„Deutschlands freundliches Gesicht“?

Beitrag aus FREIDENKER 4-18
Die Debatte um den UN-„Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ ist eine Variante und Fortsetzung der Auseinandersetzung, die mit der sogenannten „Flüchtlingskrise“ 2015 begann. Was früher „Asylantenflut“ genannt wurde, hieß fortan „Flüchtlingswelle“ oder auch „Migrantenstrom“. In der Debatte werden beliebig Asyl, Flucht und Migration durcheinandergebracht und vermischt, obwohl sie klar unterschieden sind – und unterschieden werden müssen, nicht zuletzt im Interesse der unterschiedlichen Personengruppen.

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Nie wieder Krieg

Beitrag aus FREIDENKER 4-18
Der 2. Weltkrieg war ein barbarischer, ein totaler Krieg, bis heute ohne Beispiel: über 50 Millionen Tote, darunter China mit 13,5 Millionen und die Sowjetunion mit 27 Millionen. Im “Potsdamer Abkommen” beschlossen die Mächte der Anti-Hiler-Koalition u.a. die völlige Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands und Auflösung aller Streitkräfte. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ – diese antifaschistische Grundüberzeugung wurde im Westen alsbald entsorgt. Unmittelbar nach dem Sieg über Faschismus und Krieg beschworen Großbritannien und die USA er­neut die „rote Gefahr“ …

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FREIDENKER 4-18 – Richtigstellung der Begriffe

Die Ausgabe 4-18 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema “Richtigstellung der Begriffe” und enthält u.a. Beiträge zur Erläuterung folgender Begriffe:
– Nie wieder Krieg!
– „Links“? „Rechts“?
– „Querfront“?
– „Lügenpresse“ – ein „Nazi-Wort“?
– Der Neusprech der Manipulation
– „Verschwörungstheoretiker“
– Asyl, Flucht, Migration

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Dürfen wir weiter zu den Sanktionen gegen Syrien schweigen?

Beitrag von Bernd Duschner
Tiefe Enttäuschung spricht aus dem Brief, den mir vor wenigen Tagen die in Syrien lebende Ärztin Lilly Martin Sahiounie geschrieben hat. In ihren Augen tragen wir als EU-Bürger mit unserer Gleichgültigkeit gegenüber den Folgen der Sanktionen erhebliche Mitschuld an der Not, dem Elend, den Zerstörungen und dem Blutvergießen in Syrien.

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Soldaten! Verweigert den Syrien-Befehl!

Aufruf/Petition von Hartmut Barth-Engelbart
Soldaten! Ihr habt geschworen, der Bundesrepublik treu zu dienen. Jetzt will man Euch in einen Krieg senden, der diesem Schwur widerspricht. Das gilt für die kämpfenden Einheiten ebenso wie für die nachgeordneten Dienste. Dieses Kommando widerspricht jeder Vernunft, jeder militärischen Einsicht und allen Gesetzen, die Euren Dienst betreffen.

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Märchen aus tausendundeiner Nacht

Von Sebastian Bahlo
Wenn sich im korrupten politischen Establishment und bei der mit ihm verfilzten Drecksjournaille wieder einmal große Empörung breitmacht, zeigt der moralische Kompass aufgeklärter Menschen unfehlbar an, dass jemand etwas sehr Gutes getan haben muss. Dieser Tage sind es sieben Bundes- und Landtagsabgeordnete der AfD, die sich den staatstragenden Shitstorm redlich verdient haben. Mit einer Reise.
Einer Reise in die syrische Hauptstadt Damaskus. Um sich ein eigenes Bild von der Situation im Land zu machen, wie sie verlauten ließen. Was wie ein löbliches, aber doch vor allem ganz normales Ansinnen erscheinen möchte, trifft die deutschen Wadenbeißer der transatlantischen Kriegsmafia direkt ins Mark. “Damaskus” hat nämlich für brave Deutsche gar nicht zu existieren, seitdem 2012 die diplomatischen Beziehungen zur Arabischen Republik Syrien völkerrechtswidrig abgebrochen wurden.

