Buchpremiere: Diether Dehm – Meine schönsten Skandale

Freidenker zur Frankfurter Buchmesse:
Donnerstag, 17.10. 2019, 19 Uhr / Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/Main:
Meine schönsten Skandale – Buchpremiere mit dem Autor Dr. Diether Dehm
„Von einem, der sich nicht unterkriegen lässt“ – so wird unser Freidenker-Beiratsmitglied anlässlich dieser Neuerscheinung zur Frankfurter Buchmesse charakterisiert. Mittlerweile könnte Dehm ganze Bände mit eigenen Skandalen füllen, belässt es aber (erst einmal) bei den »allerschönsten und -lustigsten«. Er provoziert Rüstungsindustrie, Monopole, die Deutsche Bank, BND und Verfassungsschutz, die Rechten und die antikommunistische Presse – bei denen allen macht er sich keine Freunde.

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Buchlesung: Barry M. Lituchy – Jasenovac und der Holocaust in Jugoslawien

Freidenker zur Frankfurter Buchmesse:
Freitag, 18.10.2019, 19.30 Uhr / Wiener Hof, Langener Straße 23 in Offenbach-Bieber:
Jasenovac und der Holocaust in Jugoslawien – Buchlesung mit dem Autor Barry M. Lituchy, New York
Als der Balkan mit Stichworten wie Genozid und Kriegsverbrechen auf die Titelseiten der westlichen Medien kam, blieb die Geschichte des weithin „unbekannten“ Holocaust in Jugoslawien weiterhin ein blinder Fleck.  Unser Freund und Genosse Barry vom Internationalen Komitee Slobodan Milošević ist Historiker und stellt sein jetzt auch in deutscher Sprache erschienenes Buch vor. Er erinnert an die Schrecken im Konzentrationslager Jasenovac, das im August 1941 vom Ustascha-Regime in Kroatien eröffnet wurde:

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Im Gespräch: Erneuerer oder Totengräber des Sozialismus?

Rezension von Anton Latzo
Klaus Kukuk, bekannt für seine Analysen über die Vorgänge in der CSSR im Jahre 1968, hat eine Übersetzung der drei Gespräche angefertigt, die Michail Gorbatschow und Zdenek Mlynar, führender Akteur des „Prager Frühlings“, in den Jahren 1993 und 1994 geführt haben.
In ihren Gesprächen behandeln sie zwar zentrale Fragen der Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft und der internationalen Auseinandersetzung. Aber: ihre Betrachtungen zu gemeinsamer Studienzeit, zur Geschichte der Sowjetunion und zur Außenpolitik der UdSSR in den 1980er Jahren sind davon geprägt, ihr eigenes Verhalten zu rechtfertigen und als positiv und alternativlos zu präsentieren.

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Lexikon des freien Denkens

Ein ganz besonderes Nachschlagewerk für Freundinnen und Freunde des freien Denkens, mit dem die Autoren und Herausgeber in einen Dialog mit den Nutzern treten möchten … Traditionelle Sichtweisen werden neben eigene, anders geartete Sichten der Stichworte gestellt. … Zu jedem Stichwort werden in der Regel angeboten: eine ethymologische Ableitung; damit zusammenhängende Probleme des Alltags, der Wissenschaft oder des Denkens; mindestens eine Definition; Beispiele und Anwendungsmöglichkeiten; Bedeutungen für das freie Denken; Anregungen zum Weiter-Denken und Literatur und Nach- und Weiterlesen.

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Selbstdarstellung des KORSO

Der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO) hat eine Selbstdarstellungsbroschüre herausgegeben. Neben einem Überblick über die Ziele und Forderungen des KORSO sind darin Kurzportraits aller Mitgliedsorganisationen enthalten.
Aus dem Vorwort: Die Ziele und Strategien der säkularen Organisationen sind keineswegs identisch. Sie sind zudem unterschiedlich alt, unterschiedlich groß, regional unterschiedlich entwickelt und in der Öffentlichkeit unterschiedlich stark sichtbar. Gemeinsam ist ihnen das Erbe der Aufklärung, die Ablehnung religiöser Alleinvertretungsansprüche und das Eintreten für demokratische und humanistische Grundüberzeugungen.

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Der kurze griechische Frühling

Rezension von Klaus Linder zu einem Buch von Andreas Wehr. Aus: FREIDENKER 2-16
Die neuere politische Publizistik bietet selten Untersuchungen, die die jüngste Vergangenheit in ihrer Unabgeschlossenheit so darlegen, als hätten wir bereits historischen Abstand. Das Buch von Andreas Wehr ist so eine, eine spannende zumal. Der Eindruck von Geschichtlichkeit des Gegenwärtigen ist nicht ein Kunstgriff, sondern entspringt der rasanten Verschärfung imperialistischer Angriffe im weltpolitischen Maßstab, die fast monatlich die Lage von gestern als überholt erscheinen lassen und zugleich deren Widersprüche fortschleppen.

