Aufbruch ins Ungefähre – Kritik eines Aufrufs

Zur Demonstration „Unteilbar“ in Berlin hatte der Deutsche Freidenker-Verband nicht aufgerufen, aus Gründen, die Dagmar Henn in ihrem folgenden Gastkommentar deutlich macht.
Am Samstag, 13.10.2018, findet in Berlin eine Demonstration statt, zu der eine beeindruckende Liste von Organisationen aufgerufen hat; auch viele, die traditionell auf der Linken verortet werden. Das Ganze nennt sich „Unteilbar“, und die Hauptlosung lautet „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!“ … Bündnisse sind nie eine einfache Sache; schlicht formuliert, stehen sie immer vor der Wahl zwischen Breite und Inhalt; je mehr beteiligt sind, desto unschärfer wird der größte gemeinsame Nenner.

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Zu den Ereignissen in Chemnitz

Erklärung von Hans Bauer, Vorsitzender GRH, Vizepräsident des OKV sowie Beiratsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes und Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
Wir erleben in diesen Wochen, dass tausende Menschen aus moralischer Empörung auf die Straße gehen. … Moralische Empörung als Antrieb für politisches Handeln ist legitim. Moralische Empörung als einziger Antrieb zum politischen Handeln läuft allerdings Gefahr, für die Interessen der Herrschenden ausnutzbar zu sein.

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FREIDENKER 3-16 – Flucht – Migration – Imperialismus

Die Ausgabe 3-16 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Flucht – Migration – Imperialismus“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Gemeinsam für soziale Rechte und Frieden
– Andreas Wehr: „No Border – No Nation?“: Die Linken und die Nation
– Doris Pumphrey: Flucht, Migration und Solidarität
– Uli Gellermann: Kapitalismus rettet Flüchtlinge – ein schädliches Placebo aus dem Kanzleramt
– Dagmar Henn: Der Blick der Kolonisierten
– Jens Berger: Der türkische „Merkel Plan“

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