den Imperialismus

Rede von Peter Betscher auf der internationalen Online Konferenz „MILOSEVIC – GEGEN NATO-VERBRECHEN, FÜR EINE NEUE WELT“ am 1. Oktober 2021
… Der Name Slobodan Milošević hat eine wichtige Bedeutung für die Menschheit. Er war ein Politiker, wie man ihn zumindest in der westlichen Welt nicht mehr sieht. Geleitet von moralischen und philosophischen Prinzipien, Wissen, Weisheit, Scharfsinn und Mut, verteidigte er Serbien, als er an der Macht war, und er verteidigte Serbien, als er wegen der Verteidigung Serbiens vor Gericht gestellt wurde. Sein Kampf in Den Haag gegen die Umschreibung der Geschichte durch die NATO-Aggressoren war wahrhaft heldenhaft, denn er widersetzte sich allen üblen Machenschaften, die darauf abzielten, ihm das Recht auf Selbstverteidigung und auf die Vorlage von Beweisen zu entziehen und ihm eine angemessene medizinische Versorgung zu verweigern.

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Wir trauern um Edi Mader

Mit Edi verlieren wir einen aufrechten und vorbildlichen Menschen, einen liebenswerten Freund und zuverlässigen Genossen.
In einer Arbeiterfamilie in Ulm geboren, zweieinhalb Jahre nach dem Machtantritt der Faschisten in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, erlebte er als kleines Kind, wie sein Vater als Kommunist Schikanen der Nazis ausgesetzt war, mehrfach seine Arbeit als Bauschlosser verlor, und 1941 zum Kriegsdienst gezwungen wurde. …
Aufgrund langjähriger Verbundenheit mit Jugoslawien und als Kenner seiner Geschichte empörte ihn die NATO-Aggression gegen das Land 1999 und er engagierte sich als Kämpfer für Gerechtigkeit gegenüber dem serbischen Volk. Dies war auch das entscheidende Motiv für ihn, im Jahr 2000 Mitglied des Freidenkerverbandes zu werden.

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Vernünftiges Denken gegen Kriegshetze und Bewusstseinssteuerung

Interview der UZ mit Sebastian Bahlo und Klaus Hartmann
… Sebastian Bahlo: Der Name Freidenker war früher eine Selbstbezeichnung für Atheisten. Mitglieder und Inte­ressenten wollen Freies Denken heute in einem erweiterten Sinne verstehen: rationales Denken, das sich auf nachprüfbare Evidenz, auf Logik statt auf Scheinlogik stützt und sich seine Grundannahmen weder von religiösem Glauben noch von gesellschaftlicher Opportunität und politisch-medial forcierten Denkvorgaben und -verboten diktieren lässt. Tatsächlich sehen wir gerade unter den Bedingungen krisenhafter Zuspitzung in der Förderung des Freien Denkens in diesem verallgemeinerten Sinn eine dringend notwendige Aufgabe, um der Selbstverständigung der Kräfte des gesellschaftlichen Fortschritts zu dienen.

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Freidenker-Verbandstag 2021: Dokumente und Galerie

Am 26. und 27. Juni 2021 fand in Raunheim bei Frankfurt am Main der Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes statt. Er stand unter dem Motto: „Vernünftiges Denken statt Panikmache. Gegen Notstandsgesetze und Ausnahmezustände: Frieden, Völkerrecht und demokratische Rechte verteidigen! Volkssouveränität erstreiten!“
Wir veröffentlichen hier die Eröffnungsrede des bisherigen Vorsitzenden des Verbandes, Klaus Hartmann, die Erklärung zum Rechenschaftsbericht  des Verbandsvorstandes, abgegeben vom bisherigen Stellvertretenden Vorsitzenden, Sebastian Bahlo, sowie eine Bildergalerie.

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Freidenker-Verbandstag: Vorsitzwechsel nach 33 Jahren

Pressemitteilung vom 28.06.2021
Der am 26. und 27. Juni in Raunheim am Main tagende Verbandstag des Deutschen Freidenkerverbandes stand unter einem Motto, das schon 2019, also „vor Corona“ beschlossen worden war, doch die vor dem Corona-Hintergrund ergriffenen Maßnahmen wurden schon zuvor in der Klimadebatte ins Gespräch gebracht. Der bisherige Verbandsvorsitzende Klaus Hartmann erinnerte zur Eröffnung des Verbandstages daran, dass „in den letzten Wochen bereits Stimmen aus der Deckung kamen, die vorschlugen, dass man doch einige Einschränkungen, wie unter ‚Corona‘ eingeübt, auch für ein künftiges ‚Klima-Management‘ nutzen solle. Und es gehört wenig Fantasie dazu, dass vergleichbare Einschränkungen äußerst effektiv bei der Vorbereitung eines Krieges genutzt werden können.“

