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Deutscher Freidenker-Verband e.V.
Petition an den Deutschen Bundestag: Streichung der Staatsleistungen für die Kirchen Drucken E-Mail

Freidenker-Brief Nr. 4/2013 v. 27. November 2013

Der Deutsche Freidenker-Verband weist seine Mitglieder und Sympathisanten
auf die Petition 46498 an den Deutschen Bundestag hin. Darin wird gefordert:

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Staatsleistungen, sog.
Dotationen an die Kirchen einzustellen."

Die Petition kann noch bis 30. November 2013 unterzeichnet werden, und zwar
hier:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46498.html

Eine Unterstützung der Petition erscheint sinnvoll, auch wenn darin nicht
die Einstellung o h n e A b l ö s u n g s z a h l u n g e n gefordert
wird. Das wäre eigentlich durchaus geboten. Denn infolge Nichterfüllung des
Verfassungsauftrags zur Einstellung der Zahlungen sind die historischen
Staatsleistungen durch jahrzehntelange Zahlung bereits abgelöst worden. Dazu
schreibt Johann-Albrecht Haupt (Humanistische Union) in "junge Welt" vom
15. November 2013

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Konferenz: Nützlicher Feind: Der „Faktor Islam“ in den Weltmachtstrategien des Westens Drucken E-Mail

freidenker frankfurt 2015 frontseite

Einladung zur Konferenz

Samstag, 12. September 2015, 10 Uhr

Saalbau Bockenheim, 
Schwälmer Straße 28, 60486 Frankfurt a.M. 

[ Weitere Veranstaltungsinformationen ... (PDF-Dokument, ca. 460 KB)]

Ein Bundespräsident, für den „der Islam zu Deutschland gehört(e)“, musste gehen. Vor salafistischen Syrien-Rückkehrern wird gewarnt, obwohl die dort für NATO-Ziele kämpften. Gegen missliebige Regierungen sponsert der Westen islamische Terrororganisationen, die er anschließend zu bekämpfen vorgibt, Deutschland macht mit Saudi-Arabien milliardenschwere Rüstungsgeschäfte.

Wer die offizielle Version der Anschläge vom 11.09.2001 anzweifelt, wird als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Kritik am israelischen Kolonialismus wird als „neuer Antisemitismus“ denunziert. „Proamerikanisch“ und „israelsolidarisch“ sind gemeinsame Markenzeichen von Faschisten, Rassisten, evangelikalen Fundamentalisten und „Antideutschen“. Bürgerliche Freigeister und Atheisten geben ihre Rede vom „Islamfaschismus“ als „emanzipatorische Islamkritik“ aus.

Buchtitel wie die Sarrazins, Broders oder Ulfkottes erklimmen Bestsellerlisten. Soziale Proteste finden kein Gehör, ganz anders, wenn Demonstranten die Gefahr einer „Islamisierung“ beschwören. Mit der Inszenierung von „Pegida“ und „Anti-Pegida“ wird die Desorientierung, Spaltung und Paralysierung der Bevölkerung und Proteste eingeübt.

Die Weltmachtstrategien der imperialistischen Zentren gegenüber den arabisch-islamischen Ländern sind mit allen Aspekten zu analysieren, um die gewollte „Weltordnung“ in ihrer perversen Irrationali- tät und Gefährlichkeit zu delegitimieren.

Veranstalter
Deutscher Freidenker-Verband, Kreisverband Frankfurt am Main und Verbandsvorstand

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit

  • Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.
  • Gesellschaft zur rechtlichen und
  • humanitären Unterstützung e.V.
  • Arbeiterfotografie – Forum für Engagierte Fotografie
  • Marx-Engels-Stiftung e.V.
  • Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V.
  • Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V.
  • Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien
  • AG Palästina Frankfurt

Weitere VeranstaltungsInformationen

 

 

 
Grußwort zum GEW-Gewerkschaftstag (6. bis 11. Mai 2017) Drucken E-Mail

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Bundesvorstand des Deutschen-Freidenker-Verbandes bedankt sich für die Einladung zu Eurem 28. Gewerkschaftstag in Freiburg, wir wünschen Euch gute Beratungen und zukunftsweisende Beschlüsse, die auch weitere gesellschaftliche Akteure zur gemeinsamen Durchsetzung des Menschenrechts auf Bildung einladen.

