12.08.2018 – Karl Marx Seiner Nützlichkeit wegen

12.08.2018, 19:30 Uhr in Darmstadt – eine Veranstaltung des DFV Hessen, der ARBEITERFOTOGRAFIE, der DKP und der LINKEN KV Darmstadt

Als Marx 1871 „Der Bürgerkrieg in Frankreich” schrieb, war die Reaktion darauf so, dass er sagen konnte: „Ich habe die Ehre, in diesem Moment der bestverleumdete und der meistbedrohte Mann von London zu sein.”
Das hielt an. Gute 100 Jahre lang sahen seine Feinde das so. Verfälscht, verlacht, verteufelt, zum alten Eisen erklärt, durch den Zusammenbruch eines Experiments der Unteren schienen seine Widersacher bestätigt. Schien, sei betont. Brecht lobt 1938 seine Gedanken ihrer „Nützlichkeit wegen”, und er würde es heute wieder tun. Denn die Kämpfe zwischen den Klassen sind nicht verschwunden, wenn auch ihre Formen sich veränderten. Sein „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen”, ist wahr wie eh.
200 Jahre – ein Geburtstag, den wir feiern wollen mit Liedern der Revolutionen vor und nach seiner Zeit, mit Texten seiner Werke und mit dem Erzählen seines Lebens. Gina und Frauke Pietsch tun das für ihn, für Engels, für Jenny, für uns, für die Unteren der Welt. […]

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Heike statt Heiko!

Beitrag von Klaus Linder
Das gute an der sogenannten „Evakuierung“ sogenannter „Weißhelme“ aus Syrien durch Israel ist, dass sie von der unabwendbaren Niederlage der antisyrischen Koalition aus NATO-Staaten, Golf-Monarchien und Israel kündet. War die Gründung dieser vorgeblichen „Hilfsorganisation“ schon ein recht verzweifelter, aber bravourös eingefädelter Propagandacoup imperialistischer Spin-Doctors, um die erfolgreich gegen die von ihnen unterstützten Terroristen vorrückende syrische Armee zu diskreditieren, wird nun deren märtyrerhafter Abgang von der Bühne als ihr letzter großer Auftritt inszeniert.

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Treffen Trump/Putin und Militaristen am Rande des Nervenzusammenbruchs

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 20.07.2018 bei KenFM der Beitrag „Treffen Trump/Putin und Militaristen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Das Treffen der Präsidenten Trump und Putin in Helsinki wird einen langen Nachhall haben. Denn der Befund „keine konkreten Ergebnisse“ aus den Abteilungen für Betreutes Denken (hier der GEZ-finanzierten ARD-Tagesschau) wird durch ihre eigene Aufgeregtheit und Hetze selbstredend Lügen gestraft. Der ARD-US-Korrespondent Niemann brachte die Trump-Erklärung, „es eröffneten sich jetzt neue Möglichkeiten für Frieden und Stabilität“ mit dem entlarvenden Satz zusammen: “der überwiegende Teil der Begleitpresse hier reagierte entsetzt“.

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Im Westen grassiert die Angst – Vor dem Frieden

Beitrag von Rainer Rupp
In Helsinki könnte der Frieden ausbrechen. Aber genau davor haben die Kriegstreiber der westlichen Unwertegemeinschaft von Washington über London bis nach Deutschland eine Riesenangst. Selbst im viel zu oft gelobten Deutschlandfunk wurden die Zuhörer von einem hauseigenen Kommentator Thilo Kößler „vor einem neuen Pakt zwischen Trump und Wladimir Putin“ gewarnt. Das Treffen zwischen den beiden in Helsinki sei „brandgefährlich“, denn Trump lege auch Hand an die „globale Sicherheitsordnung“. Und auch die Bildzeitung konnte da nicht abseits stehen und titelte: „TRUMP TRIFFT PUTIN, Wie gefährlich wird dieser Gipfel für uns?“

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Raus aus der Nato statt Krieg gegen Russland – Friedensaktions-Konferenz

Bericht von Tilo Gräser von Sputniknews Deutschland von der Friedensaktionskonferenz am 07.07.2018 in Potsdam
„Frieden mit Russland!“ hat eine Friedensaktionskonferenz am Samstag in Potsdam gefordert. Für Klaus Hartmann vom Freidenker-Verband geht das nur ohne Nato. Historiker Anton Latzo sieht Moskaus Außenpolitik am Frieden orientiert. Für Karin Leukefeld bestätigt sich das derzeit in Syrien. „Nein zu Atomwaffen“ hat ebenfalls zu den Forderungen gehört.

