Berichterstattung

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Warum die Berichte deutscher Medien über Wahlfälschungen in Russland Erfindungen sind

von Anti-Spiegel, d.i. Thomas Röper
Seit über 20 Jahren ist es eine Tradition deutscher Medien, bei Wahlen in Russland von Wahlfälschungen und Manipulationen zu berichten. So auch an diesem Wochenende, an dem in Russland die Wahlen zur Duma, dem russischen Parlament, stattgefunden haben. Da ich seit 2022 Wahlbeobachter bin, kenne ich das russische Wahlsystem inzwischen sehr gut und daher sind die Behauptungen, die deutsche Medien aufstellen, für mich einfach nur lustig, denn vieles, was sie über Wahlen in Russland berichten, ist frei erfunden, hat nichts mit der Realität zu tun und ist zum Teil sogar schlicht unmöglich. Schauen wir uns am Beispiel des Spiegel einmal an, was deutsche Medien berichten und warum das sehr leicht als frei erfundene Propaganda zu entlarven ist, wenn man sich ein wenig mit dem Thema auskennt.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

25 Jahre nach 9/11: Der Tag, der die Welt veränderte – und die Fragen, die man nicht stellen sollte (1)

Teil 1 – Als der Himmel brannte: Meine Erinnerung an den 11. September und den Beginn einer neuen Epoche
von Wolfgang Effenberger
Der persönliche Rückblick eines Zeitzeugen: Betroffenheit, Fassungslosigkeit und die Ahnung, dass auf diesen Tag eine folgenschwere politische Zeitenwende folgen würde.
Das Bild von Bernard Kerik und Rudolph Giuliani, den prägenden Gestalten von New York in jenen Stunden, ist mir bis heute unmittelbar gegenwärtig. Es steht für einen Augenblick, in dem sich persönliches Erschrecken, öffentliche Ratlosigkeit und die Ahnung einer bevorstehenden politischen Zäsur überlagerten. Bereits einen Tag nach der Amtseinführung George W. Bushs, am 21. Januar 2001, hatte ich mit der Arbeit an einem US-kritischen Buch mit dem Arbeitstitel „Imperium USAnum“ (im Original „Pax americana“ 2004) begonnen. Auslöser war die für ihn rätselhafte, in ihren Andeutungen ungewöhnlich weitreichende Vereidigungsrede des neuen Präsidenten. Er wollte ihre Aussagen und den darin erkennbaren politischen Horizont kritisch untersuchen.

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25 Jahre nach 9/11 – Die offenen Fragen

Die offenen Fragen von Ground Zero
Serie in 7 Teilen von Rainer Rupp
Am 11. September jährt sich der größte Terroranschlag in der Geschichte der USA zum 25. Mal. An diesem Tag wurden knapp 3.000 unschuldige Menschen ermordet. Zudem starben viele mutige Helfer, zum Beispiel von der New Yorker Feuerwehr, bei ihren Versuchen, in dem apokalyptischen Chaos der zusammenbrechenden Türme des World Trade Centers zu helfen. Aber trotz dieses nur schwer vorstellbaren, infernalen Ereignisses ist dieser Massenmord inmitten einer US-Metropole kein einziges Mal seriös, das heißt frei von politischer Einflussnahme und Steuerung, untersucht worden. Kein einziges Mal im vergangenen Vierteljahrhundert wurde akribisch ermittelt, kein einziges Mal wurde untersucht, weshalb die gigantischen Stahlträger der Türme an den tragenden Stellen wie Butter in der Sommerhitze geschmolzen sind. Stattdessen wurden die Reste der Stahlträger sorgfältig aus dem Schutt geborgen und teils unter staatlicher Bewachung schnell weit weg in asiatische Länder zur Verschrottung verschifft.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Medien: BND und Kanzleramt planen Unterstützung Kiews mit „Targeting-Daten“

