Was Faschismus ist und Antifaschismus folglich sein muss

Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 1-20
Die öffentliche Debatte darüber, was faschistisch oder antifaschistisch und demokratisch ist, scheint von politischer Verwirrung gekennzeichnet. Das Koordinatensystem, was politisch rechts oder links ist, ist durcheinandergewirbelt. … Diese Verwirrung ist nicht die Folge von verlorengegangenem Wissen oder mangelndem Bildungsinteresse. Sie ist gezielt herbeigewünschtes und -geschriebenes Ergebnis eines medialen Trommelfeuers, das seit Jahr­zehnten anhält. Die Freidenker versuchen entsprechend, „Aufklärung gegen Volksverdummung und Zerstörung der Vernunft“ zu setzen, wie z.B. unser Konferenzmotto am 19. Februar 2005 in Berlin lautete.

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Lucien Sève – ein großer marxistischer Philosoph

Beitrag von Georges Gastaud, übersetzt von Klaus von Raussendorff
Lucien Sève war, was seine philosophischen und theoretischen Positionen betrifft, ein großer Denker der Persönlichkeit, der Subjektivität und der Bildung. Als Erbe der materialistischen Psychologie von Leontjew, Wygotski, Politzer, Wallon und anderen marxistischen Psychologen entwarf Sève begriffliche Konzepte, die für eine vollständig wissenschaftliche Psychologie unverzichtbar sind . … Zugleich lehnte er spiritistische Vorstellungen und flachen Biologismus rundheraus ab. Dennoch schöpfte sein nicht-reduktionistischer Materialismus den eigentlichen Raum der Subjektivität und eines diesbezüglichen Arbeitsvorhabens voll aus, indem er mit Hilfe von Yves Clot den Beitrag von Sigmund Freud integrierte, wenn nicht sogar den Existenzialismus in einer rationalisierten Form.

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Lehren aus dem VII. Weltkongress für den Kampf gegen Faschismus und Krieg

Interview mit Erika Baum von Klaus Linder aus FREIDENKER 1-20
Frage: Glaubt man den Herrschenden, aber auch linkeren Teilen der deutschen Presse, dann müsste heute die Regierung mitsamt Oppositionsparteien (außer einer) und außerparlamentarischen „Bewegungen“ eine einzige antifaschistische Front bilden. Wie kann das sein?
Erika: Die imperialistischen Kräfte wissen, dass die nächste Krise kommt. Um die Massen noch still zu halten, brauchen sie diesen scheinbaren Zusammenschluss. Und das haben ihnen, wie wir gerade in Thüringen gesehen haben, auch die „Linken“mit Ramelow angeboten, über ihre eindeutige Anti-DDR-Haltung. Über einen verdeckenden parlamentarischen „Hickhack“ wurde eine klare Gesamtorientierung nach rechts durchgesetzt.

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Maskerade in Potsdam oder: DDR-Kunst im Besserwessi-Blick

In der Rubrik Tagesdosis wurde am 23.03.2018 bei KenFM der Beitrag „Maskerade in Potsdam oder: DDR-Kunst im Besserwessi-Blick“ von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, veröffentlicht.
Die Gemälde aus dem Palast der Republik mit dem Leitmotiv „Dürfen Kommunisten träumen?“ verschwanden – im Depot des Deutschen Historischen Museums. Und, wer hätte es sich träumen lassen, letztes Jahr tauchten sie wieder auf, in Potsdam, im Museum Barberini. Das Museum zeigte zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 die Ausstellung „Hinter der Maske – Künstler in der DDR.“ Ein Glück, beim ersten flüchtigen Blick hatte ich „Hinter der Mauer“ gelesen. Da Werke von Künstlern Zeitlosigkeit beanspruchen können (anders als die Taten unserer Politdarsteller), ist auch eine Nachbetrachtung zur Ausstellung gerechtfertigt.

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Nach dem Parteitag der KP Chinas: China weiter auf sozialistischem Kurs?

Redemanuskript von Rolf Berthold
„Der Sozialismus chinesischer Prägung ist Sozialismus und kein anderer Ismus. Das ist das theoretische und politische Manifest des ZK der Partei nach dem XVIII. Parteitag der KP Chinas. China ist das größte Entwicklungsland der Erde und ein sozialistisches Land. Wenn China, das sich an der wirtschaftlichen Globalisierung beteiligt und den internationalen Stürmen ausgesetzt ist, in der Lage ist, ohne zu schwanken am Sozialismus chinesischer Prägung festzuhalten und ihn zu entwickeln, so ist das für die Förderung des Weltsozialismus im 21. Jahrhundert, für die Weiterentwicklung des Marxismus von großer realer und historischer Bedeutung.“ [Zitat Xi Jinping, 2013]

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Die bösen Befreier von Zarismus, Faschismus und Kolonialismus

Buchveröffentlichung im Eigenverlag des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V.
Materialien der Wissenschaftlichen Konferenz aus Anlass des 90. Jahrestages der Oktoberrevolution 1917 in Russland am 20. Oktober 2007 in Berlin

Mit Beiträgen von Eberhard Schinck, Klaus Hartmann, Dr. Arnold Schölzel, Prof. Dr. Wolfgang Richter, RA Hans Bauer, Prof. Dr. Erich Hahn, Dr. Wolf-Dieter Gudopp v. Behm, Generaloberst a.D. Werner Großmann, Rainer Rupp, Prof. Dr. Dr. Blancanieve Portocarrero (Botschafterin Venezuela), Petra Lehmann und Prof. Dr. Detlef Joseph.

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