Hochrüstung

Demokratie – Medien – Aufklärung

„Europas strategisches Erwachen“ – Hochrüstung für Krieg gegen Russland noch vor 2030

Beitrag von Rainer Rupp
Nach Angaben des russischen Stellvertretenden Außenministers Alexander Gruschko gegenüber der Zeitung Iswestija sieht Moskau in der NATO und der Europäischen Union aktive Vorbereitungen auf eine militärische Konfrontation mit Russland um das Jahr 2030. Gruschko betonte, diese Einschätzung basiere auf einer gründlichen Analyse der Politik und Militärstrategien beider Bündnisse. Aus russischer Sicht gebe es keinen wesentlichen Unterschied mehr zwischen EU und NATO hinsichtlich ihrer aggressiven Absichten gegenüber Russland. Das vorrangige Ziel sei es, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Gruschko zog direkte Parallelen zum Vorgehen des Westens mit den Vorbereitungen, die im Jahr 1941 zur Operation Barbarossa des nationalsozialistischen Deutschlands führten – der größten Invasion der Militärgeschichte.

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Katholiken, kriegstüchtig

Klaus Hartmann zum 104. Katholikentag in Würzburg
Beitrag von Klaus Hartmann
Am vergangenen Sonntag endete in Würzburg der fünftägige 104. Katholikentag, auch der Bundespräsident, die Bundestagspräsidentin und der Bundeskanzler gehörten zu den Wallfahrern. Merz holte sich sein nächstes Pfeifkonzert ab, nicht für seine Schuldenlüge oder den wahnwitzigen Hochrüstungskurs, sondern wegen „Klima“. Man kann den Dienern Gottes nicht nachsagen, dass sie nicht mit der Zeit gingen. Sie veranstalteten einen „Queer-Gottesdienst“ und der „Ökumenische Arbeitskreis BDSM“ war mit einem Infostand präsent, um für seine „sadomasochistischen Sexualpräferenzen“ zu werben. „Gegen Hass und Hetze“ durfte auch nicht fehlen, außer es geht gegen Russland. Die „Vereinnahmung christlicher Motive durch rechte Ideologien“ war als Podiumsthema jedoch nicht selbstkritisch gemeint: Zwecks „Zeitenwende“ und Kriegsertüchtigung war Militarismus ein prominenter Teil des Programms.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

„Närrische Tage“: Regierungsnarren sind nicht lustig

Beitrag von Klaus Hartmann
Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching – man muss nicht unbedingt von dieser „Jahreszeit“ begeistert sein, aber das Gebotene bietet zumindest Einblicke in das politische Bewusstsein der Akteure und des Publikums, die geistige Verfassung der Nation. Wie zu befürchten, ist es mit der nicht zum Besten bestellt. Historisch ein Protest gegen die Obrigkeit, deren Verspottung, sind die Narren oder Jecken unserer Zeit davon überwiegend weit entfernt, sondern gefallen sich meist darin, mit den Herrschenden und Regierenden ins gleiche Horn zu stoßen und die aufs Korn zu nehmen, die bereits die Mainstream-Medien zum Abschuss freigegeben haben. „Gegen Hass und Hetze“? – Aber doch nicht, wenn es „den Richtigen, den Russen“ trifft!

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätZentrale Veranstaltungen

Bundesweite Demonstration am 03. Oktober: Nie wieder Krieg – die Waffen nieder

Bundesweite Demonstration am 3. Oktober 2025 in Berlin und in Stuttgart
Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ ruft für den 3. Oktober gemeinsam mit Friedensorganisationen zu einer bundesweiten Demonstration an zwei Orten in Berlin und Stuttgart auf.
Aus dem Aufruf: Die Situation in Europa entwickelt sich gefährlich in Richtung eines großen Krieges. Statt sich für Frieden einzusetzen, will die Bundesregierung Deutschland ‚kriegstüchtig‘ machen. Mit massiver Hochrüstung soll das Land europäische Führungsmacht werden. Das Geld dafür fehlt bei Krankenhäusern und Pflege, Rente und Sozialleistungen, Bildung und Kitas, Bahn und Nahverkehr. Globale Herausforderungen, die dringend angegangen werden müssen, um den künftigen Generationen eine lebenswerte Welt zu erhalten, bleiben ungelöst. […] Wir sagen NEIN zu allen Kriegen und lehnen Kriegspolitik und Militarisierung unserer Gesellschaft ab. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern Dialog und Abrüstung.

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