KI

AktuellesArbeit & Soziales

„Sicherheitsplattform Strom“ – wie groß ist das Problem wirklich?

Beitrag von Dagmar Henn
Es gehe nur um eine „digitale Plattform, mit deren Hilfe die Kommunikation im Falle einer Energiemangellage verbessert werden soll„, erklärte die Bundesnetzagentur zu ihren Plänen einer „Sicherheitsplattform Strom“ auf Nachfrage von Apollo News, das als Erstes über diese seit 2024 laufenden Arbeiten berichtet. „Die deutsche Stromversorgung ist sehr sicher und die Bundesnetzagentur hält großflächige Störungen der Stromversorgung weiterhin für sehr unwahrscheinlich.“ Und „es existieren keinerlei uns bekannte Gründe, welche für einen bevorstehenden Einsatz der Sicherheitsplattform Strom aufgrund von irgendwelchen Versorgungskrisen sprechen würden„. Das tröstet wahrlich. Allerdings gibt es Details, die stutzig machen. Dass der Chef der Bundesnetzagentur von den Grünen kommt und daher wenig daran interessiert ist, die Probleme, die das deutsche Stromnetz bereits heute hat, ehrlich anzusprechen, ist nur der Einstieg. …

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Die Fabrik des Krieges

Ein Beitrag von Sabiene Jahn
Wer heute über den Krieg in der Ukraine spricht, denkt meist an Frontverläufe, Panzerkolonnen oder die tägliche Zahl zerstörter Drohnen. Die öffentliche Wahrnehmung orientiert sich an sichtbaren Ereignissen. Militärische Stärke erscheint weiterhin als Summe von Waffen, Soldaten und Produktionskapazitäten. Die tiefgreifendere Veränderung vollzieht sich in den Datenströmen zwischen Gefechtsfeld, Softwareentwicklung, Industrie und Beschaffung. Jede zerstörte Drohne, jeder gestörte Funkkanal und jede neue Taktik erzeugen Informationen. Sie entscheiden darüber, welche Waffe verbessert wird, welches Unternehmen den nächsten Auftrag erhält und welche Technologie innerhalb weniger Wochen weiterentwickelt wird. Der Krieg produziert damit einen fortlaufenden Strom verwertbarer Daten.

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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Fischstäbchen, Russland-Sanktionen und der CSD-Anschlag: Die Wahrheits-Schau #21

Video von Diether Dehm und weltnetz.tv
Satire oder bittere Realität? In der neuen Ausgabe der Wahrheits-Schau spricht Diether Dehm über den Captain-Iglo-Skandal, die fragwürdige „Ukraine-Querfront“ in Sachsen-Anhalt und die glanzvolle Kabinettsumbildung unter Bundeskanzler Merz. Außerdem geht es um die Hintergründe des jüngsten Attentats in Berlin und die Frage, warum Rüstungsmanager in Kiew plötzlich im Fokus der KI stehen. In dieser Folge:
– Captain Iglo als Ostspion: Warum die EU-Sanktionen gegen russischen Seelachs für Aufregung sorgen und weshalb Friedrich Merz plötzlich zum Verteidiger der Fischstäbchen wird.
– Live-Musik „Ostagent Captain Iglo“: Unser Musikensemble präsentiert einen brandneuen Song über wehrkraftzersetzende Tiefkühlkost und die Absurditäten der Sanktionspolitik.
– Die Sachsen-Anhalt-Connection: Wie ein Bündnis aus Altparteien verhindern will, dass AfD und BSW nach der Wahl regieren …