Beitrag von Bernhard Loyen
„Deutschland wagt sich raus aus der Deckung“, so die Wahrnehmung der Spiegel-Redaktion im Rahmen eines Artikels von elf Redakteuren zum Titelthema „Russlands Angriffe und Deutschlands Antwort – das Ende der Zurückhaltung“, veröffentlicht kurz nach Mitternacht. Am frühen Donnerstagmorgen verweisen dann diverse Mainstreammedien auf den Spiegel-Artikel, um den jeweiligen Lesern zu berichten, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) „Kiew bald Zieldaten für Angriffe gegen Russland liefern könnte“, so n-tv. Das Kanzleramt erwäge laut dem Tagesspiegel die politische Absegnung, dass der BND der Ukraine „Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland“ offerieren darf. Die koordinierte medienpolitische Konfrontationsstrategie in Deutschland hat in dieser Woche eine beeindruckende, je nach Blickwinkel auch mehr als bedenkliche Dynamik erfahren.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

US-Eklat: „Corona-Berater“ Fauci verweigert beharrlich Aussagen vor US-Kongress

Beitrag von Bernhard Loyen
Seit Anfang 2023, dem politisch eingeläuteten, willkürlichen Ende der sogenannten „Corona-Pandemie“, wurde Anthony Fauci, bereits im September 2020 medial in den USA auch als der „deutsche Christian Drosten“ geadelt, mehrfach vor sogenannte „Corona-Ausschüsse“ des US-Kongresses bestellt. So auch im Januar 2024 mit damaligen themenbezogenen Antworten und Aussagen in einer mehrtägigen, nicht öffentlichen Befragung vor dem „Sonderunterausschuss des Repräsentantenhauses zur Coronavirus-Pandemie (House Select Subcommittee on the Coronavirus Pandemic)“. Gestern erfolgte nun die jüngste Anhörung, die sich im Vorfeld dynamisch zum US-medial-politischen Höhepunkt avancierte, dies durch die arrangierte Veröffentlichung von mehr als 1.100 Seiten privater Aufzeichnungen des kontrovers wahrgenommenen Regierungsberaters zweier US-Regierungen in der „Corona-Krise“.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

«Die Situation im Mittleren Osten, einschließlich der Palästina Frage»

Beitrag von Karin Leukefeld 
«Middle East region (including Egypt, Israel, Lebanon and Syria)», so lautet der Titel regelmäßig wiederkehrender Debatten im UN-Sicherheitsrat seit 1946. Damals hatten Libanon und Syrien den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, den Abzug der britischen und französischen Mandatstruppen aus den beiden Ländern durchzuführen. Die Mandate waren abgelaufen, die weitere Präsenz der britischen und französischen Truppen verletzten die staatliche Souveränität und territoriale Integrität der beiden UN-Mitgliedsstaaten Libanon und Syrien. Die Lage im Mittleren Osten und die Palästina-Frage war nie eine Frage von Palästina als vielmehr eine Frage europäischer Staaten und später von Israel, die sich das Land der regionalen arabischen Völker – Libanon, Syrien, Palästina – nicht teilen, sondern aneignen wollen.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Deutschland finanziert seinen eigenen Untergang

Im Schraubstock von „Welt-Sicherheits“- und NATO-Gipfel
Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger
Lord Ismays berühmtes Zitat über den Zweck der NATO lautete: „to keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down“ — die Sowjetunion draußen, die Amerikaner drinnen und Deutschland unten zu halten. Sie legen dar, dass sich diese Dynamik inzwischen paradox gewandelt hat: Deutschland finanziert selbst die gigantische Aufrüstung, die einst zu seiner Eindämmung gedacht war. Die Ereignisse rund um den NATO-Gipfel in Ankara und die gescheiterte UN-Sicherheitsratskandidatur geben diesem Befund ein konkretes Gesicht. […] Bislang geheime US-Dokumente aus den 1960er Jahren belegen, dass Ismays Bonmot durchaus ernst gemeint war. In internen Vermerken des US-Außenministeriums wurde 1965/66 offen benannt, dass die Allianz „Westdeutschlands Stärke und Vorherrschaft auf dem Kontinent eindämmen“ solle.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Nach dem Angriff der Ukraine auf eine Berufsschule in Starobelsk: Besuch vor Ort

