Wikipedia als Kammerton A des transatlantischen Wahrheitsministeriums

Beitrag von Hermann Ploppa aus FREIDENKER 4-20
Wir sind doch wohl in der Moderne zu der Erkenntnis gelangt, dass es eine absolute Wahrheit, die eine Regierung oder eine Kirche verkündet, nicht geben kann und darf. … Jene transatlantische Wahrheit wird von einer Machtmatrix dekretiert, die selber illegale Angriffskriege nur mit faustdicken Lügen … den Menschen draußen im Lande verkaufen konnte. Eine selbstreferentielle Fabrikation von Wahrheit (geistige Inzucht) kann sich als Abwärtsspirale nur autodestruktiv für die Eliten wirken. Das wäre zumindest eine reale Chance für den Neuanfang. Wenn es uns gelingt, die mediale Verblödungsspirale aufzuhalten.

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Julian Assange: ein unglaubliches Versagen des Journalismus

Interview mit Stefania Maurizi aus FREIDENKER 4-20
Ich möchte in einer Welt leben, in der man Kriegsverbrechen aufdecken kann, ohne seine Freiheit zu verlieren, wie es bei Julian Assange der Fall ist. Wenn wir solche Gesellschaften nicht aufbauen, wird das niemand für uns tun, wir müssen dafür kämpfen, dass es so ist. Ich kann auf die einzige Weise kämpfen, die ich kenne, nämlich mit dem Journalismus. Ich möchte meinen Journalismus nutzen, um die Fakten in diesem Fall richtigzustellen und um den Menschen begreiflich zu machen, wie verkehrt es ist, dass, wer Kriegsverbrechen aufdeckt, deswegen seine Freiheit verliert.

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FREIDENKER 4-20 – Die Gedanken sind frei?

Die Ausgabe 4-20 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Die Gedanken sind frei?“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Politisch korrekt NATO-kompatibel
– Stefania Maurizi: Julian Assange: ein unglaubliches Versagen des Journalismus
– Hermann Ploppa: Wikipedia als Kammerton A des transatlantischen Wahrheitsministeriums
– Dokumentation von Markus Fiedler und Frank Michael Speer: Die dunkle Seite der Wikipedia
– Corona – Medien-Realität und Verfassung
– Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam: Die Tagesschau verübt häusliche Gewalt
– „Erlanger Erklärung“ – Für einen Publikumsrat: Partizipative Strukturen für eine moderne Gesellschaft!

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Corona – Ein Geschenk des Himmels für die Finanzelite

Kommentar von Rainer Rupp
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in der EU und in den USA erschrecken aktuell die mächtigen Entscheider wieder die Bevölkerung mit neuen Hiobsbotschaften über eine zweite Corona-Welle.
„Weltweit eine Million COVID-19 Todesfälle“ lauteten die Balkenüberschriften in den letzten Tagen. Weltweit seien inzwischen 33 Millionen Menschen infiziert. Global erreichte die Zahl der neuen, positiv getesteten Fälle mit 277.937 neue Höchststände. Täglich seien in den letzten Tagen um 300.000 Fälle neu hinzugekommen.
Allerdings wird für den aufmerksamen Leser hin und wieder, versteckt im Text der Hiobsnachrichten, der düstere Schleier etwas gelüftet.

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Gates-Stiftung kauft von den Medien wohlwollende Berichterstattung

Kommentar von Rainer Rupp
Das US-Medien-Magazin „Columbia Journalism Review (CJR)“ … findet – ebenso wir die anderen blinden Hühner New York Times, Washington Post und der CCN-Fake News Sender – hin und wieder auch ein Korn Wahrheit. Das war jüngst der Fall, als am 21. August Tim Schwab im CJR-Magazin einen Artikel über seine Recherche über die finanzielle Einflussnahme der „Bill und Melinda Gates Stiftung“ auf die Medienberichterstattung über die Stiftung in den USA, Europa und darüber hinaus vorgelegt hat.

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Der Stoff, aus dem „Corona-Verschwörungstheorien“ sind

Kommentar von Klaus Hartmann
Folgt man dem Mainstream, sind „Verschwörungstheoretiker“ nicht Menschen, die sich einen kritischen Geist und das Recht, selbst zu denken bewahren wollen, sondern einfach Spinner, die nicht der Verkündigung der alleinigen Wahrheit huldigen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, … Nach dieser Erzählung sei eine „coronabedingte“ wahre Pandemie von „Verschwörungtheorien“ über uns hereingebrochen, daher wollen wir näher untersuchen, wie deren Thesen oder Behauptungen lauten, und insbesondere, woher sie stammen. Dabei soll nicht über „richtig oder falsch“ geurteilt, vielmehr sollen die medialen Manipulationsmechanismen beleuchtet werden.

