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AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Information wird Politik

Beitrag von Sabiene Jahn
Eine falsche Nachricht braucht heute keine Redaktion mehr. Ein Smartphone genügt. Ein täuschend echtes Video lässt sich erzeugen, eine Stimme klonen, ein Bild verändern und innerhalb von Minuten über Kontinente verbreiten. Die Korrektur kommt später. Wenn sie überhaupt kommt. Um dieses Problem kreiste am 22. September in Moskau das vierte internationale Forum „Dialog über Fakes 4.0“. Veranstaltungsort war das „Nationale Zentrum Russland“. Rund 2.000 Teilnehmer aus 80 Staaten kamen zusammen. Vertreten waren unter anderem die USA, China, Brasilien, Argentinien, Frankreich, Spanien, die Niederlande, Südkorea, Indien, Pakistan, Iran, Irak, Indonesien, Ägypten, Nigeria, Südafrika, Kasachstan, Kirgisistan, Venezuela und Mexiko. Als Referenten waren rund 70 Experten aus Fachbehörden, internationalen Organisationen, Technologieunternehmen, Medien und Fact-Checking-Projekten angekündigt. Damit reichte das Teilnehmerfeld weit über Russland und seine unmittelbaren Partnerstaaten hinaus.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Die Überwachungsmaschine, Teil 1.1 und 1.2

Von Dagmar Henn
Wer auch immer die Hoffnung hegte, die undemokratischen Neuerungen einer Frau Faeser würden vielleicht rückgängig gemacht, wird nun eines Besseren belehrt – es sind weitere Änderungen an Sicherheitsgesetzen geplant, die noch wesentlich weiter gehen. […] Es gibt seit Monatsbeginn einen (vom Kabinett beschlossenen) Referentenentwurf zu den Nachrichtendiensten, der an vielen Punkten massive Veränderungen vornimmt. Die man genau begutachten muss; das geht aber nur in kleinen Scheiben, weil es erschreckend viele sind. Also geht es hier erst einmal nur um das erste Gesetz – das Verfassungsschutzgesetz. Dazu braucht es einige Vorbemerkungen. Die erste: Man sollte nie vergessen, dass eine Institution wie der Verfassungsschutz international eine absolute Ausnahme ist. Die meisten anderen Länder kennen so etwas nicht; dort setzen Ermittlungen gleich welcher staatlichen Behörde zumindest den Verdacht einer Straftat voraus und zielen letztendlich auf ein rechtliches Verfahren ab.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Anonyme „Beobachter“ erschaffen „Medien-Realität“

Beitrag von Stefan Siegert
Der stellvertretende Vorsitzende der Zentralen Militärkommission, Zhang, stehe im Verdacht, schwerwiegende Gesetzesverstöße begangen zu haben, teilte das Verteidigungsministerium in Peking mit. Details zu den mutmaßlichen Verfehlungen wurden nicht genannt. Auch werde gegen Stabschef Liu ermittelt, hieß es. […] Diese Nachricht wurde am 24.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet. „Im Gegensatz zum Kommentar sollte eine Nachricht objektiv überprüfbare Sachverhalte darstellen und frei von subjektiven Einflüssen sein“, stellt das in diesem Zusammenhang wirklich einmal korrekte Wikipedia fest. „Subjektive Färbungen durch Auswahl oder Wortwahl sollen vermieden werden.“. Der Deutschlandfunk zeigt, wie man das macht.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Deutsche Journalisten und Israel – Zu lange geschwiegen

Beitrag Von Karin Leukefeld.
Ausländische Journalisten berichten seit 748 Tagen aus Israel über den israelischen Feldzug gegen Gaza. Manche von ihnen fuhren „embedded“ in Jeeps oder auf Panzern der israelischen Streitkräfte mit der israelischen Armee durch die Trümmerwüste. Berühmt sind die Fotos von einer Art Aussichtshügel südlich von Ashdod an der Grenze zu Gaza, wo sich israelische Panzer auf den Einmarsch in den Gazastreifen sammeln. Bekannt wurde ein Foto, dass der AP-Fotograf Tsafrir Abayov eher zufällig machte, als israelische Soldatinnen am 19. Februar 2024 posierten und Erinnerungsfotos vor den Trümmern von Gaza machten. Schon zu Beginn des Krieges beantragten ausländische Journalisten Zugang zum Gazastreifen, um aus der Perspektive der Palästinenser, der Anderen, zu berichten. Israel lehnte ab.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Deutschland – Erschreckende Meinungsmanipulation am Beispiel der ARD

Beitrag von Rainer Rupp
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) ist nicht irgendeine Schweizer Zeitung. Sie wird im gesamten deutschsprachigen Raum von den an Politik und Wirtschaft interessierten Oberschichten gelesen, die eine vom deutschen Parteiengezänk unabhängige Berichterstattungen schätzen. Ein anderer, wenn auch kleinerer Leserkreis besteht aus Analysten, die für internationale Organisationen oder für ihre Regierungsbehörden aus beruflichen Gründen die Entwicklungen in Deutschland verfolgen. Daher ist die NZZ ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Meinungsbildung im Ausland über Entwicklungen in Deutschland. Das kenne ich aus eigenen Erfahrungen während meiner langjährigen internationalen Tätigkeiten.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Die Ukraine brennt, aber für Top-US-Politiker ist sie dabei, den Krieg zu gewinnen

