Die Leere der Frankfurter Schule

Beitrag von Klaus Linder aus FREIDENKER 3-18
Das Institut für Sozialforschung, also die spätere Frankfurter Schule um Max Horkheimer, Theodor Adorno, Herbert Marcuse, Leo Löwenthal war ursprünglich dem Marxismus verbunden. … Früh wurde der marxistische Anspruch auf Erkenntnis des Gesamtzusammenhangs über Bord geworfen, und damit auf die Erkennbarkeit der Welt, der widersprüchlichen Totalität des gesellschaftlichen und materiellen Seins. … Während der Marxismus die Lösung des gesellschaftlichen Antagonismus durch die in seinem Schoße heranwachsenden Produktivkräfte bestimmt, verschob sich den Kritischen Theoretikern der Antagonismus der kapitalistischen Klassengesellschaft auf die Gegenüberstellung von Individuum und Gesellschaft, und schließlich von „Geist“ und „Macht“.

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