Eine Farbenrevolution in den USA?

Ein Kommentar von Rainer Rupp
Wird dem US-Oligarchenregime in Washington jetzt seine eigene Medizin serviert, mit der es in den letzten Jahrzehnten rund um den Globus Regierungen gestürzt hat, die sich seiner neoliberalen Weltordnung nicht unterordnen wollten? Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus, als ob sich in den Vereinigten Staaten eine Art Farben-Revolution anbahnt. Denn was derzeit in den USA passiert, gleicht auf verblüffende Weise den Methoden und Destabilisierungsprozessen, mit denen die US-finanzierten fake Demokratie-NGOs rund um die Welt mit Erfolg Regierungsumstürze durchgeführt haben.

Weiterlesen …

Coming home: Weltweites Umsturzmodell OTPOR im Ursprungsland USA zurück

Beitrag von Willy Wimmer
Es war eine machtvolle Demonstration des Whasp-Amerika am 3. Juli 2020 am Mount Rushmore, der Pilgerstätte, die amerikanischen „Gründervätern“, in riesigem Stein gemeißelt, gewidmet ist. Dort blickte George Washington auf den pompösen Auftritt des noch im Amt befindlichen Präsidenten Trump herab. Wohlgefällig? Man weiß es nicht so genau. Auch deshalb nicht, weil zu dem Zeitpunkt der Großkundgebung zum Unabhängigkeitstag vor dem Denkmal an anderen Plätzen der USA die Statuen des bis jüngst allgemein verehrten George Washington drohten, von organisierten Kräften von den Sockeln heruntergeholt zu werden.

Weiterlesen …

Die „Syrien-Hilfe“ und Maas, der Schein-Heilige

Beitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Die militärische und wirtschaftliche Interventionspolitik der westlichen Koalition unter Führung der USA und unter Mitwirkung Deutschlands firmiert in den Massenmedien als Kampf für demokratischen Wandel in Syrien. Sie basiert jedoch auf grundsätzlicher Missachtung der UN-Charta und führt seit neun Jahren zu ungezählten Kriegsverbrechen. Die Tagesschau verzichtet seit jeher auf Versuche, das sauber zu analysieren und zu publizieren. Dass die Europäische Union Ende Mai ihre eigenen, ebenfalls völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Syrien um ein weiteres Mal verlängerte, vermerkte die ARD-aktuell-Redaktion nicht mal am Rande.

Weiterlesen …

Der Stoff, aus dem „Corona-Verschwörungstheorien“ sind

Kommentar von Klaus Hartmann
Folgt man dem Mainstream, sind „Verschwörungstheoretiker“ nicht Menschen, die sich einen kritischen Geist und das Recht, selbst zu denken bewahren wollen, sondern einfach Spinner, die nicht der Verkündigung der alleinigen Wahrheit huldigen, die vom wahren Glauben abgefallen sind, … Nach dieser Erzählung sei eine „coronabedingte“ wahre Pandemie von „Verschwörungtheorien“ über uns hereingebrochen, daher wollen wir näher untersuchen, wie deren Thesen oder Behauptungen lauten, und insbesondere, woher sie stammen. Dabei soll nicht über „richtig oder falsch“ geurteilt, vielmehr sollen die medialen Manipulationsmechanismen beleuchtet werden.

Weiterlesen …

Verschwörungen zwischen Theorie und Praxis

Ein Kommentar von Klaus Hartmann
Mit dem Abklingen des Virus namens „SARS-CoV-2“ und den Lockerungsübungen des „Corona-Kabaretts“ geht auch die Zeit der Proteste zu Ende, die sich gegen das „Corona-Regime“ gerichtet haben. Unabhängig von der Einschätzung, wie real oder übertrieben die Gefahr durch das Virus war, ist die Befürchtung nicht von der Hand zu weisen, dass unter der Flagge des „Gesundheitsschutzes“ Grund- und Menschenrechte einschließlich sozialer Rechte dauerhaft außer Kraft gesetzt oder eingeschränkt werden können.

Weiterlesen …

Der rassistische Trinitätskomplex

Beitrag von Klaus Linder
Wie kommt es eigentlich, dass von der offiziellen Propaganda und auf sämtlichen Streckenabschnitten der Gleichschaltung Ken Jebsen, Xavier Naidoo und Attila Hildmann durchweg nur in einem Atemzug genannt werden dürfen, als seien sie die Unheilige Dreifaltigkeit höchstselbst, die den deutschen Lichtstaat heimsucht? Wogegen ein ebenfalls medial operierender, bestens „vernetzter“ und finanzierter Influencer wie Rezo immer nur als Einzelperson genannt wird? Meine These zur Jebsen-Naidoo-Hildmann-Dreifaltigkeit: Man statuiert an ihnen, inmitten einer vermeintlichen Anti-Rassismuskampagne, das Exempel des integrierten, aber „undankbaren“ Migrantenkindes als „Nestbeschmutzer“. Das eigentliche Angriffsobjekt der Operation, aufgrund seiner Bedeutung, ist Ken Jebsen, über den der „Diskurs“ inzwischen offen rassistische Züge angenommen hat.