Beitrag von Anti-Spiegel (d.i. Thomas Röper)
Die Ukraine hat am 22.05.2026 im Gebiet Lugansk eine Berufsschule und das dazugehörige Wohnheim beschossen, in dem die 14 bis 18-jährigen Schüler leben. Dabei wurden 21 Jugendliche getötet und über 40 verletzt. Thomas Röper hatte das Ereignis am folgenden Tag in seinem Blog kommentiert. Einen weiteren Tag später bot sich ihm die Gelegenheit mit ca. 20 weiteren Journalisten die zerstörte Berufsschule in Starobelsk bei Lugansk zu besichtigen. Darüber hat er ebenso in seinem Blog berichtet. Noch am Abend desselben Tages gab er Frank Höfer für die Videoplattform NuoFlix ein Interview, wo er über seine Reiseeindrücke berichtete. Wir dokumentieren hier seinen ersten Kommentar, den Reisebericht (mit Fotos) und das Video.

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Arbeit & Soziales

Russlands Gurkenkrise als Krise des deutschen Journalismus

Beitrag von Gert-Ewen Ungar
Der Spiegel ist einer ganz heißen Sache auf der Spur: Verbraucher beschweren sich über steigende Preise. Die Russen sind da keine Ausnahme. Alles andere in dem Beitrag „Wenn der Krieg in den Supermarkt kommt“ ist allerdings ziemlich weit hergeholt und spekulativ. Aber der Reihe nach: Die Gurkenpreise sind in Russland stark gestiegen. Neulich im Supermarkt habe ich nach Ansicht eines Preisschildes für Gurken kurzfristig die Pläne fürs Abendessen umgeworfen, mich umentschieden und statt einer Salatgurke eine Ananas gekauft, denn der Kilopreis war günstiger. Dass die Ananas letztlich dann doch mehr gekostet hat als eine Salatgurke, versteht sich von selbst. Eine Ananas wiegt einfach mehr als eine Gurke. Ein bisschen Selbstbetrug aus Genussgründen ist aber erlaubt. Ja, die Gurkenpreise sind derzeit hoch in Russland. Was allerdings der deutsche Blätterwald aus dieser Information macht, ist Unsinn.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Neuer Strafbefehl wegen Unterstützung eines „russischen Angriffskriegs“ – Video über 9. Mai-Gedenken

Beitrag von Felicitas Rabe
Mitte Januar erhielt der 42-jährige Krankenpfleger Jovica Jović einen Strafbefehl vom Amtsgericht Rheinberg. Die Staatsanwaltschaft Kleve hatte den Mann, der zurzeit Sozialpädagogik studiert, wegen angeblicher Unterstützung eines „russischen Angriffskriegs“ angezeigt. Am Montag traf sich RT DE mit dem Friedensaktivisten. Der gebürtige Deutsche, dessen Eltern in den 70er Jahren nach Deutschland kamen, berichtet im Interview, welche Straftaten man ihm vorwirft. Er erklärt auch die Motive seines Engagements: Aufklärung über den Krieg in der Ukraine aus einer anderen Perspektive, als sie von der Mainstreampresse angeboten wird. Gemäß der Strafanzeige vom 12. Januar soll er sich am 13. Mai nach § 140 Nr. 2 Strafgesetzbuch der Belohnung und Billigung von Straftaten schuldig gemacht haben. Konkret habe er einen „russischen Angriffskrieg“ in einer Weise unterstützt, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Anonyme „Beobachter“ erschaffen „Medien-Realität“

Beitrag von Stefan Siegert
Der stellvertretende Vorsitzende der Zentralen Militärkommission, Zhang, stehe im Verdacht, schwerwiegende Gesetzesverstöße begangen zu haben, teilte das Verteidigungsministerium in Peking mit. Details zu den mutmaßlichen Verfehlungen wurden nicht genannt. Auch werde gegen Stabschef Liu ermittelt, hieß es. […] Diese Nachricht wurde am 24.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet. „Im Gegensatz zum Kommentar sollte eine Nachricht objektiv überprüfbare Sachverhalte darstellen und frei von subjektiven Einflüssen sein“, stellt das in diesem Zusammenhang wirklich einmal korrekte Wikipedia fest. „Subjektive Färbungen durch Auswahl oder Wortwahl sollen vermieden werden.“. Der Deutschlandfunk zeigt, wie man das macht.

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