Social Media

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Der Mann, der Nein sagte

Joe Kents Rücktritt erschüttert Washington und reicht weit über Amerika hinaus
Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn
Nicht Explosionen erschüttern politische Ordnungen – es sind Bekenntnisse. Ein Satz genügt bisweilen, um das Gebäude der offiziellen Erzählung zu erschüttern. Joseph „Joe“ Kent, bis vor wenigen Stunden Direktor des „National Counterterrorism Center“, hat einen solchen Satz geschrieben. Er könne den Krieg gegen Iran „nicht guten Gewissens unterstützen“. Der Iran habe „keine unmittelbare Bedrohung“ dargestellt. Und mehr noch, dieser Krieg sei unter dem Druck Israels und einer mächtigen Lobby in den USA zustande gekommen. Es sind Worte, die nicht aus den Reihen der Opposition stammen, nicht aus einem Feuilleton und auch nicht aus den universitären Thinktanks. Es sind Worte aus dem Innersten der amerikanischen Sicherheitsarchitektur.

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AktuellesZeit der Verleumder - Freidenker für Klartext

Boykottinitiative als „falsch“ beurteilt – die Selbstentlarvung der „Faktenchecker“ erreicht ein neues Level

Beitrag von Sebastian Bahlo
Regelmäßig beschäftigen wir uns im Deutschen Freidenker-Verband mit dem Phänomen, daß Organisationen, die sich vorgeblich dem „Faktenchecken“ – einer an sich besonders im Social-Media-Zeitalter wichtigen Aufgabe – verschrieben haben, ihren Daseinszweck weniger darin zu sehen scheinen, die Mediennutzer zuverlässig auf elementar falsche oder nicht belegbare Tatsachenbehauptungen aufmerksam zu machen, sondern sich die Autorität anmaßen, Meinungen und Bewertungen verbindlich als „richtig“ oder „falsch“ zu beurteilen und damit keineswegs unabhängig, sondern extrem parteiisch agieren. Ein frappierendes, geradezu kurioses Beispiel für solche Anmaßung liefert am 9. März das Factchecking-Portal „Mimikama“. Autorin Hilde Ollig, […] widmet ihren Faktencheck einem aktuellen Social-Media-Kettenbrief, …

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - SolidaritätKultur & Kunst

Es geht um dich!

Gedicht von Liane Blank
Als sie alle Schulen schlossen, / angeblich ging das anders nicht, / um die Krankheit auszurotten. / Glaubst du echt, da ging’s um dich?
Als du Masken tragen musstest, / ob’s dir gut ging oder nicht, / kein Betriebsarzt hätt‘s genehmigt. / Glaubst du im Ernst, es ging um dich?
Als dann Spritzen dich bedrohten, / samt einer Bratwurst, sicherlich, / um deine Oma zu beschützen, / gings nicht um sie und nicht um Dich.
Als man den Bundeshaushalt plante / und dabei deine Bildung strich / und für Milliarden Waffen kaufte, / da ging es wieder nicht um dich. […]
Und wiedermal steht ihr im Focus, / indem man über Kriegsdienst spricht, / um „Unsere Demokratie“ zu retten, / die andere schützt und niemals dich.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Kein Einfallstor für Zensur durch Social-Media Kontrolle

Social-Media Regulierung als wichtiges Signal – nicht als Einfallstor für Zensur
Pressemitteilung des IMV – Institut für Medienverantwortung / Prof. Dr. Sabine Schiffer 
Wir begrüßen die Debatte um Social Media und deren Einfluss auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Reichlich spät wird erkannt, dass man die Dinge nicht einfach so laufen lassen kann in einer Welt, die den Kommerz über das Wohlbefinden der Menschen stellt. Besonders die unreifen Hirne kleiner Kinder müssen geschützt, Erfahrungen im Räumlichen mit allen Sinnen ermöglicht werden. Das geht weit über eine Verbotsdebatte zur Social-Media Nutzung hinaus, die zudem missbraucht werden kann, um Alters- und damit Kommunikationskontrolle im Internet zu forcieren. […] Hier ist eine komplexere Herangehensweise vonnöten, als es die Politik und ihre Kommissionen derzeit planen. 

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Neuer Strafbefehl wegen Unterstützung eines „russischen Angriffskriegs“ – Video über 9. Mai-Gedenken

Beitrag von Felicitas Rabe
Mitte Januar erhielt der 42-jährige Krankenpfleger Jovica Jović einen Strafbefehl vom Amtsgericht Rheinberg. Die Staatsanwaltschaft Kleve hatte den Mann, der zurzeit Sozialpädagogik studiert, wegen angeblicher Unterstützung eines „russischen Angriffskriegs“ angezeigt. Am Montag traf sich RT DE mit dem Friedensaktivisten. Der gebürtige Deutsche, dessen Eltern in den 70er Jahren nach Deutschland kamen, berichtet im Interview, welche Straftaten man ihm vorwirft. Er erklärt auch die Motive seines Engagements: Aufklärung über den Krieg in der Ukraine aus einer anderen Perspektive, als sie von der Mainstreampresse angeboten wird. Gemäß der Strafanzeige vom 12. Januar soll er sich am 13. Mai nach § 140 Nr. 2 Strafgesetzbuch der Belohnung und Billigung von Straftaten schuldig gemacht haben. Konkret habe er einen „russischen Angriffskrieg“ in einer Weise unterstützt, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören.

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Veranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Asoziale und soziale Netze

Veranstaltung – Referent: Wolfgang Romney
Montag, 6. März 2023 um 18:30, Salzmannbau, Raum 112, Düsseldorf
Facebook, twitter, YouTube usw. werden meist als ’soziale‘ Netzwerke be­zeichnet. Sie haben Milliarden Nutzer und spielen auch in der Politik eine wichtige, scheinbar unverzichtbare Rolle. In der aktuellen Auseinanderset­zung um twitter wird das gegenwärtig deutlich. Dass diese Netze in Wirklichkeit asozial sind und deren Nutzung problematisch ist, wird der Referent im Vortrag darstellen und belegen. Aber es gibt Alternativen zu den asozialen Netzwerken, die mit Fug und Recht als sozial bezeichnet und deshalb po­litisch bedeutsam werden können. Warum das so ist, wird an Beispielen und mit Informationen zu Funktion, Struktur und Nutzerzahlen erläutert. Eine Anleitung für die ersten Schritte zur Nutzung wird gegeben.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Redaktionsnetzwerk Deutschland mit Kriegspropaganda wie 1914

Beitrag von Anti-Spiegel (d.i. Thomas Röper)
Beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) ist ein Artikel mit der Überschrift „Kriegsverbrechen mit System – Das Geheimnis der russischen Grausamkeit“ erschienen, der sich der Instrumente der Kriegspropaganda bedient, die wir aus den Geschichtsbüchern über den Ersten Weltkrieg kennen. Damals haben britische Propagandisten verbreitet, dass deutsche Soldaten belgischen Jungen die rechten Hände abschneiden, damit die niemals eine Waffe in die Hand nehmen können. Heute erfahren wir beim RND: „Mal blickt man auf die Armstümpfe eines Mannes, dem gerade beide Hände abgeschnitten wurden.“
Heute wissen wir, dass die britische Kriegspropaganda von 1914 frei erfunden war, um die britische Gesellschaft auf den Krieg einzuschwören, der gerade ausgebrochen war. …
Das Prinzip ist heute noch das gleiche, wie damals.

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