Bildungspolitik ist für die Freidenkerbewegung seit ihren Anfängen ein zentrales Anliegen. Ging es im 19. Jahrhundert vorrangig um die Abschaffung des kirchlichen Bildungsmonopols, kämpften die Freidenker in der Weimarer Republik für die Weltlichkeit des Schulwesens und die Brechung des Bildungsprivilegs. Der Deutsche Freidenkerbund als 1881 in Frankfurt am Main gegründete erste deutsche Freidenker-Organisation mit ihrem ersten Vorsitzenden Prof. Ludwig Büchner verstand sich als Vereinigung zur Verbreitung von Bildung und Aufklärung. Freidenker popularisierten die neuen Erkenntnisse der Naturwissenschaften und wollten durch die Hebung des Bildungsstandes der arbeitenden Klassen auch ihre soziale Lage verbessern. Die Freidenker unterstützten in dieser Zeit die Gründung von Arbeiter-Bildungsvereinen, von Volkshochschulen und wirkten bei der Gründung der URANIA und besonders dem URANIA-Freidenker-Verlag in Jena mit.

 Neben traditionellen, bis heute nicht eingelösten Forderungen wie nach der Trennung von Schule und Kirchen gewinnt aktuell der Kampf gegen Bildungsprivilegien, die schon als überwunden galten, wieder neue Bedeutung. Der sich im Zuge des neoliberalen Staatsumbaus vollziehende Rückzug der Öffentlichen Hand aus der Daseinsvorsorge hat unmittelbar negative Konsequenzen für die Chancengleichheit auch im Bildungsbereich.

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Gespräch mit Radio Sputnik zum Trump-Interview Drucken E-Mail

Debatte über „nukleare Bewaffnung
Deutschlands“ – politischer Fehler?

19.01.2017, 16:56 (aktualisiert 19.01.2017, 16:57)

Die Debatte über die „nukleare Bewaffnung Deutschlands“ ist laut Klaus Hartmann, Vorstandsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, besorgniserregend. Gegenüber Sputnik erläutert er, warum die jüngsten Aussagen des designierten US-Präsidenten Donald Trump zur Nato gerade vom Standpunkt der Friedensbewegung interessant seien.

„Der Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger sagte, da die Atommacht Großbritannien die EU verlasse, und Frankreich nicht bereit und in der Lage sei, sein Nuklearpotenzial zu europäisieren, müsse man weiter diskutieren. Und dann eine verräterische Bemerkung: Im Moment (das möchte ich hervorheben) sei eine Debatte über eine alternative ‚nukleare Bewaffnung Deutschlands‘ ein politischer Fehler. Die Begründung war – weil wir damit den Kritikern in Europa und in Moskau ein Argument liefern würden, dass die Zentralmacht Deutschland jetzt nicht nur finanzpolitisch dominieren will, sondern entgegen allen Verträgen nach Nuklearwaffen strebt.“

https://soundcloud.com/sputnik-de/den-worten-sollten-aber-die-taten-folgen-experte

 
Zum Tag des Sieges 2017 Drucken E-Mail

09052017-klaus-hartmann-ansprache-ffm
Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

Ansprache von Klaus Hartmann

Geehrte Vertreter der Konsularischen Vertretungen, Vertreter der Geistlichkeit, liebe russischen Freundinnen und Freunde, liebe deutschen Kriegsgegner und Antifaschisten!

Der 9. Mai ist ein Tag der Trauer um 27 Millionen ermordete Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion.

Es ist ein Tag des ehrenden Gedenkens an über 11 Millionen Rotarmisten, die für diesen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben hingaben.

Es ist aber auch ein Tag des Abscheus und des Zornes über die abscheulichen Verbrechen, die im Namen Deutschlands an den Völkern der SU und ganz Europas verübt wurden

Der 9. Mai ist ein Tag der Mahnung: Nie wieder ein Feldzug gen Osten, den NATO-Aufmarsch stoppen!

Es ist ein Tag des Appels: für Völkerverständigung und Frieden, für Zusammenarbeit und Freundschaft mit Russland

Zunächst aber ist der 9.Mai für uns ein Tag des Erinnerns. Wie und warum kam es zu dem verbrecherischen Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion?

Aus den gleichen Gründen, aus denen Kriege bis heute geführt werden, bis in die Ukraine, nach Syrien oder dem Jemen: Aus wirtschaftlichen Interessen!

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Linker Liedersommer auf Burg Waldeck vom 23. bis 25. Juni 2017 - Die Veranstaltungswebseite und ein Rückblick ist auf http://www.linker-liedersommer-waldeck.de für Euch erreichbar. Organisiert Euch Eure Mitfahrgelegenheit.

 

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