Einladung: Friedenspolitik durch Entlarvung der Doppelmoral
Bericht und Diskussion mit Florian Warweg, Parlamentskorrespondent für die NachDenkSeiten
In der Bundespressekonferenz ist Florian gefürchtet, wegen seiner konfrontativen Fragen an Regierungssprecher und die Vertreter der Ministerien sowie seiner kritischen Nachfragen, da er nicht bereit ist, sich mit Ausflüchten abspeisen zu lassen.
Seine starke, unüberhörbare oppositionelle Stimme ist ein kritisches Korrektiv im regierungsfrommen Einheitsbrei des Mainstreams, um die Widersprüche und die Doppelmoral der „Werte“ und des Handelns der Bundesregierung zu entlarven.
Damit liefert Florian Warweg der Friedensbewegung, der Öffentlichkeit und kritischen Abgeordneten wichtige Informationen, Argumente und Fakten für eine konsequente Friedenspolitik, gegen die „Kriegsertüchtiger“ und Russenhasser, Waffenlobby und Wehrpflichtfans.
Wann: Freitag, 23. Januar 2026, 19.00 Uhr
Wo: Saalbau Gallus, Frankenallee 111, 60326 Frankfurt am Main
Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Kostendeckung wird gebeten.
Veranstalter:

in Kooperation mit

„Störfaktor“ Florian Warweg
1. Friedenspolitik braucht Wahrhaftigkeit
Problem: Offizielle Friedenspolitik ist oft von Heuchelei geprägt. Man verurteilt völkerrechtswidrige Angriffe des Gegners, beschweigt oder relativiert aber eigene oder die der Verbündeten. Man beruft sich auf das Völkerrecht, solange es den eigenen Interessen dient.
Warwegs Beitrag: Bei der Bundespressekonferenz fungiert Warweg nicht als neutraler Chronist, sondern als advokatischer Fragesteller. Seine Fragen zu Gaza, zum Haushalt oder zur Außenpolitik zielen auf die Widersprüche ab.
2. Die Demaskierung des „Militärisch-Industriellen Komplexes“ in der Politik
Problem: Friedenspolitik wird oft von wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen untergraben. Aufrüstungsprogramme werden unter dem Deckmantel der „Friedenssicherung“ beschlossen, während soziale Haushalte gekürzt werden.
Warwegs Beitrag: Indem Warweg in der Bundespressekonferenz Themen wie den Bundeshaushalt anspricht, verbindet er explizit die milliardenschweren Rüstungsausgaben mit der Aushöhlung des Sozialstaats und der Frage nach den tatsächlichen Prioritäten der Regierung. Er legt den Fokus auf die Kosten des militaristischen Kurses – sowohl bezüglich der Menschenleben, aber auch der versäumten Investitionen in soziale Sicherheit.
3. Herstellung von „Kognitive Dissonanz“ als friedenspolitischer Akt
Problem: Regierungen agieren in geschlossenen Narrativen, in denen das eigene Handeln stets als gerecht und friedensorientiert dargestellt wird. Diese geschlossene Logik ist immun gegen Kritik von außen.
Warwegs Beitrag: Mit seinen präzisen, faktenbasierten Fragen sprengt Warweg dieses geschlossene Narrativ. Er erzeugt bei den Regierungssprechern und im Publikum „kognitive Dissonanz“ – das unbehagliche Gefühl, das entsteht, wenn widersprüchliche Überzeugungen gleichzeitig bestehen (z.B. „Wir sind eine Friedensmacht“ vs. „Wir sind der größte Waffenexporteur in Krisenregionen“).
4. Stärkung einer oppositionellen Öffentlichkeit
Problem: Die Mainstream-Berichterstattung übernimmt oft unkritisch die Rahmung der Regierungspolitik.
Warwegs Beitrag: Als Korrespondent der NachDenkSeiten vertritt Warweg explizit eine alternative, kritische Öffentlichkeit. Seine Präsenz in der Bundespressekonferenz sichert zu, dass diese kritischen Perspektiven überhaupt im medialen Raum vorkommen.
Flyer zur Veranstaltung (ca. 266 KB)
Bild oben: Florian Warweg, Profilbild bei xing.com
