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Freidenker-Brief 4-2017: Freidenker unterstützen Appell „abrüsten statt aufrüsten“ Drucken E-Mail

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Freidenker-Brief Nr. 4 - 2017  vom  16. November 2017

Seit dem 6. November 2017 existiert ein Aufruf der Friedensbewegung mit der Forderung „Abrüsten statt aufrüsten!“

Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbands, unterstützt den Appell als Protest gegen Militarisierung und Aufrüstung.

Zum Hintergrund:

  1. Zur Verdeutlichung der Position des Deutschen Freidenker-Verbands heißt es in der Unterstützungserklärung vom 12. November 2017 im Einzelnen:

„Auf 2% ihrer Wirtschaftsleistung sollen die Ausgaben für Krieg und Vernichtung in den NATO-Staaten bis 2024 steigen. Für Deutschland bedeutet diese Steigerung auf über 70 Milliarden Euro fast eine Verdoppelung des Wehretats.

Diese von US-Präsident Trump wiederholt angemahnte Verpflichtung stammt noch aus der Zeit seines Vorgängers und „Friedensnobelpreisträgers“ Obama, der diesen Wahnsinn beim NATO-Gipfel 2014 den „Partnern“ ins Pflichtenheft diktiert hat.

Dagegen mobil zu machen, ist ein Gebot der Stunde: trotz täglichem Klamauk über die Regierungsbildung wird durch die künftigen Koalitionäre die Hochrüstung nie thematisiert, geschweige denn in Frage gestellt. Das ist angesichts von Kinder- und Altersarmut, Lehrermangel und Pflegenotstand ein gesellschaftlicher Skandal ersten Ranges.

Die NATO-Verpflichtung zur Verdoppelung der Kriegsausgaben macht – über den vorgelegten Aufruf hinaus – die Forderung nach dem Austritt Deutschlands aus diesem Kriegsbündnis hochaktuell. Die nächste Bundesregierung muss auch mit der Forderung konfrontiert werden, endlich die US-Atomwaffen aus Büchel abzuziehen und die Kriegsdrehscheibe Air Base Ramstein zu schließen. Dies ist seitens der Bundesregierung durch Kündigung des Stationierungsabkommens für ausländische Truppen mit einer Kündigungsfrist von zwei Jahren realisierbar.

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Pulverfass Ramstein: Von Deutschland geht Krieg aus Drucken E-Mail

stopp ramstein logo

Aus Hanau sind die US-Truppen vollständig abgezogen. Aus Kasernen wurden bei uns zivile Wohnanlagen und Flüchtlingsunterkünfte. Trotzdem sitzen wir auf einem gefährlichen Pulverfass: Es gibt noch über 15 bedeutsame US-Militärstandorte in der Bundesrepublik. Einer der wichtigsten ist Ramstein/Kaiserslautern im Süden von Rheinland-Pfalz.

  • Die Air Base Ramstein ist die Relaisstation für die völkerrechtswidrigen US-Drohnenkriege im Mittleren Osten und gilt als größtes Luftdrehkreuz der US-Streitkräfte außerhalb der USA. Von dort aus wurde zum Beispiel die Luftversorgung der US-Truppen in den Kriegen auf dem Balkan und in Afghanistan organisiert.
  • In Ramstein befindet sich die Steuerzentrale für die in Büchel in der Eifel stationierten US Atomwaffen.
  • In und bei Ramstein befinden sich zwei Befehlszentralen für das Aegis-Raketensystem, das für die militärische Einkreisung Russlands von Bedeutung ist. Damit sollen jene russischen Interkontinentalraketen abgefangen werden, die einen atomaren Erstschlag der USA "überlebt" haben. Und dieses Szenario wird bereits simuliert: Während des Besuchs von US-Army-Minister Robert Speers am 10. Mai 2017 wurde im benachbarten Miesau die Verteidigung der Air Base gegen anfliegende russische Raketen mit Raketenwerfern geübt.

Dies bedeutet eine neue Kriegsgefahr für Deutschland: Die Befehlszentrale in Ramstein würde zum Ziel russischer Raketen, sobald erste US-Interkontinentalraketen aufsteigen. Die Bewohner der Westpfalz wären die ersten Opfer eines Atomkriegs zwischen Washington und Moskau.

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Weltfriedenstag 2017 - Aufruf zur Demo für Syrien Drucken E-Mail

Weltfriedenstag 2017 - Aufruf zur Demo für Syrien

Schluss mit der Aggression!

Anlässlich des Weltfriedenstages 2017 sagen wir:

Nein zum Krieg gegen Syrien!
Unterstützt den gerechten Kampf des Syrischen Volkes
gegen die imperialistische Aggression!
Nein zur fortgesetzten deutschen Beteiligung daran!
Ende der illegalen Sanktionen!
Für die Respektierung der rechtmäßigen syrischen Regierung!
Gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien!

Wann: Samstag 2. September 2017 um 13:00 Uhr
Wo: Alten Oper – Opernplatz 1, 60311Frankfurt am Main

Demoaufruf als PDF-Dokument (ca. 250 KB)

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Aufruf zum Weltfriedenstag 2017 in Frankfurt am Main Drucken E-Mail

Aufruf zum Weltfriedenstag 2017 in Frankfurt am Main

Kundgebung

1. September 2017 - 17 Uhr

Opferdenkmal Gallusanlage - Frankfurt am Main

Hier gehts zum vollständigen Aufruf als PDF-Dokument (ca. 260 KB)

 

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Konferenz: 100 Jahre Oktoberrevolution - 100 Jahre Dekret über den Frieden Drucken E-Mail

Wir laden Euch recht herzlich am 30. September 2017 nach Berlin zu unserer Wissenschaftlichen Konferenz ein.

