Roman

AktuellesKultur & KunstVeranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Lesung mit Diether Dehm: Katharina – Aufstieg und Niedertracht II

Katharina – Teil 2 der Trilogie „Aufstieg und Niedertracht“
Autorenlesung mit Diether Dehm
Von der Nachkriegsgeschichte des zerstörten Frankfurt am Main, „alten Nazis, neuem Geldadel“ wie Krupp und Abs, dem Prostituiertenmord an Rosemarie Nitribitt und dem mysteriösen Arbeitszettel eines polnischen Arbeiters, tätig für eine von der Deutschen Bank kreditierten Baufirma, mit dem Vermerk: „Boden im Gaskammer betoniert“, kommen wir nun in den 1960er/70er Jahren an. Die wenig erfolgreiche Strategie zum „Roll-Back“ des Sozialismus wird durch  die Entspannungspolitik zwecks „Wandel durch Annäherung“ ersetzt. Arbeitersohn Rudi ist jetzt SPD-Staatssekretär, verliebt sich auf Honeckers Jagdschloss Hubertusstock in Oberkellnerin Katharina. Mit ihren Augen sehen wir die „West-Linke“ mit ihren ständigen Streitereien und Überheblichkeit gegenüber der DDR.

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GeschichteKultur & Kunst

Mein Kampf – oh pardon, ‚Mein Krieg‘

Ein Essay von Sabiene Jahn
Titel, Trigger und die Kunst der Nadelstiche
Wenn ein ehemaliger Oberbefehlshaber, der heute als Botschafter in London residiert, ein Buch mit dem Titel „Mein Krieg“ veröffentlicht, ist das in einer Welt voller historischer Assoziationen alles – nur nicht harmlos. Walerii Saluschnyj hat sein Werk im Dezember 2024 vorgestellt. Es schildert seinen Lebensweg von der Kindheit bis zum Beginn der russischen Spezialoperation am 24. Februar 2022. Er nennt es einen Roman, kein Memoir, und will vor allem eine Botschaft an junge Menschen senden: „Alles ist möglich, wenn man wirklich will.“ Doch der Titel legt einen Schatten über das Werk, den auch die freundlichste PR nicht wegradieren kann.

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Kultur & KunstPublikationen für Freidenker

Schmerzhafter Abschied von der Illusion Israel

Rezension von Arn Strohmeyer
Die deutsch-israelische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Nirit Sommerfeld setzt sich seit Jahren als politische Aktivistin Vorträge haltend, singend und schreibend für eine gerechte Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts ein. Das heißt für sie vor allem, dass auch die Palästinenser einen Anspruch auf Freiheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung haben. Wer diese Frau einmal auf der Bühne erlebt hat, wird diesen Auftritt nicht vergessen. Diese vielseitige Künstlerin hat nun einen Roman mit dem geheimnisvollen Titel „Beduinenmilch“ vorgelegt. Sie schildert in diesem Werk den Entwicklungsweg einer jungen Deutsch-Israelin, die als überzeugte und begeisterte Zionistin von Berlin nach Israel reist, um „ihrem Land zu dienen“, das heißt, dort Wehrdienst zu leisten. Die israelische Wirklichkeit, der sie dort begegnet […] erschüttert sie zutiefst …

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