Unteilbar-Demo in Dresden. Die Messe ist gesungen

Ein Standpunkt von Dagmar Henn.
Für den letzten Samstag [24.08.2019] hatte das Bündnis #unteilbar mal wieder zu einem Hochamt aufgerufen; dieses Mal nach Dresden, um das vermeintliche Motto gleich durch die Wahl des Veranstaltungsorts wieder aufzuheben. Denn welchen anderen Zweck verfolgt eine Demonstration des ‚wir sind alle die Guten‚ in den annektierten Bundesländern, als eben damit vorzuführen, dass dort die Bösen hausen.
Vierhundert Organisationen haben aufgerufen, und angeblich kamen 40 000. Die Tatsache, dass die Angaben der Veranstalter genannt werden und nicht die der Polizei, ist wie immer ein untrügliches Indiz dafür, dass dies ein quasi regierungsamtliches Ereignis war.

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Aufruf des Bündnisses Dresden Nazifrei 2012

Aufruf zur Teilnahme an der Blockade des Nazi-Aufmarsches am 18.02,2012
In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen. Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen.

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Jugendweihe 2005 in Dresden

Beitrag von Heinz Nikolaus aus FREIDENKER 2-05
Im Sinne der mehr als 100-jährigen Freidenkertradition in Deutschland wurden nach dem .Anschluss‘ der DDR an die Bundesrepublik Deutschland bei uns in Sachsen viel Kraft und viele Ideen entwickelt, um nach wie vor jungen Menschen ein bleibendes Erlebnis ihrer Jugendweihe zu ermöglichen, diese mit ihnen zusammen vorzubereiten und zu feiern. Noch immer, im 16. Jahr nach der ,Wende‘, haben die Jugendweihefestlichkeiten auch in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit zumindest des deutschen Ostens ihren beachteten Platz.

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