Künstliche Intelligenz

AktuellesArbeit & Soziales

Zukunft ohne Wirklichkeit

Beitrag von Michael Meyen aus „FREIDENKER“ Nr. 2-26
KI baut gerade den Journalismus um und überhaupt alles, was in die Öffentlichkeit geflutet wird. Vier Beobachtungen und fünf Thesen.
Beobachtung eins: Mathias Döpfner, Chef von Axel Springer, verordnet den Redaktionen seines Hauses im Herbst 2025 eine Kehrtwende. ChatGPT, KI-Prüfung aller Inhalte und im Zweifel ein Algorithmus auch da, wo bisher ein Mensch war. […]
These 1: KI ist die Brücke in eine Medienzukunft, die den Menschen verschwinden lässt.[…] Die Technologien, die spätestens mit dem Start von ChatGPT Ende 2022 im Arbeitsalltag der Bewusstseins­industrie angekommen sind und damit auch an den Abendbrottischen im Land, krempeln den Maschinenraum um, in dem das entsteht, was wir in der Öffentlichkeit wahrnehmen können. Algorithmen ersetzen den Men­schen. Die Frage heißt längst nicht mehr „ob“, sondern „wo noch nicht“.

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AktuellesArbeit & Soziales

Gedanken zu Entstehung und Wesen der KI

Beitrag von Sebastian Bahlo aus „FREIDENKER“ Nr. 2-26
Wir sind gewissermaßen Zeugen einer neuen industriellen Revolution, die mit dem Begriff „KI“ zusammenhängt. „Industriell“ kann die­se nur mit der Einschränkung genannt wer­den, daß ihre Wirkung derzeit weniger im Fertigungsprozeß sichtbar wird, wo sie die bereits begonnene digitale Revolution als auf die Software beschränkt zwar weitertreibt, aber (noch) nicht in eine qualitativ neue Phase überführt, sie verdient die Bezeichnung aber wegen ihrer Wirkung auf die Arbeitswelt vor allem im Bereich der „Kopfarbeit“. Alle Tätigkeiten, die mit Texterstellung zu tun haben, einschließlich des Übersetzens, sind zwar durch „KI“ noch nicht komplett überflüssig geworden, (und können es auch niemals werden, wenn man nicht auf mensch­liche Bewertungskriterien verzichten will), doch die für einen journalistischen Artikel, die Übersetzung eines Buches oder ein Drehbuch für einen Film erforderliche Menge an menschlicher Arbeit ist in erstaunlichem Maße verringert worden.

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AktuellesVerbandsorgan FREIDENKER

FREIDENKER 2-26 – Künstliche Intelligenz – Selbstbestimmtes Denken?

Die Ausgabe 2-26 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Künstliche Intelligenz – Selbstbestimmtes Denken?“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Dagmar Henn: Musk, Morlocks und die magischen Müller
– Sebastian Bahlo: Gedanken zu Entstehung und Wesen der KI
– Andrea Komlosy: Die kybernetische Zukunft
– Michael Meyen: Zukunft ohne Wirklichkeit
– Maria Sacharowa: Digitaler Neokolonialismus

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Arbeit & Soziales

2026: Zwischen Hoffnung und Ernüchterung – Versuch einer Prognose

Beitrag von Wolfgang Effenberger
Zum Übergang in das neue Jahr sprießen die Prognosen wie die Krokusse im Frühling. Während die einen für 2026 einen bedeutenden „Shift“ oder Wandel – aus wirtschaftlicher, geopolitischer und technologischer Perspektive vorhersagen,  malen Andere ein Kriegsmenetekel an die Wand. Genaues wird man erst in einem Jahr wissen. Schon im November 2025 veröffentlichte die niederländische „ABN AMRO- Bank den „Global Outlook 2026 – The Shifting World Order“, der 2026 als potenziell transformatives Jahr charakterisiert. Der Bericht identifiziert drei große Verschiebungen: erstens die transformative Wirkung von KI auf Arbeitsmärkte und Produktivität, zweitens Chinas „coming-of-age“ als eigenständige geo-ökonomische Macht […], und drittens eine fundamentale Neuordnung der globalen Handels- und Machtverhältnisse weg von Zolltarifen hin zu strategischen „Chokepoints“ in kritischen Lieferketten.