Beitrag von Rainer Rupp
Anfang der Woche, am Montag, den 21. Oktober, traf US-Kriegsminister Lloyd Austin zu einem unangekündigten Besuch per Eisenbahn in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein. Seine Ankunft fällt in eine Zeit, zu der die ukrainischen Streitkräfte im Osten des Landes immer schneller, mit immer größeren Gebietsverlusten weiter gen Westen zurückgedrängt werden. Zugleich bringt Wladimir Selenskij, der seit fast einem halben Jahr illegal, weil nicht wiedergewählt, aber mit Zustimmung seiner westlichen Unterstützer weiter Präsident spielen darf, immer verzweifelter seine Frustration darüber zum Ausdruck, dass die umfangreiche neue Militärhilfe aus dem Westen ausbleibt, weshalb er sich offensichtlich in exzessiven Drogengenuss flüchtet – anders ist sein Verhalten in jüngster Zeit nicht zu erklären.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Noch schlimmer geht immer 

Beitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Es ist passiert. Caren Miosga, bisher Tagesthemen-Moderatorin, wird Anne Wills Nachfolgerin und übernimmt vom nächsten Jahr an deren Sendeplatz sonntags um 21.45 Uhr. So beschlossen und verkündet von der NDR-Rundfunkratsvorsitzenden Sandra Goldschmidt. Der Vertrag über 60 Folgen der Sendung in den kommenden beiden Jahren – Arbeitstitel: „Miosga“ – ist unter Dach und Fach. Zugleich mit dieser Personalie teilte der NDR-Rundfunkrat mit, dass er zwei weitere Programmbeschwerden gegen Sendungen der Tagesschau abgelehnt habe, von deren Inhalt das Publikum natürlich nichts erfährt. Wie eh und je. Transparenz ist nicht. Wo kämen wir sonst hin mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. 

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Demokratie – Medien – Aufklärung

„Faktenfinder“ der Tagesschau: Diffamierungskampagne gegen Alina Lipp geht weiter

Beitrag von Gert Ewen Ungar
Die Tagesschau behauptet von sich, das Flaggschiff des deutschen Journalismus zu sein und hohe Standards in der Berichterstattung zu befolgen. Mit dieser vollmundigen Selbstwahrnehmung korrespondiert die Realität immer weniger. Insbesondere in Krisenzeiten zeigt sich die Tagesschau wie viele andere deutsche Medien auch extrem anfällig für Einseitigkeit bis hin zur Diffamierung von Personen und Personengruppen, für undifferenzierte Berichterstattung, kritiklose Übernahme von interessengeleiteten Informationen, kurz: In Krisenzeiten gibt die Tagesschau jeden journalistischen Anspruch preis. 

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Proteste gegen die NATO? Spione, Spione, überall Spione!

Beitrag von Dagmar Henn
Eigentlich sind Nachrichten, wie das Wort selbst schon nahelegt, etwas, das nach einem Ereignis entsteht. Im Verlauf der letzten Jahre scheint sich die Abfolge zwischen Nachricht und Ereignis gelegentlich umzudrehen; gerade dann, wenn es um Kernanliegen regierungsfreundlicher Propaganda geht. Es wird erst die Erzählung konstruiert, und dann geschieht etwas, das die Erzählung zu bestätigen scheint. So war jedenfalls der Ablauf beispielsweise bei jener „Sturm auf den Reichstag“ genannten Demonstration, der eine lebhafte Berichterstattung vorausgegangen war, die Kritiker der Corona-Maßnahmen samt und sonders ins rechte Lager verwiesen hatte und die sich dann nach jenem reichlich künstlichen Ereignis bestätigt fühlen konnte.

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Demokratie – Medien – AufklärungFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Chronologie zum Krieg in der Ukraine

Chronologie von Klaus von Raussendorff
Klaus von Raussendorff (Jg.1936), Rentner in Bonn, ehemaliger Diplomat der BRD und Offizier des Auslandsnachrichtendienstes der DDR, aktuell Mitarbeiter des Verbandsvorstands des Deutschen Freidenker-Verbandes, hat seit Beginn der russischen Militäroperation zur Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine am 24.02.2022 bis zum 04.07.2022 täglich eine Zusammenstellung von Informationen herausgegeben. Diese wurden auch auf unserer Webseite veröffentlicht.
Die Chronologie wird seit Anfang Juli 2022 nun fortgeführt in Form von wöchentlichen Berichten. Diese werden zeitnah auch hier auf unserer Webseite veröffentlicht.

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Demokratie – Medien – AufklärungFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Chronologie der russischen Militäroperation zur Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine

Die Mainstreammedien (MSM) haben anscheinend den Bezug zur Realität weitestgehend verloren. Viele spüren das. Daher nutzen immer mehr Einzelne das Internet, um Nachrichten und Kommentare, die zuverlässig und wichtig erscheinen aber einfach „untergehen“, aufzuspüren, in interessierten Kreisen zu verbreiten und zur Diskussion zu stellen.
So auch Klaus von Raussendorff (Jg.1936), … Seit Beginn der russischen Militäroperation zur Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine am 24.02.2022 gibt er täglich eine Zusammenstellung von Informationen heraus. Diese wurden bisher ausschließlich über diverse E-Mail-Verteiler verbreitet. Auf Wunsch zahlreicher Interessenten bieten wir diese Informationen ab sofort auch auf unserer Webseite an.

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