FREIDENKER 3-13 – Islam – Islamismus – Politischer Islam zwischen Imperialismus und Antiimperialismus

Die Ausgabe 3-13 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Islam – Islamismus – Politischer Islam zwischen Imperialismus und Antiimperialismus“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: Religionskritik unter Islamophobie-Verdacht? Islamophobie unter dem Vorwand von Religionskritik?
– Domenico Losurdo: Fundamentalismus im Islam und anderswo
– Klaus von Raussendorf: Politischer Islam als Ideologie gegensätzlicher Machtinteressen
– Michel Chossudovsky: Ägypten: Muslimbrüder und Militär – konkurrierende US-Auftragnehmer
– Gerhard Feldbauer: Es bleibt bei der Inquisition

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Die letzten Semiten

Rede von Joseph A. Massad auf der zweiten Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart
Es war die Protestantische Reformation mit ihrer Wiederbelebung der Hebräischen Bibel, die die Verbindung der modernen Juden Europas zu den Hebräern Palästinas im Altertum herstellen sollte, eine Verbindung, welche die Sprachwissenschaftler des 18. Jahrhunderts durch ihre Entdeckung der „semitischen“ Sprachfamilie, die das Hebräische und das Arabische umfasste, noch erhärten würden. Während millenarische Protestanten darauf beharrten, dass die Juden ihrer Zeit als Nachfahren der alten Hebräer von Europa nach Palästina übersiedeln mussten, um die Wiederkunft Jesu Christi zu beschleunigen, führten die Entdeckungen der Sprachwissenschaftler dazu, dass die damaligen Juden die Bezeichnung „Semiten“ erhielten.

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NATO, Golfmonarchien, Israel: Hände weg von Syrien!

Aufruf zur Demonstration zum Antikriegstag 2013 am 31.08.2013 in Frankfurt am Main
Schluss mit Intervention und Söldnerkrieg gegen Syrien! Die Hoffnungen und Erwartungen in den „Arabischen Frühling“, die viele Betrachter vor 2 Jahren hegten, wurden enttäuscht. Religiöse Minderheiten sind heute mehr bedroht, als zuvor. Statt eine säkulare Bewegung um demokratische und vor allem soziale Rechte und die Rechte von Frauen zu stärken, wurden die reaktionärsten Kräfte der Moslembrüder gestärkt, ganz im Interesse der reaktionären Monarchien der Golfstaaten.

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[SB] Eine Burg und linke Lieder – Nicht weichen, sondern Analyse, Klaus Hartmann im Gespräch

Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, beantwortete dem Online-Magazin „Schattenblick“ am Randes des Linken Liedersommers 2013 auf Burg Waldeck einige Fragen zur kulturellen und politischen Ausrichtung der Freidenker-Bewegung.
Zitat: „Ich will darauf hinweisen, daß Atheismus für Freidenker zwar ein auch zutreffendes Attribut ist, aber keineswegs das wichtigste oder das ausschließliche und auch nicht das bestimmende Attribut, sondern freies Denken heißt Selbstbestimmung, Emanzipation. Und Selbstbestimmung meint insbesondere die gesellschaftliche Selbstbestimmung über die Verhältnisse, in denen wir leben wollen, die ja doch nur sehr eingeschränkt in unserer sogenannten Demokratie gegeben sind.“

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Bericht vom Linken Liedersommer 2013 auf der Burg Waldeck

Bericht von Jane Zahn
Wieder 130 Teilnehmer – wie es einer auf der Auswertungsdiskussion formulierte: „Das ist heutzutage schon ein Erfolg!“ – beim Linken Liedersommer im Hunsrück.
Das legendenumwobene, traditionsreiche Gelände neben der Burg Waldeck war erfüllt von Musik, Gesang, Diskussionen, geschäftigem Betrieb. Mit 8 Workshop-Angeboten von „150 Jahre Arbeiterlieder“ bis „Musik des Widerstands“ gab es für jeden ein interessantes Angebot.