Weiterlesen …

Bei Anti-China-Kampagnen gilt keine Meinungsfreiheit

Beitrag von Rüdiger Rauls
Am 15.6.2020 sollte im Fernsehen des SüdWestRundfunk eine Dokumentation über die Bewältigung der Corona-Epidemie in China gesendet werden unter dem Titel „Wuhan-Chronik eines Ausbruchs“. Dieser Beitrag wurde auf massiven Druck der FAZ und vermutlich anderer westlicher Medien nicht gesendet. Tenor der Kritik: Der Beitrag zeichnet ein zu positives Bild von China. …
Nach der Darstellung westlicher Medien ist es mit der Meinungsfreiheit in China nicht weit her. Nach ihrer Sichtweise bestimmt die Partei, was gedacht werden darf. Nun scheinen sich auch die westlichen Medien derselben Methoden zu bedienen, die sie in China und Russland verurteilen.

Weiterlesen …

FREIDENKER 2-20 EXTRA – Ein „tiefer Staat“?

Die EXTRA-Ausgabe 2-20 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Krisen, Kriege & die Machthaber im „Westen“ – Ein „tiefer Staat“?“ und enthält die Redebeiträge der Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbandes vom 16. November 2019 in Stuttgart
Darin:
– Klaus Hartmann: Ein „tiefer Staat“ – gibt’s das überhaupt?
– Ullrich Mies: Wer oder was ist der Tiefe Staat?
– Hermann Ploppa: Betreutes Denken: Medien, Think Tanks, NGOs & transatlantische Netzwerke
– Sebastian Bahlo: Ökonomische Herrschaftsverhältnisse und „Verschwörungen“ im staatsmonopolistischen Klassenstaat
– Annett Torres: Die Transformation der Bildung
– Klaus Linder: „Kampf gegen Rechts“ – vorgeschobene und reale Gefahren
– Annette Groth: Die deutsch-zionistische Ideologie und der gefakte „Antisemitismus“
– Rainer Rupp: NATO und EU: Militarisierung und Expansion gegen den Feind im Osten

Weiterlesen …

Überzeugen, ohne einzuschüchtern

Stellungnahme der Bundestagsabgeordneten Kerstin Kassner, Żaklin Nastić, Diether Dehm und Andrej Hunko
So wie Kriege bekanntlich mit mindestens einer Lüge beginnen, wirbeln Krisen Pogromstimmungen hoch. Das kollektive Unterbewusstsein – und noch mehr das individuelle – ist oft zu feige, um Ängste gegen überstarke Mächte zu wenden. Leichter entlädt sich Zorn an Sündenböcken. Das ist nicht bereits Faschismus, aber dessen Nährboden. Mit der Pandemie gilt es also nicht nur ein Virus in Schach zu halten, sondern auch die Jagdlust auf solche, die es bei Obrigkeit und Mainstream verschissen haben.

Weiterlesen …

Hongkong und die Neuauflage chinafeindlicher Indoktrination

Beitrag von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Die Tagesschau ist ein äußerst wirksames Instrument der Indoktrination. USA-, NATO- und EU-affin, obendrein obszön regierungsfromm, bildet sie deren Politik nur kritik- und distanzlos ab. Für die gewöhnliche Meinungsmache reicht das auch. Bei der Berichterstattung über die Volksrepublik China gibt es aber oft noch ein Extra: Die Redaktion beschallt ihre bis zu 11 Millionen deutschsprachigen Kunden mit aggressiven Nebentönen. Die Arroganz dahinter wirkt wie inspiriert von der „Hunnenrede“ Kaiser Wilhelms II. (1900): “Pardon wird nicht gegeben…, daß es niemals wieder ein Chinese wagt, einen Deutschen scheel anzusehen!“

Weiterlesen …

Kommt nach dem Corona-Schock jetzt ItalExit?

Ein Kommentar von Rainer Rupp
Am 27. Mai legte die politische Bewegung „Italia Libera“ dem Obersten Kassationsgerichtshof einen Verfassungsentwurf vor, in dem eine Volksabstimmung für den Austritt Italiens aus der EU gefordert wird. Der Gesetzentwurf trägt den Titel „Aufruf zu einem Referendum über den Austritt des Staates aus der Europäischen Union“. Nach jahrelangen Diskussionen landauf, landab über das Für und Wider eines Verbleibs in der EU hat „Italia Libera“ mit diesem Schritt den Grundstein dafür gelegt, dass das italienische Volk endlich in geordneter und systematischer Manier über das Thema landesweit diskutieren kann …

Weiterlesen …