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Abschied von Christian Krähling

Trauerrede von Ernst „Ernesto“ Schwarz für Christian Krähling (10. Dezember 1977 – 10. Dezember 2020)
Die Familie trauert um ihren liebevollen Vater, Sohn und Bruder.  Wir trauern um einen lieben Freund, Kollegen und Genossen, wie wir uns kaum einen besseren wünschen konnten. Wir trauern um einen Kämpfer für eine wirklich menschliche, eine sozialistische Gesellschaft, in der den Arbeitern, den angeblich kleinen Leuten, die Früchte ihrer Arbeit zugute kommen, in der sie selbst gemeinsam ihr Leben und ihre Arbeit organisieren, in der sie selbst gemeinsam die Macht besitzen und ausüben, die sich nicht länger in den Händen einer winzigen Minderheit von schwerreichen Ausbeutern befindet, wie es hier und heute noch immer der Fall ist.

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Christian Krähling lebt nicht mehr

Nachrufe von Ernst „Ernesto“ Schwarz und Monika Krotter Hartmann
Christian Krähling, Betriebsrat, Gewerkschafter, Streikführer bei Amazon Bad Hersfeld und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, ist am Donnerstag, den  10. Dezember 2020, seinem 43. Geburtstag gestorben.
Das ist ein schwerer Verlust für die Arbeiterbewegung nicht nur in Deutschland. Vor fast acht Jahren war er Mitinitiator der bis jetzt immer wieder durchgeführten Streiks bei Amazon in Bad Hersfeld, er trug wesentlich dazu bei, dass der Funke übersprang auf andere deutsche Standorte. Der Sprecher der gewerkschaftlichen Vertrauensleute wirkte mit an der Vernetzung mit Aktiven in Polen, Slowakei, Spanien, Frankreich, Schweden, Italien, USA, China.

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In Memoriam Gernot Bandur (1934 – 2019)

Der am 15. Juni 1934 geborene Gernot Bandur wurde zunächst Lehrer, später Diplom-Historiker und wissenschaftlicher Bibliothekar und hat wohl Zeit seines Lebens über die Bestrebungen linker Politiker gegen den Einfluss der Kirchen im Staat gearbeitet und geforscht. Den Kampf gegen das bis 1911 geltende Verbot der Feuerbestattung, das ursprüngliche Kernziel der Freidenkerbewegung, beschrieb Bandur mit ausführlichen Texten über seine Vorkämpfer Adolph Hoffmann und Max Sievers.

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Wir trauern um Horst Schild

Wir trauern um Dr. phil. habil. Horst Schild (7. Dezember 1940 – 7. April 2019)
Horst war Gründungsmitglied des Verbandes der Freidenker der DDR und gestaltete die beim Verbandstag 1991 in Braunschweig vollzogene Vereinigung zu einem gemeinsamen Deutschen Freidenker-Verband aktiv mit. Seitdem war er ununterbrochen für die Freidenker in Dresden tätig und gab entscheidende Impulse für das Verbandsleben vor Ort. … Er leistete wichtige Beiträge zur weltanschaulichen Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verbandes, insbesondere durch Referate zu wissenschaftlichen Konferenzen und Beiträge für das Verbandsorgan „Freidenker“.

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Galerie: Freidenker auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019

Am 12. Januar 2019 fand in Berlin die XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK) statt. Das diesjährige Motto lautete „Sozialismus oder Barbarei: Die nächste Krise. Der nächste Krieg. Die nächste Revolution“. Mit 3.100 Gästen wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht. Natürlich waren auch wieder viele Mitglieder des Deutschen Freidenker-Verbandes dabei. Hier einige fotografische Impressionen von der Konferenz.

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12.08.2018 – Karl Marx Seiner Nützlichkeit wegen

12.08.2018, 19:30 Uhr in Darmstadt – eine Veranstaltung des DFV Hessen, der ARBEITERFOTOGRAFIE, der DKP und der LINKEN KV Darmstadt
Als Marx 1871 „Der Bürgerkrieg in Frankreich” schrieb, war die Reaktion darauf so, dass er sagen konnte: „Ich habe die Ehre, in diesem Moment der bestverleumdete und der meistbedrohte Mann von London zu sein.”
Das hielt an. …
200 Jahre – ein Geburtstag, den wir feiern wollen mit Liedern der Revolutionen vor und nach seiner Zeit, mit Texten seiner Werke und mit dem Erzählen seines Lebens. Gina und Frauke Pietsch tun das für ihn, für Engels, für Jenny, für uns, für die Unteren der Welt. […]

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