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Zentrale Veranstaltungen

Diskussion: Die kontrollierte Gesellschaft

Einladung zur Diskussion: Die kontrollierte Gesellschaft
Sonnabend, 25. Oktober 2025, 10:00 Uhr Jugendherberge Leiterstraße 10, 39104 Magdeburg
Einleitungsreferat: Prof. Dr. Uwe Genz
– Künstliche und humane Intelligenz / – Wissenschaft und ihr Missbrauch / – Digitale Identität und Massenüberwachung / – Dynamische Semantik des Demokratiebegriffs /
– Die molekularbiologische Manipulation (u.A.: Corona)
Mit dem Einsetzen der Zivilisation vor etwa 12.000 Jahren, also mit dem Beginn des Ackerbaus, kam es zur lokalen Vermögenskonzentration – und damit zum Bestreben der Betroffenen, dieses Vermögen für sich und ihre Nachkommen zu erhalten. Dazu war eine Kontrolle über die jeweilige Gesellschaft erforderlich. Aus der Vermögenskonzentration ergibt sich automatisch eine Machtkonzentration, und hier zeigt sich eine außergewöhnliche menschliche Eigenschaft, die offenbar parallel zu den weit verbreiteten sozialen Fähigkeiten durch die Evolution hervorgebracht wurde.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Die US-Politik gegenüber China lautet: Eindämmung oder Krieg

Beitrag von Rainer Rupp
Jeffrey Sachs, ein renommierter amerikanischer Ökonom und Experte für öffentliche Politik, hat sich lautstark zu den Strategien der Vereinigten Staaten gegenüber China geäußert. Seine Ansichten machen die erheblichen Bedenken hinsichtlich der potenziellen Folgen der aktuellen US-Politik deutlich. In einem Audio-Interview mit der in Singapur erscheinenden South China Morning Post argumentierte Sachs, dass der amerikanische Ansatz, den Aufstieg Chinas einzudämmen, nicht nur gescheitert ist, sondern auch das Risiko in sich berge, die Welt näher an einen Konflikt zu bringen. Darüber hinaus kritisierte er die Reaktion des US-amerikanischen Deep State auf Chinas Erfolg und bietet Einblicke in den fortlaufenden Prozess der Globalisierung. Dieser Artikel beleuchtet Sachs’ Perspektive, untersucht seine zentralen Argumente und deren Implikationen.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Pegasus Software und Corona-Maßnahmen befördern Überwachungsstaat

Beitrag von Annette Groth
Dass Corona seit langer Zeit das beherrschende Thema in unseren Mainstreammedien ist, dürfte der politischen Elite sicherlich sehr gelegen sein. Neben vielen anderen Themen wird über die alltäglichen Menschenrechtsverletzungen in Palästina, die Vertreibung der Palästinenser:innen aus ihren Häusern und von ihren Ländereien sowie die Gewaltexzesse gegen die Bevölkerung kaum berichtet.
Was wäre das für ein Aufschrei gewesen, wenn Putin international bekannte Menschenrechtsorganisationen, mit denen der Westen zusammenarbeitet, als Terrororganisationen eingestuft hätte! Die Forderungen nach den schlimmsten Sanktionen und Boykottaufrufen wären noch das Mindeste … gewesen.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Der große Vorwand … für eine Anti-Utopie

Beitrag von Diana Johnstone
Indem sie ihrer kürzlich veröffentlichten WEF-Abhandlung den Titel «Covid-19: The Great Reset» geben, verknüpfen die Autoren die Pandemie auf eine Art und Weise mit ihren futuristischen Vorschlägen, die einen Chor von «Aha!»-Rufen hervorrufen dürfte. In der gegenwärtigen Atmosphäre der Verwirrung und des Misstrauens lässt die Freude, mit der die Ökonomen Klaus Schwab und Thierry Malleret die Pandemie als Vorboten der von ihnen vorgeschlagenen sozioökonomischen Umwälzung begrüßen, vermuten, dass sie (wenn sie dazu in der Lage gewesen wären) Covid-19 geschaffen hätten, wäre es nicht zufällig aufgetaucht.

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Weltanschauung & Philosophie

Der Mensch als Auslaufmodell – über die Ideologie des IT-Kapitals

Beitrag von Werner Seppmann aus FREIDENKER 3-18
Auf der untersten Ebene der Computerreligion geht es um die Hoffnung, dass sich auf rein technologischer Grundlage alle sozialen und zivilisatorischen Probleme lösen ließen. Lasst uns nur machen, lautet die Parole der IT-Kapitalisten, legt uns keine regulatorischen Steine in den Weg – und alle werden davon profitieren! … Ihren Kern bilden technologisch determinierte Allmachtsphantasien, die letztlich im Plan zur Schaffung eines neuen Menschen kulminieren, der sich auch der Unsterblichkeit erfreuen soll: Es geht um die Gottwerdung des Menschen …

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