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junge Welt – Dein Abo fehlt!

Die ökonomische Lage von junge Welt ist ernst, ihre Existenz bedroht. Damit die Zeitung weiterhin erscheinen kann, bitten wir alle Leserinnen und Leser um ein Abonnement. Die junge Welt trägt sich fast ausschließlich durch die Einnahmen aus solchen Abos. Hilfreich ist es auch, im Rahmen dieser Aktion Abonnements zu werben oder zu verschenken sowie kostenlose Probeabos zu vermitteln.

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Geld, Finanzkrise, Zukunft des Euro

Kurzrezension zu 3 Büchern von Lucas Zeise. Aus FREIDENKER 1-12
Lucas Zeise ist nicht ‚nur‘ marxistischer Publizist und Vorsitzender der Marx-Engels- Stiftung, seine Analysen wurden und werden auch von der ‚anderen Seite‘ geschätzt: Er war Autor des Börsenblatts und dann Mitbegründer der Financial Times Deutschland, für die er bis heute regelmäßig Kolumnen schreibt – wie künftig auch für die junge Welt. Vom Autor des „Geld“-Beitrags unseres Heft-Schwerpunkts sind in letzter Zeit drei Taschenbücher erschienen, die verschiedene Aspekte der Krise und der ökonomischen Politik behandeln. Im „Ende der Party“ untersucht er Ursachen der Finanzkrise und belegt, dass die politisch durchgesetzte weltweite Deregulierung eine wesentliche Krisenursache ist: Banken und Finanzpolitiker versuchen, einen möglichst großen Teil der Verluste zu ‚sozialisieren‘.

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Der Inquisitor zieht ins Schloss

Rezension zu: Klaus Huhn, Die Gauck-Behörde, Berlin 2012., aus FREIDENKER 1-12
„… Gauck argumentiert in vielen Punkten wie ein getreuer Sohn. Laut eigener Aussage ist er ‚mit einem begründeten Antikommunismus aufgewachsen‘ – so ehrt er als braver Christ Mutter und Vater in Ewigkeit. Amen! Sowohl aus familiärer wie nationaler Tradition ist ein Bundespräsident Gauck der passende Ausdruck deutscher Einheit in Treue zur Vergangenheit.“ Im Kontext jüngster Ereignisse am rechten Rand der Gesellschaft, der Nazimorde und der Nachsicht gegenüber rechtsextremistischen Äußerungen, erhalten natürlich Hinweise dieser Art eine erhebliche Bedeutung.

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Karl Marx in unserer Zeit

Kurzvorstellung des Buches „Karl Marx in unserer Zeit“ von Lorenz Knorr und Walter Tschapek.
Die globale Krise des Kapitalismus erinnert an die vorherige: Faschismus in Deutschland und den von ihm ausgelösten Zweiten Weltkrieg! Heute ist globale Verelendung das bisherige Ergebnis! Soll das so weitergehen? Oder existieren grundsätzlich andere, nämlich humane Lösungen, die praktikabel sind? Karl Marx weist in seinen „Frühschriften“ den Weg zur Emanzipation. Nicht nur Repräsentanten der Arbeiterbewegung orientieren sich heute an Karl Marx und seinem Hauptwerk „DAS KAPITAL“. Man kann also etwas tun gegen die Inhumanitäten der Spekulanten und Profitjäger. Dieses Buch gibt Auskunft über Karl Marx und Möglichkeiten in unserer Zeit.

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Bugliosi: „Mordanklage gegen Bush“

Kurzrezension von RLT zu Vincent Bugliosi: Anklage wegen Mordes gegen George W. Bush
Er sei recht zufrieden mit seinem Leben, sagte Bush und grinste breit in die Kameras. Das verschlägt einem die Sprache. Auf seinen Befehl wurde der Irak zerstört. 4.000 US-Amerikaner und schätzungsweise 100.000 Iraker wurden getötet. Selbst wenn der Krieg durch einen tragischen Irrtum begonnen hätte – aber er wurde mit einer infamen Lüge begonnen, die Bush und seine Mannschaft, Cheney, Condolezza Rice, ständig wiederholten. Wenn eine Anklage gegen einen Präsidenten erhoben wird, der wie Clinton einvernehmlichen Sex praktiziert hat, wie soll dann der Mord an vielen tausend Menschen gerecht behandelt werden?

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