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AktuellesArbeit & Soziales

Zukunft ohne Wirklichkeit

Beitrag von Michael Meyen aus „FREIDENKER“ Nr. 2-26
KI baut gerade den Journalismus um und überhaupt alles, was in die Öffentlichkeit geflutet wird. Vier Beobachtungen und fünf Thesen.
Beobachtung eins: Mathias Döpfner, Chef von Axel Springer, verordnet den Redaktionen seines Hauses im Herbst 2025 eine Kehrtwende. ChatGPT, KI-Prüfung aller Inhalte und im Zweifel ein Algorithmus auch da, wo bisher ein Mensch war. […]
These 1: KI ist die Brücke in eine Medienzukunft, die den Menschen verschwinden lässt.[…] Die Technologien, die spätestens mit dem Start von ChatGPT Ende 2022 im Arbeitsalltag der Bewusstseins­industrie angekommen sind und damit auch an den Abendbrottischen im Land, krempeln den Maschinenraum um, in dem das entsteht, was wir in der Öffentlichkeit wahrnehmen können. Algorithmen ersetzen den Men­schen. Die Frage heißt längst nicht mehr „ob“, sondern „wo noch nicht“.

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AktuellesArbeit & Soziales

Gedanken zu Entstehung und Wesen der KI

Beitrag von Sebastian Bahlo aus „FREIDENKER“ Nr. 2-26
Wir sind gewissermaßen Zeugen einer neuen industriellen Revolution, die mit dem Begriff „KI“ zusammenhängt. „Industriell“ kann die­se nur mit der Einschränkung genannt wer­den, daß ihre Wirkung derzeit weniger im Fertigungsprozeß sichtbar wird, wo sie die bereits begonnene digitale Revolution als auf die Software beschränkt zwar weitertreibt, aber (noch) nicht in eine qualitativ neue Phase überführt, sie verdient die Bezeichnung aber wegen ihrer Wirkung auf die Arbeitswelt vor allem im Bereich der „Kopfarbeit“. Alle Tätigkeiten, die mit Texterstellung zu tun haben, einschließlich des Übersetzens, sind zwar durch „KI“ noch nicht komplett überflüssig geworden, (und können es auch niemals werden, wenn man nicht auf mensch­liche Bewertungskriterien verzichten will), doch die für einen journalistischen Artikel, die Übersetzung eines Buches oder ein Drehbuch für einen Film erforderliche Menge an menschlicher Arbeit ist in erstaunlichem Maße verringert worden.

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AktuellesVerbandsorgan FREIDENKER

FREIDENKER 2-26 – Künstliche Intelligenz – Selbstbestimmtes Denken?

Die Ausgabe 2-26 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Künstliche Intelligenz – Selbstbestimmtes Denken?“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Dagmar Henn: Musk, Morlocks und die magischen Müller
– Sebastian Bahlo: Gedanken zu Entstehung und Wesen der KI
– Andrea Komlosy: Die kybernetische Zukunft
– Michael Meyen: Zukunft ohne Wirklichkeit
– Maria Sacharowa: Digitaler Neokolonialismus

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Demokratie – Medien – Aufklärung

BlackRock enthüllt! Dr. Werner Rügemer zeigt, wie Merz und die Finanzmacht die Politik steuern.

Video-Mitschnitt eines Vortrages von Dr. Werner Rügemer
BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt und verwaltet Billionen an Geldern für Kunden wie Pensionsfonds, Versicherungen, Staaten, aber auch für extrem große private Investoren wie Bill Gates. Dadurch hat BlackRock enormen Einfluss, da es große Beteiligungen an Tausenden von Unternehmen weltweit hält. Über diese Beteiligungen üben sie politischen Einfluss aus, zum Beispiel durch Aktionärsstimmen bei Hauptversammlungen, wo sie über strategische Unternehmensentscheidungen mitbestimmen. Zudem beraten sie Regierungen und Zentralbanken in Krisenzeiten und sind mit ihrer KI „Aladdin“ tief in die Analyse zentraler Finanzdaten eingebunden. Gemeinsam mit Vanguard und State Street, den sogenannten „Big Three“, sorgen sie so für eine massive Machtkonzentration.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Palantir und Co. bauen die Welt um

