Angst als Triebkraft, nur wohin treibt sie?

Beitrag von Thomas Loch
„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ –Tacitus (römischer Historiker)
Angst ist eine Triebkraft, sie wird genutzt um Menschen besser lenken zu können, Angst lähmt, besonders wenn ihr nicht entgegengewirkt, sondern sie noch verstärkt wird. Dieses ist gegenwärtig der Fall und ich konnte in den letzten dreißig Jahren erfahren, wie es um die Angst in diesem Land bestellt ist. In der Bundesrepublik wurde ich mit einem für mich völlig neuen Umgang mit Angst und Ängsten konfrontiert. Ängste wurden und werden sogar potenziert und verbreitet. …

Weiterlesen …

Die BRD – ihre Stellung in Europa und ihr Verhältnis zu Russland

Beitrag von Prof. Dr. Anton Latzo
Der ehemalige deutsche Reichskanzler Prinz Max von Baden schrieb in seinen Erinnerungen über die Wirkung der Oktoberrevolution auf Deutschland, man habe das „unheimliche Gefühl“ gehabt, dass der Sieg der Bolschewiki in Russland all denen in Deutschland den Rücken stärke, die den Krieg „stören“ wollen. Mit seltener Offenheit wird damit von deutscher Seite repräsentativ gesagt, dass die Grundhaltung Deutschlands schon damals von einer negativen Haltung zur Sowjetunion bestimmt war, weil sie, die Sowjetunion, den Krieg gestört hat. Auch für die Gegenwart ist es wichtig daran zu denken, denn es sagt sehr viel aus – über beide Seiten!

Weiterlesen …

„Angebliche Pleite der DDR ist ein Märchen“

Beitrag von Tilo Gräser über ein Gespräch mit Klaus Blessing
Die DDR sei 1989 eine „bankrotte und ausgelaugte Ruine“ gewesen, behauptete die Journalistin Ulrike Herrmann 2019. Deshalb sei das Handeln der Treuhandanstalt alternativlos gewesen. …
Für den Wirtschaftsexperten Klaus Blessing wirkt das, als sei es notwendig, diese Legenden von der „maroden DDR-Wirtschaft“ bis heute zu wiederholen. Angesichts der Jubiläen vom „Mauerfall“ und der deutschen Einheit sowie der Gründung der DDR 1949 werde „wieder Dreck über die DDR ausgekippt“, stellte er im Gespräch mit Sputniknews fest. „Damit keiner auf die Idee kommt: Da war ja mal was, was gar nicht so verkehrt war“

Weiterlesen …

Die fossile Befreiung

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 14.11.2019 bei KenFM der Beitrag „Die fossile Befreiung“ von Dagmar Henn veröffentlicht.
Reines Teufelszeug seien sie, die fossilen Energieträger, so die gegenwärtig von Vielen geäußerte Überzeugung; verbannen müsse man sie, so schnell wie möglich, und um jeden Preis. Zur Not, solche Aussagen finden sich immer wieder, müsse man eben auf Eselskarren oder Transportfahrräder zurückgreifen, Hauptsache, keine Kohle, kein Gas, kein Benzin mehr. Wir müssten uns nur alle einschränken, Verzicht üben, dann ginge das schon.
Solche Fantasien setzen gleich zweierlei Arten völliger Unkenntnis voraus …

Weiterlesen …

VVN/BdA – Protest gegen den Entzug der Gemeinnützigkeit

Protestschreiben an das Bundesministerium für Finanzen und die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen.
Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit durch die Berliner Finanzverwaltung kann nur als Signal zur Ermutigung einer weiteren Rechtsentwicklung gewertet werden und wird von interessierter Seite auch zweifellos genauso verstanden. Der proklamierte vermeintliche „Kampf gegen rechts“ scheint offenbar lediglich für Sonntagsreden oder als Schaufensterdekoration zu taugen, während in der Realität des Alltags den Überlebenden des faschistischen Verbrecherregimes die Aufklärungsarbeit erschwert wird.

