Buchlesung: Barry M. Lituchy – Jasenovac und der Holocaust in Jugoslawien

Freidenker zur Frankfurter Buchmesse:
Freitag, 18.10.2019, 19.30 Uhr / Wiener Hof, Langener Straße 23 in Offenbach-Bieber:
Jasenovac und der Holocaust in Jugoslawien – Buchlesung mit dem Autor Barry M. Lituchy, New York
Als der Balkan mit Stichworten wie Genozid und Kriegsverbrechen auf die Titelseiten der westlichen Medien kam, blieb die Geschichte des weithin „unbekannten“ Holocaust in Jugoslawien weiterhin ein blinder Fleck.  Unser Freund und Genosse Barry vom Internationalen Komitee Slobodan Milošević ist Historiker und stellt sein jetzt auch in deutscher Sprache erschienenes Buch vor. Er erinnert an die Schrecken im Konzentrationslager Jasenovac, das im August 1941 vom Ustascha-Regime in Kroatien eröffnet wurde:

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Sieg oder Holocaust

Beitrag von Susann Witt-Stahl aus: FREIDENKER 4-11
Viele Christen glauben, der in der Bibel prophezeite Endkampf zwischen Gut und Böse habe bereits begonnen. Schauplatz ist Israel. Entschieden wird er zwischen „wahren Juden“ und „teuflischen Arabern“ – durch einen Atomkrieg. Der hat (noch) nicht stattgefunden. Aber ein Propagandakrieg ist in vollem Gange: Neue Rechte, Rechtskonservative, „antideutsche“ und andere Neokonservative eröffnen mithilfe einiger Noch-Linker eine neue politische Front: „Für die Verteidigung Israels und der Juden“, schallt der Schlachtruf aus der FPÖ, von der Achse des Guten und sogar vom rechten Rand der Linkspartei.

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Faschisten, Reaktionäre und der Vatikan

Beitrag aus FREIDENKER 1-09
Dass die katholische Kirche zu Jahresbeginn in aller Munde war, hat sie sich unter ihrem Oberhirten Ratzinger alias Papst Benedict XVI. redlich verdient. Das meiste Aufsehen erregte er damit, den Holocaustleugnern und Erzreaktionären der „Bruderschaft St. Pius X.“ (FSSPX) das Tor zur Kirche wieder zu öffnen. Nachdem der Vatikan vom Ausmaß der öffentlichen Erregung und Proteste offenbar überrascht war, begann ein halbherziges Zurückrudern und der Versuch von Erklärungen für den offenkundigen Fehltritt.

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Die Pius-Lüge – Der Vatikan erklärt sich zum Holocaust

Beitrag von Emil Carlebach
Deine Rede sei Ja, Ja und Nein, Nein – was darüber ist, ist vom Übel. Dieses biblische Gebot kann den Kardinälen nicht vor Augen gestanden haben, als sie im März 1998 ihre Erklärung zum Holocaust veröffentlichten, die den Vatikan und insbesondere den Papst Pius XII von der schweren Mitschuld an dem millionenfachen Judenmord zu entlasten suchte. Eher dachten sie wohl an den Satz, daß der Zweck die Mittel heilige. Aber es gelang ihnen nicht: Erfindungen (man könnte auch sagen: Lügen) auf der einen, Weglassungen (man könnte auch sagen: Unterschlagungen) sind hier so eindeutig vermischt, daß sie zumindest eine Frage beantworten – was die Herren Kardinäle in den 11 (elf!) Jahren getrieben haben, die sie an diesem Elaborat getüftelt haben.

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