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„Kein göttliches Gesetz verhindert Nato-Austritt“

Interview von Sputniknews Deutschland mit Klaus Hartmann
„Gegen die ‚Nato-Ostfront‘ – raus aus der Nato!“ Das hat der Vorsitzende des Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, am Samstag [den 07.07.2018] in Potsdam auf der Friedensaktionskonferenz verschiedener Gruppen gefordert. Im Interview erklärt er das genauer und warum die Friedensbewegung Fehler im Verhältnis zu Russland macht.

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Domenico Losurdo ist tot

Nachruf von Andreas Wehr
Die Gegner der kapitalistischen Unordnung haben am 28. Juni 2018 ihren wohl wichtigsten Denker verloren, und das weltweit. … Wenn jemand Internationalist war, dann war er es, der Präsident der Internationalen Gesellschaft Hegel-Marx für dialektisches Denken. Es war sein weiter Blick auf die Klassenkämpfe in der ganzen Welt, der ihn nach dem Zusammenbruch des europäischen Sozialismus nicht verzweifeln ließ. Über den zerknirschten Eurozentrismus so vieler hiesiger Linker konnte er sich nur wundern.

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Ramstein 2018: Die „neue Ostfront“

Warum brauchen wir „kriegsverwendungsfähige Straßen“? Rede von Klaus Hartmann auf der Auftaktkundgebung zur Demonstration „Stopp Air Base Ramstein 2018“ in Landstuhl am 30. Juni 2018
Es ist Aktiven wie dem Freidenker-Vorsitzenden Klaus Hartmann hoch anzurechnen, dass sie nicht davon ablassen, darauf aufmerksam zu machen, dass mit der Kündigung des Truppenstationierungsvertrages innerhalb von nur zwei Jahren alle Militäreinrichtungen von USA und NATO in Deutschland – inklusive Ramstein – geschlossen werden müssten. Das war Teil seiner Rede bei der Auftaktkundgebung in Landstuhl.

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Global-Strategie der EU gegen Russland?

Interview von Sputniknews Deutschland mit Ullrich Mies vom 25.06.2018
Die EU will nach Medienberichten die gemeinsamen Rüstungsentwicklungen ihrer Mitgliedsstaaten mit einem milliarden-schweren Fonds fördern. Im vergangenen Jahr habe die EU-Kommission dazu einen gemeinsamen Verteidigungsfonds aufgelegt. Ab 2021 sollen jährlich 5,5 Milliarden Euro in den gemeinsamen Topf fließen. Darunter fallen auch Forschungsgelder für militärische Weiterentwicklung von Ausrüstung und Waffensystemen. „Wobei die Einzelstaaten 80 Prozent der Beschaffungskosten selber tragen müssen“, so Mies. … Die Friedensbewegung kritisiert, diese Gelder würden dann in den Staatsetats für soziale Programme und im Bildungssektor fehlen.

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Friedensaktions-Konferenz am 07.07.2018 in Potsdam

In diesen Zeiten ist es notwendig, dass alle friedensliebenden Menschen sich hierzulande zusammenschließen, um laut und deutlich zu sagen: Wir machen Eure Kriege nicht mit – wir widersetzen uns der NATO-Aufrüstung und -Kriegspropaganda gegen Russland! Wir wenden uns gegen eine Politik der Bundesregierung, die die Kriegsgefahr in Europa anwachsen lässt – und eine Politik, von der einzig und allein eine kleine Minderheit von Superreichen profitiert, die mit der Rüstungsproduktion und Unterdrückung fremder Völker ihre Profite sichert. Deshalb lädt die Deutsche Kommunistische Partei Potsdam & Umland und eine Reihe Unterstützer zu einer Friedens-Aktionskonferenz unter dem Motto „Frieden mit Russland – NEIN zur NATO-Aggression!“ ein.

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