Ein US-Software-Unternehmen will mit KI und Krieg den Westen retten
Ein Kommentar von Tilo Gräser.
Aus den USA sind die „United States of Palantir“ geworden – das stellte die italienische Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin Francesca Bria im November 2025 in einem Beitrag in der französischen Monatszeitung Le Monde diplomatique fest. Sie beschrieb den grundlegenden Umbau des Staates durch Tech-Unternehmen wie Palantir und Anduril, die mit ihrer Software hoheitliche Aufgaben übernehmen. In den USA bilde sich „ein neues Machtgebilde heraus, das die bislang komplexeste Herausforderung für die demokratische Regierungsform im digitalen Zeitalter darstellt: der autoritäre Hightech-Komplex“. Das reiche inzwischen weit über die USA hinaus. Palantir steht dabei im Mittelpunkt. Es entwickelt und verkauft Software, die umfangreiche Datenmengen aus verschiedenen Quellen verarbeitet, um Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Die Bilderberger — von Stockholm nach Washington (1)

Teil 1: Dieselben Gesichter, neue Agenda — Washington: 9. bis 12. April 2026
Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger.
Während der US-Kongress über Zölle streitet und die europäischen Parlamente ihre Haushalte debattieren, treffen sich 128 Personen im Salamander Hotel an der Potomac. Keine Protokolle, keine Pressezulassung, kein Rechenschaftsbericht. Nur ein knappes Kommuniqué mit Themenlisten — und die Gewissheit, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Es ist das 72. Bilderberg-Treffen. Und es ist das erste, das nicht im Juni stattfindet, sondern im April — mitten in der politischen Saison, unmittelbar nach Trumps Zollschock und parallel zu NATO-Krisengesprächen über einen möglichen US-Rückzug aus dem Bündnis. 57 der 128 Teilnehmer waren bereits ein Jahr zuvor in Stockholm dabei. Fast die Hälfte. Darunter der NATO-Generalsekretär, der Chef von Google DeepMind, der CEO von Palantir, der Außenminister Polens, der Präsident Finnlands, der Exekutivdirektor der Internationalen Energiebehörde — und erstmals seit Jahren wieder Karl-Theodor zu Guttenberg.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Auslöschen auf Abruf

Wie ein löchriger Waffenstillstand die Weltwirtschaft in der Schwebe hält
Beitrag von Wolfgang Effenberger
Am 7. April 2026 drohte US-Präsident Donald Trump laut Berichten mit der Auslöschung „einer ganzen Zivilisation“, falls der Iran sein Ultimatum zur Straße von Hormus nicht erfüllt. Kurz vor Ablauf des Ultimatums einigten sich am 7. April 2026 die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Die Initiative kam von Pakistan, vor allem von dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif, unterstützt vom pakistanischen Militär bzw. Generalstabschef Asim Munir. Ziel ist eine Pause der Kämpfe, um eine weitere Eskalation im Persischen Golf zu verhindern und Verhandlungsgespräche vorzubereiten. Teil des Plans ist es, die Lage an der Straße von Hormus zu stabilisieren, damit der Schiffsverkehr und der Öltransport wieder verlässlicher funktioniert. Die Feuerpause ist zunächst zeitlich befristet und gilt als Test, ob beide Seiten zu einem längeren politischen Prozess bereit sind.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Vor den Augen der Welt

Beitrag von Karin Leukefeld
Während internationale Empörung zur wohlfeilen Pflichtübung verkommt, wird im besetzten Ostjerusalem eine rote Linie überschritten: Israel zerstört das Hauptquartier der UNRWA – und der Westen schaut zu. Der Bruch des Völkerrechts wird benannt, aber folgenlos abgeheftet. Was sagt dieses Schweigen über die „regelbasierte Ordnung“ wirklich aus? […] Die westlichen Nachrichtenagenturen liefern Bildmaterial mit kurzen Texten. Für „humanitäre Angelegenheiten“ zuständige Beauftragte westlicher UN-Mitgliedsstaaten und der EU verurteilen den Bruch internationalen Rechts mit vorgefertigten Textbausteinen. Das Bundesentwicklungsministerium veröffentlichte wenige Sätze. Die Zerstörung der UNRWA-Gebäude sei eine „besorgniserregende Eskalation“, hieß es. UNRWA solle „handlungsunfähig“ gemacht werden, sei aber „für die Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge unverzichtbar“, die „Lebensmittel, sauberes Wasser und medizinische Versorgung“ benötigten. Die Angriffe auf die UNRWA-Struktur sollten „sofort aufhören“.

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