Weiterlesen …

„Ermächtigungsgesetz – Notstandsgesetze – Klimanotstand?“

Referat von Klaus Hartmann auf der VV-Sitzung am 26.10.2019 in Magdeburg
Für das Thema des Referats gibt es zunächst zwei Gründe: Im Zusammenhang mit der „Klima“-Thematik taucht immer wieder die Forderung auf, einen „Klima-Notstand“ auszurufen. Es steht die Befürchtung, dass die Tragweite sowie die fatale Geschichte und Konsequenzen dieses Verlangens nicht überblickt werden.
Deshalb ruft die Forderung auch Kritik auf den Plan, die häufig auf den Staatsrechtler Carl Schmitt (1888 – 1985) rekurriert, … Es werden so zwar Assoziationsketten ausgelöst, doch viele Deutungsversuche scheinen mir subjektiv-spekulativ zu sein. Um zum Kern zu gelangen, muss man etwas tiefer graben.

Weiterlesen …

„Ermächtigungsgesetz – Notstandsgesetze – Klimanotstand?“

Einladung zur Diskussion – Sonnabend, 26. Oktober 2019, 10:00 Uhr – Jugendherberge, Leiterstraße 10, 39104 Magdeburg
Einleitungsreferat: Klaus Hartmann
Wenn eine Regierung Steuern erhöhen oder neue einführen will, stößt das üblicherweise auf mehr oder weniger massive Proteste. Neuerdings gibt es hingegen Demonstrationen – für Steuererhöhungen! Während das noch einer masochistischen Neigung oder der tiefverwurzelten Mentalität des Ablasshandels entspringen mag, ist bei einem anderen Thema Schluss mit lustig …

Weiterlesen …

FREIDENKER 3-19 – 70 Jahre DDR

Die Ausgabe 3-19 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „70 Jahre DDR“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Egon Krenz: Was war und was bleibt
– Hans Bauer: Vorwärts! Und nicht vergessen!
– Annett Torres: Das DDR-Bildungswesen aus heutiger  Sicht
– Klaus Blessing: War die DDR-Wirtschaft pleite, marode und unproduktiv?
– Herbert Hörz: Wissenschaftsakademie der DDR überlebt als Verein
– Renate Schönfeld: Staat und Kirchen in der DDR
– Eberhard Schinck: Neugründung der Freidenkerbewegung in der DDR 1989

Weiterlesen …

Unsere Liebe zu Russland ist stärker als jeder Hass

Sie hat es schon wieder getan: Von der Kriegsministerin zur EU-Kommissionspräsidentin befördert, hat Frau von der Leyen sogleich ihren unfassbaren Satz auf die EU übertragen: „Der Kreml verzeiht keine Schwäche. Aus einer Position der Stärke heraus sollten wir an den Russland-Sanktionen festhalten”
Unser Autor Dr. Wolfgang Schachtzeichnet die Russophobie als Kontinuum westlicher Politik gegenüber Russland nach. Wir danken für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Beitrags.

Weiterlesen …

Höhen und Tiefen des DDR-Kulturlebens: Interview mit Hartmut König

Der Liedermacher und DDR-Kulturpolitiker Hartmut König hat gegenüber RT Deutsch seine Ansichten über die Stärken und Schwächen des Kulturlebens in der DDR geäußert. Die DDR habe auf vielen Gebieten Erstaunliches geleistet. Doch auch an Kritikwürdigem mangelte es nicht. …
Wer von einem grauen, trostlosen, kultur- und kunstfeindlichen Alltag der DDR-Gesellschaft redet, malt ein Zerrbild der Wirklichkeit. Das tun unbelehrbare Hard-Core-Delegitimierer, die die zunehmende Wut so vieler Ex-DDR-Bürger über die Diffamierung ihrer einstigen Lebensleistungen und Milieus als östlichen Undank abtun.

Weiterlesen …

Anfang und Ende eines bayrischen Wunders

Beitrag von Tilo Gräser aus FREIDENKER 2-19
„Die Revolution in Bayern verlief anders als im übrigen Deutschland“, betonte der Historiker Sebastian Haffner in seinem 1969 veröffentlichten Buch „Die verratene Revolution“ über die Ereignisse 1918/19. „Anders als in Berlin fiel die Revolution in München nicht von Anfang an in die Hände ihrer Feinde; anders als im übrigen Reich war sie nicht das Werk führerloser Massen.“
Es sei „kein Zufall, dass die bayrische Monarchie bereits in der Nacht vom 7. auf den 8. November gestürzt wurde, während es in der Reichshauptstadt erst am 9. November zur Ausrufung der Republik kam“. Das schrieb Bernhard Grau in einem Beitrag über Kurt Eisner …

Weiterlesen …