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Der Linke Liedersommer als Stellvertreterkriegsschauplatz

Zu den Versuchen, den Auftritt der Band DIE BANDBREITE beim Liedersommer 2013 zu verhindern
Der Linke Liedersommer 2013 auf Burg Waldeck im Hunsrück war wie erwartet und erhofft ein Höhepunkt der Kulturarbeit des Deutschen Freidenker-Verbandes. Die Zahl von gut 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war ein schöner Erfolg, und diese lobten die Veranstaltung für die freundliche Atmosphäre, die gegenseitige Hilfsbereitschaft, die Offenheit für unterschiedliche Ideen, das solidarische Diskutieren, die Chancen zum Mitmachen und Selbstgestalten – kurzum: Erfahrungen, ,,die man woanders lange suchen muss,“ wie eine Besucherin formulierte. Bei so viel Licht ist auch ein kleiner Schatten zu vermelden, der aber nur kurzzeitig die Sonne über der Waldeck verdunkelte.

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44. Kongress der Freidenker-Weltunion

Bericht vom 44. Kongress der Weltunion der Freidenker vom 24. bis 26. Mai 2013 in Mannheim
Im Mittelpunkt der Tagung stand das Verhältnis des Freien Denkens zur Politik: Der Vorstellung, die Freidenker sollten sich auf Themen der Religions- und Kirchenkritik beschränken, hielt Klaus Hartmann in seinem Referat entgegen: „Freidenker kämpften immer gegen die Privilegien der Kirche, und wenn der Papst als verschworener Gegner der Befreiungstheologie scheinheilig gegen „Gier und Gewalt“ predigt, werden wir ihm nicht das Feld überlassen, und selbst nur noch über die jungfräuliche Empfängnis, den Weihnachtsmann oder über pädophile Priester reden.“

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Wa(h)re Filmkunst, Falsche Fälschung

Beitrag von Hans-Günther Dicks aus: FREIDENKER 2-13
„Der Film ist für uns die wichtigste der Künste.“ So stand es in den 1970er und frühen 1980er Jahren auf großen Bannern neben der Leinwand bei den internationalen Filmfestivals in Moskau oder Taschkent, … Die darunter genannte Quelle: Wladimir Iljitsch Lenin. Heute, beim Nachdenken über die Rolle der Filmkunst in 21. Jahrhundert, scheint mir klar: Der Satz auf den Bannern stimmt längst nicht mehr, er war schon in den 1980er Jahren nicht mehr aktuell. Das Filmschaffen der sozialistischen Länder, das zwischen den Bannern präsentiert wurde, schien nur wenig noch mit Lenins Ausspruch zu tun zu haben, dafür umso mehr mit dem Versuch, mit Hollywood-Imitationen den Weltmarkt zu erobern.

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Was ist gute / fortschrittliche Kunst?

Beitrag von Jürgen Meier aus: FREIDENKER 2-13
Kunst ist die in Form gesetzte Ideologie einer Zeit. Da die herrschende Ideologie stets die Ideologie der Herrschenden ist, kann es nicht verwundern, dass die Kunst, wie die ästhetischen Theorien, von jenen Formsetzungen dominiert werden, die verhindern wollen, dass die Kunst zu dem wird, was sie sein kann: Selbstbewusstsein der Menschheit. Viele der heutigen Künstler, die durchaus mit der Absicht antreten, die Fähigkeit ihres Talents in den Dienst menschlicher Harmonie zu stellen, bleiben im Banne der herrschenden Ideologie stecken.

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FREIDENKER 2-13 – Kunst – Anpassung – Widerstand

Die Ausgabe 2-13 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Kunst – Anpassung – Widerstand“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Jürgen Meier: Was ist gute / fortschrittliche Kunst?
– Thomas Metscher: Ästhetik und Imperialismus
– Werner Seppmann: Ästhetik ohne Widerstand: Das Beispiel Documenta
– Hans-Günther Dicks: Wa(h)re Filmkunst, falsche Fälschung Eine Polemik gegen den „wichtigen“ Film
– Anneliese Fikentscher: Das Lichtbild dient der Aufklärung und Desorientierung
– Hartmut Barth-Engelbart: Widerstandskunst

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44. Kongress der Weltunion der Freidenker, 24. bis 26. Mai 2013

Veranstaltungshinweis
Der 44. Kongress der Weltunion der Freidenker findet vom 24. bis 26. Mai 2013 in Mannheim, Bürgerhaus Neckarstadt, Lutherstraße 15-17 statt. Das Motto lautet „Freies Denken und die Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik“. Zur Teilnahme am Samstag, 25.05.2013 seid ihr herzlich eingeladen. Am Sonntag, 26. Mai 2013 findet um 11:45 eine „Freidenkerische Stadtführung durch die Heidelberger Altstadt“ statt.

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