Töten

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Butscha neu aufgerollt

Ein Beitrag von Sabiene Jahn
Am 17. September 2026 stellte Maxim Grigorjew, Direktor der russischen Stiftung zur Erforschung von Problemen der Demokratie und Leiter des „Internationalen Öffentlichen Tribunals zu Verbrechen ukrainischer Neonazis“, bei TASS eine neue Untersuchung vor. Der 21-seitige Bericht trägt den Titel „Erben Goebbels’ – Fälschung der Ereignisse in Butscha und blutige Inszenierungen des Kiewer Regimes“. Ausgangspunkt ist die Gedenkwand an der Kirche des Apostels Andreas in Butscha. Das ukrainische Präsidialamt erklärte dazu am 31. März 2024 ausdrücklich, das Mahnmal enthalte zu diesem Zeitpunkt 509 Namen identifizierter Zivilisten, weitere Tafeln seien noch ohne Namen. Grigorjews Untersuchung glich Namen auf der Gedenkwand mit ukrainischen Militärdatenbanken, kommunalen Veröffentlichungen, Gedenkseiten, sozialen Netzwerken und Medienberichten ab.

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AktuellesFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Oberstleutnant a. D. zur Frage: Kann Deutschland einen Krieg überhaupt überleben?

Beitrag von Felicitas Rabe
Aktuell gibt es in Deutschland keine so großen Friedensdemonstrationen wie zu Zeiten der Bundesrepublik in den Achtzigerjahren. Doch vielfach unbemerkt von der Öffentlichkeit finden bundesweit unzählige Veranstaltungen von Friedensinitiativen statt, die die Kriegspolitik der Merz-Regierung ablehnen. Die Menschen fordern Frieden und Freundschaft mit Russland – eine Mehrheit lehnt zudem jegliche deutsche Kriegsbeteiligung oder deren Vorbereitung ab. Am Donnerstagabend (10.09.2026) hatte die Hanauer Friedensplattform den Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose zum Vortrag „Deutschland auf dem Weg in den Krieg mit Russland?“ im Bürgerhaus Hanau Südost zu Gast. Auf der Veranstaltung informierte der ehemalige Bundeswehroffizier rund 80 interessierte Bürger über das Kriegstüchtigkeitskonzept der Bundesregierung, über deutsche Sicherheitspolitik und über die Risiken bei einem Krieg mit Russland.

Rose ist Mitgründer des Arbeitskreises „Darmstädter Signal“. Das Netzwerk wurde 1983 von Berufssoldaten der Bundeswehr gegründet, die sich gegen die Stationierung neuer Atomraketen engagierten. Heute setzt sich der Arbeitskreis für friedliche Konfliktlösungen ein. Die Hanauer Friedensaktivisten baten den ehemaligen Dozenten der Bundeswehrhochschule um Antworten auf die Fragen: Welche Folgen hat die deutsche Aufrüstung? Kann es zu einem Krieg mit Russland kommen?

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Menschenverachtung und Volksverhetzung im Journalistengewand

Ein Kommentar von Tilo Gräser
„Können Sie uns Europäern sagen, was wir konkret tun können, um Ihnen dabei zu helfen, mehr Russen – natürlich mehr russische Soldaten – zu töten?“ Diese Frage an den Kiewer Präsidentendarsteller Wolodymyr Selenskyj kam am Samstag aus deutschem Mund. Aber nicht Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sie gestellt, für den „Russland immer ein Feind“ bleibt. Auch Kriegstreiber Roderich Kiesewetter, Ex-Oberst und CDU-Außenpolitiker äußerte sie nicht, der von einer „bedingungslosen Kapitulation Russlands“ träumt. Ein deutscher Journalist hat sie gestellt: Michael Martens, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) für Südosteuropa, bei der gemeinsamen Pressekonferenz des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić mit Selenskyj am Samstag.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

„Willkommen in der realen Welt“

Ein Kommentar von Sabiene Jahn
Kriege zerstören nicht erst Häuser, Körper und Landschaften. Sie zerstören zuvor die Sprache. Begriffe werden verschoben, Hemmschwellen sinken, Menschen verschwinden hinter Kategorien wie „Ziele“, „Kapazitäten“, „Verluste“ und „Ersatzraten“. Vielleicht frisst der Krieg deshalb tatsächlich zuerst einige seiner geistigen Kinder. Jene, deren Beruf eigentlich darin bestünde, Distanz zu halten und genau hinzusehen. Michael Martens, langjähriger Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat auf der gemeinsamen Pressekonferenz des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 8.August 2026 in Belgrad eine Frage gestellt, die diese Grenze überschreitet. Er wollte von Selenskyj wissen, was „wir Europäer“ konkret tun könnten, um der Ukraine dabei zu helfen, „mehr Russen zu töten“. Unmittelbar fügte er hinzu, „mehr russische Soldaten natürlich“.

