Das Scheitern von Kopenhagen: Die Welt in der Wachstumsfalle

Beitrag von Michael Müller aus FREIDENKER 1-10
Von Kyoto nach Kopenhagen – In der dänischen Hauptstadt konnte niemand mehr sagen, er wisse nicht, worum es auf der 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen ging, die im Dezember 2009 stattfand. Spätestens seit der Veröffentlichung des 4. Sachstandsberichts des Weltklimarates (IPCC) im Jahr 2007 war klar, dass nicht weniger als das Schicksal von Hunderten von Millionen Menschen, die von der Erd-erwärmung schon in den nächsten Jahrzehnten unmittelbar bedroht sein werden, auf dem Spiel steht. Heute entscheidet sich, ob wir in der Zukunft sagen können: Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt. Oder sagen müssen: Es war eine Zeit der Verantwortungslosigkeit und des Versagens.

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Wie groß ist unser „Ökologischer Fußabdruck“?

Beitrag von Jan Bretschneider aus FREIDENKER 1-10
Am 11. Januar 2010 begann das „Jahr der Biodiversität“. Zu Sachthemen ausgerufene Jahre orientieren immer unter anderem programmatisch auf Ziele und Aufgaben. In diesem Sinne geht es 2010 hauptsächlich um verstärktes Erfassen, Erhalten und um den weiteren Schutz der Biodiversität. Was verstehen wir unter Biodiversität? (lat. diversus – verschieden).
Die Biodiversitätskonvention definiert im Artikel 2 Biodiversität als „die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme, und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören; dies umfasst die Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Ökosysteme.“ Daher geht Biodiversität wesentlich über das landläufige Verständnis als Artenvielfalt hinaus.

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