100 Jahre Oktoberrevolution - 100 Jahre Dekret über den Frieden

Lehren aus 100 Jahre geschichtlicher Erfahrung im Ringen für eine dauerhaft freie Gesellschaft und für Frieden statt Konfrontation mit Russland

 

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Die Veranstaltungseinladung könnt Ihr auch als pdf PDF-Dokument (ca. 1,7 MB, ausdruckbar) herunterladen. Bitte Nachfragen an Sebastian Bahlo über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. richten.

 
Zum Tag des Sieges 2017 Drucken E-Mail

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Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

Ansprache von Klaus Hartmann

Geehrte Vertreter der Konsularischen Vertretungen, Vertreter der Geistlichkeit, liebe russischen Freundinnen und Freunde, liebe deutschen Kriegsgegner und Antifaschisten!

Der 9. Mai ist ein Tag der Trauer um 27 Millionen ermordete Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion.

Es ist ein Tag des ehrenden Gedenkens an über 11 Millionen Rotarmisten, die für diesen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben hingaben.

Es ist aber auch ein Tag des Abscheus und des Zornes über die abscheulichen Verbrechen, die im Namen Deutschlands an den Völkern der SU und ganz Europas verübt wurden

Der 9. Mai ist ein Tag der Mahnung: Nie wieder ein Feldzug gen Osten, den NATO-Aufmarsch stoppen!

Es ist ein Tag des Appels: für Völkerverständigung und Frieden, für Zusammenarbeit und Freundschaft mit Russland

Zunächst aber ist der 9.Mai für uns ein Tag des Erinnerns. Wie und warum kam es zu dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion?

Aus den gleichen Gründen, aus denen Kriege bis heute geführt werden, bis in die Ukraine, nach Syrien oder dem Jemen: Aus wirtschaftlichen Interessen!

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Grußwort zum GEW-Gewerkschaftstag (6. bis 11. Mai 2017) Drucken E-Mail

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Bundesvorstand des Deutschen-Freidenker-Verbandes bedankt sich für die Einladung zu Eurem 28. Gewerkschaftstag in Freiburg, wir wünschen Euch gute Beratungen und zukunftsweisende Beschlüsse, die auch weitere gesellschaftliche Akteure zur gemeinsamen Durchsetzung des Menschenrechts auf Bildung einladen.

Bildungspolitik ist für die Freidenkerbewegung seit ihren Anfängen ein zentrales Anliegen. Ging es im 19. Jahrhundert vorrangig um die Abschaffung des kirchlichen Bildungsmonopols, kämpften die Freidenker in der Weimarer Republik für die Weltlichkeit des Schulwesens und die Brechung des Bildungsprivilegs. Der Deutsche Freidenkerbund als 1881 in Frankfurt am Main gegründete erste deutsche Freidenker-Organisation mit ihrem ersten Vorsitzenden Prof. Ludwig Büchner verstand sich als Vereinigung zur Verbreitung von Bildung und Aufklärung. Freidenker popularisierten die neuen Erkenntnisse der Naturwissenschaften und wollten durch die Hebung des Bildungsstandes der arbeitenden Klassen auch ihre soziale Lage verbessern. Die Freidenker unterstützten in dieser Zeit die Gründung von Arbeiter-Bildungsvereinen, von Volkshochschulen und wirkten bei der Gründung der URANIA und besonders dem URANIA-Freidenker-Verlag in Jena mit.

 Neben traditionellen, bis heute nicht eingelösten Forderungen wie nach der Trennung von Schule und Kirchen gewinnt aktuell der Kampf gegen Bildungsprivilegien, die schon als überwunden galten, wieder neue Bedeutung. Der sich im Zuge des neoliberalen Staatsumbaus vollziehende Rückzug der Öffentlichen Hand aus der Daseinsvorsorge hat unmittelbar negative Konsequenzen für die Chancengleichheit auch im Bildungsbereich.

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Gespräch mit Radio Sputnik zum Trump-Interview Drucken E-Mail

Debatte über „nukleare Bewaffnung
Deutschlands“ – politischer Fehler?

19.01.2017, 16:56 (aktualisiert 19.01.2017, 16:57)

Die Debatte über die „nukleare Bewaffnung Deutschlands“ ist laut Klaus Hartmann, Vorstandsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, besorgniserregend. Gegenüber Sputnik erläutert er, warum die jüngsten Aussagen des designierten US-Präsidenten Donald Trump zur Nato gerade vom Standpunkt der Friedensbewegung interessant seien.

„Der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger sagte, da die Atommacht Großbritannien die EU verlasse, und Frankreich nicht bereit und in der Lage sei, sein Nuklearpotenzial zu europäisieren, müsse man weiter diskutieren. Und dann eine verräterische Bemerkung: Im Moment (das möchte ich hervorheben) sei eine Debatte über eine alternative ‚nukleare Bewaffnung Deutschlands‘ ein politischer Fehler. Die Begründung war – weil wir damit den Kritikern in Europa und in Moskau ein Argument liefern würden, dass die Zentralmacht Deutschland jetzt nicht nur finanzpolitisch dominieren will, sondern entgegen allen Verträgen nach Nuklearwaffen strebt.“

https://soundcloud.com/sputnik-de/den-worten-sollten-aber-die-taten-folgen-experte

 
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10 Uhr ab U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde

Weitere Informationen sind linkhier zu erhalten ...

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