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Kurden im Zwielicht

Die türkische Aggression gegen Afrin und die Problematik der Solidarität mit den syrischen Kurden. Beitrag von Joachim Guilliard:
Der Einmarsch türkischer Truppen und dschihadistischen Milizen im Norden Syriens ist zweifelsohne ein verbrecherischer Angriff, der scharf zu verurteilen ist. Proteste gegen diese Aggression, die zum guten Teil mit deutschen Waffen durchgeführt wird, sind daher selbstverständlich angebracht.
So berechtigt die Proteste gegen den türkischen Angriff auf Afrin sind: Warum nur hier? Offensichtlich misst ein Großteil der Linken und der Friedensbewegung bei ihrer Solidarität mit angegriffenen Bevölkerungsgruppen in Syrien mit zweierlei Maß.

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Mit „Fake News“ in den Krieg

Rede des Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen am 14. Dezember 2017 in Berlin
Mir wurde aufgegeben, ich soll etwas über „Fake News“ erzählen, das hat in diesen Tagen natürlich Konjunktur, andererseits soll es dabei darum gehen, ob es sich bei der Gegnerschaft gegen die „Fake News“ um einen Kampf um die Wahrheit handelt.
Ich muss sagen, das Wort steht in einer Reihe mit dem, das schon einmal ein paar Tage vorher zum „Unwort des Jahres“ erkoren wurde, von einer ehemals sprachkritischen Jury, nämlich der „Lügenpresse“; was uns ja eingeträufelt wird, dass man es nicht benutzen kann oder darf, weil es ein „rechtes Wort“ sei. Ich beziehe mich lieber auf Eckart Spoo, der meinte: „Die Presse muss einfach aufhören, zu lügen. Und ich lasse mir dieses wahre, dieses allzu wahre Wort nicht verbieten.“

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FREIDENKER 4-17 EXTRA – 100 Jahre Oktoberrevolution

Die EXTRA-Ausgabe 4-17 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden” und enthält die Reden der Wissenschaftlichen Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbandes vom 30.09.2017 in Berlin. Darin:
– Bruno Mahlow: Die Oktoberrevolution – Aufbruch in gesellschaftliches Neuland
– Helga Hörz: Frauen als Gestalterinnen der Geschichte – Oktoberrevolution und ihre Folgen
– Michael Kubi: Stalin, Repressionen, Sowjetdemokratie: UdSSR – eine Kriminalgeschichte?
– Andreas Wehr: Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution
– Marianne Linke: Das Dekret über den Frieden – Grundlinie sowjetischer Friedenspolitik
– Rainer Rupp: Immer wieder ostwärts: Die Konfrontationspolitik der NATO
– Anton Latzo: Alternative Russlands zur Expansion von NATO und EU in Osteuropa
– Klaus Hartmann: Vom Recht auf Revolution

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Pulverfass Ramstein: Von Deutschland geht Krieg aus

Information zu einer Veranstaltung der Hanauer Friedensplattform am 9.11.2017 mit Klaus Hartmann
Aus Hanau sind die US-Truppen vollständig abgezogen. Aus Kasernen wurden bei uns zivile Wohnanlagen und Flüchtlingsunterkünfte. Trotzdem sitzen wir auf einem gefährlichen Pulverfass: Es gibt noch über 15 bedeutsame US-Militärstandorte in der Bundesrepublik. Einer der wichtigsten ist Ramstein/Kaiserslautern im Süden von Rheinland-Pfalz. … Dies bedeutet eine neue Kriegsgefahr für Deutschland: Die Befehlszentrale in Ramstein würde zum Ziel russischer Raketen, sobald erste US-Interkontinentalraketen aufsteigen. Die Bewohner der Westpfalz wären die ersten Opfer eines Atomkriegs zwischen Washington und Moskau.

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Freidenker-Brief 3-2017: 100 Jahre Oktoberrevolution

Der Deutsche Freidenker-Verband veranstaltete am 30. September 2017 in Berlin im Rathaussaal Pankow eine Konferenz unter dem Titel „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden“.
Reporterin Maria Janssen von RT Deutsch sprach vor Ort mit den Freidenkern über die Auswirkungen der Oktoberrevolution auf die heutige Politik und Gesellschaft.
Das Referat von Andreas Wehr „Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution“ ist bereits online nachzulesen. Alle sieben Referate sollen als Heft 4-2017 des Verbandsorgans „FREIDENKER” erscheinen.

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