Mit „Fake News“ in den Krieg

Rede des Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen am 14. Dezember 2017 in Berlin
Mir wurde aufgegeben, ich soll etwas über „Fake News“ erzählen, das hat in diesen Tagen natürlich Konjunktur, andererseits soll es dabei darum gehen, ob es sich bei der Gegnerschaft gegen die „Fake News“ um einen Kampf um die Wahrheit handelt.
Ich muss sagen, das Wort steht in einer Reihe mit dem, das schon einmal ein paar Tage vorher zum „Unwort des Jahres“ erkoren wurde, von einer ehemals sprachkritischen Jury, nämlich der „Lügenpresse“; was uns ja eingeträufelt wird, dass man es nicht benutzen kann oder darf, weil es ein „rechtes Wort“ sei. Ich beziehe mich lieber auf Eckart Spoo, der meinte: „Die Presse muss einfach aufhören, zu lügen. Und ich lasse mir dieses wahre, dieses allzu wahre Wort nicht verbieten.“

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Tagung der Weltunion der Freidenker und Kolloquium zum Thema “Fake News”

Büro und Internationaler Rat der Weltunion der Freidenker (WUF) trafen sich am 1. und 2. September 2017 zu einer gemeinsamen Tagung in Köln. Am Nachmittag des 2. September 2017 fand im Kölner Freidenker-Zentrum ein Kolloquium zum Thema „Fake news“ – eine Herausforderung für die Verteidigung des freien Denkens” statt. Es sprachen: Gilles Poulet (Président de l’Association Des Libres Penseurs De France – ADLPF), Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann (Vorstandsmitglieder der Arbeiterfotografie) und Klaus Hartmann (Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbands).

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