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Arbeit & Soziales

Tiervernichtung: Das Märchen von der PCR-Vogelgrippe-Pandemie

Von Felicitas Rabe
Seit ein paar Wochen grassiert in Deutschland wieder einmal die sogenannte Vogelgrippe. RT DE berichtete darüber. In einem Betrieb in Baden-Württemberg wurden vorsorglich 15.000 Tiere getötet. Zwei Geflügelbetriebe im Landkreis Märkisch-Oderland planen diesbezüglich die Tötung von rund 85.000 Tieren. Während sich die einen offenbar mit der traurigen Tatsache von immer wiederkehrenden Vogelgrippen und den damit einhergehenden Massentötungen von Geflügel abgefunden haben, gibt es dazu aber auch kritische Stimmen. […} Der investigative Journalist Gerhard Wisnewski erinnert daran, dass bei der letzten angeblichen Vogelgrippe-Epidemie seitens der Experten nie nachgewiesen werden konnte, wie der Virus über eine sogenannte Vogelflug-Autobahn angeblich nach Europa gekommen sein soll.

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Weltanschauung & Philosophie

Für ein Ende des Genozids in Gaza

Beitrag von Bernhard Taureck
Im Dekalog des Alten Testaments steht die Forderung Töte nicht!  (5. Buch Mose,16). Seit es Staaten gibt, galt und gilt seither diese Forderung. Wer gegen sie verstößt, wird mittels des Rechts wegen Tötung bestraft. Dennoch befehlen Staaten im Krieg, Feinde zu liquidieren. Charles Chaplin kommentierte diesen Widerspruch zwischen Tötungsverbot und Tötungsbejahung sarkastisch mit der Bemerkung: Wer Menschen tötet, ist ein Verbrecher. Wer Hunderte und mehr Personen liquidiert, der gilt als Held. Denn es sei die Anzahl der Getöteten, welche diese Taten heiligt.. Etwas stimmt in dieser Argumentation nicht. Der Sarkasmus Chaplins, der selbst ein Jude war, hebt den Widerspruch unmissverständlich hervor. Das allgemeingültige Tötungsverbot kann nicht durch Feindtötung sinnwidrig ergänzt werden.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Die Mitschuld am Tod hunderter Journalisten

Ein Kommentar von Thomas Röper
Dass die meisten westlichen Journalisten nicht als Journalisten bezeichnet werden dürften, ist mir schon lange aufgefallen. Der Grund ist, dass sie Journalistenkollegen verraten, wenn diese für ihre Arbeit bestraft werden. Das konnte die ganze Welt am Fall von Julian Assange sehen, zu dem die westlichen Medien weitgehend geschwiegen haben. Eine Medienkampagne, um Druck auf Großbritannien auszuüben, Assange freizulassen, dessen einziges “Verbrechen” die Aufdeckung von amerikanischen Kriegsverbrechen war, für die niemand ernsthaft bestraft wurde, gab es nicht. Wenn die ukrainischen Geheimdienste russische Journalisten gezielt ermorden, dann feiern westliche Medien dies regelrecht und bezeichnen die russischen Journalistenkollegen nicht als Journalisten, sondern als “Propagandisten” oder “Nationalisten”, die man nach Meinung westlicher Medien anscheinend nicht nur ermorden darf, sondern auch muss.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Freidenker-Verband zu Merz-Aussage „Drecksarbeit“: Direkter Bezug zur Nazi-Sprache

Video-Kurzinterviews von RT DE mit Sebastian Bahlo und Marion Schneider
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jüngsten Angriffe Israels auf iranische Atomanlagen sowie die US-Intervention ausdrücklich verteidigt. Es gebe „keinen Grund“, das Vorgehen zu kritisieren, sagte Merz. Bereits zuvor hatte er erklärt, Israel mache „die Drecksarbeit für uns alle“ – eine Formulierung, die für scharfe Kritik sorgte.
Der Deutsche Freidenkerverband und weitere Stimmen warfen Merz vor, mit seinen Äußerungen nicht nur diplomatische Grundprinzipien zu missachten, sondern auch menschenverachtende Sprache zu verwenden.
Autorin Marion Schneider sprach von einem Verstoß gegen Artikel 1 des Grundgesetzes und bezeichnete Merz als „unwürdig, Kanzler zu sein“. Auch der Einfluss externer Interessen auf die deutsche Außenpolitik wurde thematisiert.

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