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Bei Anti-China-Kampagnen gilt keine Meinungsfreiheit

Beitrag von Rüdiger Rauls
Am 15.6.2020 sollte im Fernsehen des SüdWestRundfunk eine Dokumentation über die Bewältigung der Corona-Epidemie in China gesendet werden unter dem Titel „Wuhan-Chronik eines Ausbruchs“. Dieser Beitrag wurde auf massiven Druck der FAZ und vermutlich anderer westlicher Medien nicht gesendet. Tenor der Kritik: Der Beitrag zeichnet ein zu positives Bild von China. …
Nach der Darstellung westlicher Medien ist es mit der Meinungsfreiheit in China nicht weit her. Nach ihrer Sichtweise bestimmt die Partei, was gedacht werden darf. Nun scheinen sich auch die westlichen Medien derselben Methoden zu bedienen, die sie in China und Russland verurteilen.

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Hongkong und die Neuauflage chinafeindlicher Indoktrination

Beitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Die Tagesschau ist ein äußerst wirksames Instrument der Indoktrination. USA-, NATO- und EU-affin, obendrein obszön regierungsfromm, bildet sie deren Politik nur kritik- und distanzlos ab. Für die gewöhnliche Meinungsmache reicht das auch. Bei der Berichterstattung über die Volksrepublik China gibt es aber oft noch ein Extra: Die Redaktion beschallt ihre bis zu 11 Millionen deutschsprachigen Kunden mit aggressiven Nebentönen. Die Arroganz dahinter wirkt wie inspiriert von der „Hunnenrede“ Kaiser Wilhelms II. (1900): “Pardon wird nicht gegeben…, daß es niemals wieder ein Chinese wagt, einen Deutschen scheel anzusehen!“

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Corona: Das große Verwirrspiel

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 22.05.2020 bei KenFM der Beitrag „Corona: Das große Verwirrspiel“ von Rainer Rupp, Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Nach fast fünf Monaten Corona-Erfahrung in Deutschland … bin ich als aufmerksamer Beobachter der Szene heute genauso verwirrt wie zu Beginn des Jahres, allerdings jetzt auf viel höheren Niveau.
Tatsächlich ist der zu Beginn der Krise verbreitete Witz zur traurigen Wahrheit geworden. Der lautete: „Es gibt nur eins, was sich noch schneller verbreitet als Corona, die Corona-Experten“. Die aber sind womöglich für die Menschheit noch gefährlicher als das Virus selbst, …

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Andrej Hunko auf der Kundgebung „Die Gedanken sind frei“ in Aachen

Redemanuskript von Andrej Hunko
Ich spüre seit einigen Wochen einige wachsende Sorge in Teilen der Bevölkerung, dass es im Zuge zu einem längerfristigen Abbau von Grund- und Freiheitsrechten kommen kann, wie es Edward Snowden hier ausdrückt, „The virus is harmful, the destruction of rights is fatal“, eine Sorge, die sich bei vielen mischt mit der wachsenden Sorge um die eigene soziale und wirtschaftliche Situation, weil die Konsequenzen des Lockdown erst langsam spürbar werden. Diese Sorge braucht eine demokratische Ausdrucksform und Versammlungen wie diese hier sind ein ur-demokratisches Recht, um sich ausdrücken zu können.

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Regiert vom Witzfiguren-Kabinett

Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Man meint förmlich den Angstschweiß zu riechen, den die politisch Verantwortlichen und ihre journalistischen Blechtrompeter ausdünsten: Es graut sie anscheinend nicht wirklich vor der Corona-Pandemie, sondern vor einem Wähler, dem dämmert, welch hochgradige Gefahr sie selbst in dieser Krise darstellen. Nichtskönner, „führend in den Disziplinen Inkompetenz, Aussitzen und Beschwichtigen“. Dieser Elite dürfte das ZDF-„Politbarometer“ am 27. März gerade recht gekommen sein: 89 Prozent der Befragten meinen demnach, „Die Bundesregierung macht ihre Arbeit in der Corona-Krise gut.“

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