NSDAP

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Ines Geipel, der MDR und der blinde braune Fleck BRD

Von Dagmar Henn
Es gibt nichts Gutes, das nicht auch sein Schlechtes hat. Daran erinnert ein Beitrag des MDR vom Dienstag. Denn während in anderen Medien so langsam die Debatte über die inzwischen (nach 85 Jahren!) offengelegte NSDAP-Mitgliederdatei beginnt, nutzt das MDR-Kulturdesk sofort die Gelegenheit, daraus eine Geschichte gegen die DDR zu stricken. Ausgerechnet. Als Zeugin dient dabei Ines Geipel, selbst Kind in der DDR durchaus gut integrierter Eltern, die es geschafft hat, als „Kronzeugin“ über Doping in der DDR ihre Karriere in den Westen zu retten. Was ihr allerdings völlig abzugehen scheint, ist Kenntnis der Westgeschichte. Was selbstverständlich nützlich ist, wenn jemand als Rammbock gegen die DDR dienen soll, die angeblich ja den Antifaschismus nur oberflächlich zelebriert habe (im Gegensatz zur Bundesrepublik, die angeblich ernsthaft aufgearbeitet habe).

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Geschichte

Der Krieg, der niemals endet

Beitrag von Wolfgang Bittner
Am 8. und 9. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos, Deutschland wurde besetzt und in vier Besatzungszonen aufgeteilt; Schlesien, Ostpreußen sowie Teile von Pommern und Brandenburg wurden unter polnische Verwaltung gestellt. Für Millionen Menschen, die mit dem Leben davongekommen waren, bedeutete das Vertreibung, Hunger und Not. Gehe ich in die Zeit um 1945 zurück, lassen sich meine Erinnerungen in Anlehnung an eine Gedichtzeile von Heinrich Heine in dem Satz zusammenfassen: Denk ich an Schlesien in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. Noch während des Zweiten Weltkriegs geboren, wuchs ich bis zur Vertreibung im Oktober 1945 in Gleiwitz auf, das heute Gliwice heißt und in Polen liegt.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Der barbarische Russe: Wenn der noch fruchtbare Schoß wieder kreißt

Beitrag von Gert Ewen Ungar
Merz hat angekündigt, Deutschland wieder zur größten Militärmacht in Europa machen zu wollen. Die Narrative in den großen deutschen Medien sind gleichgeschaltet, die Beiträge zu Russland und zum Ukraine-Krieg sind über die Breite der deutschen Medienlandschaft bis in die Wortwahl identisch. Es wird durch eine breite Angebotspalette an Zeitungen, Magazinen und Sendeformaten eine Vielfalt der Meinungen und der journalistischen Pluralität vorgetäuscht, die in Deutschland de facto nicht existiert. Verstärkt wird diese Narrativ-Gleichschaltung durch Zensur und Repression gegenüber unabhängigen Journalisten. Der deutsche Informationsraum ist wieder hermetisch abgeriegelt. Presse- und Meinungsfreiheit wird in Deutschland nur noch simuliert.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Die Friedensbewegung im Spannungsfeld

Vortrag von Doris Pumphrey, Gehalten auf dem Kongress „Krieg und Frieden“ der Neuen Gesellschaft für Psychologie, Berlin 10. bis 12. April 2025
Die Friedensbewegung ist eine sog. Graswurzelbewegung, die die Mühen durchlaufen muss eines Aufbaus und einer Mobilisierung von unten. Authentische, unabhängige Graswurzelbewegungen haben es heute viel schwerer als früher. Massen werden heute mobilisiert von professionell geführten, künstlich geschaffenen Graswurzelbewegungen, mit ihren unzähligen NGOs und Vereinen, die von Ministerien, der EU, Stiftungen, Finanzkonzernen, Soros, USAID etc. subventioniert werden. Mit viel professioneller PR und Medienrummel bedienen ihre Massenevents die staatlich geförderte Meinung und politische Agenda der herrschenden Elite. Der Protest der Friedensbewegung richtet sich gegen Regierungspolitik.

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