FREIDENKER 4-08 – 90 Jahre Novemberrevolution – Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Ausgabe 4-08 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „90 Jahre Novemberrevolution – Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: 90 Jahre Novemberrevolution
– Clara Zetkin: Für Rosa Luxemburg
– Prof. Schneider: Karl Liebknecht – Märtyrer, Held, Vorbild?
– Günter Stamer: Kiel gab das Signal
– Eberhard Schinck: Die deutschen Freidenker vor, in und nach der November-revolution 1918
– Waltraud Roth: 100 Jahre Proletarische Freidenker
– Horst Schild: Religionsfrei und links – aber tolerant

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Die bösen Befreier von Zarismus, Faschismus und Kolonialismus

Buchveröffentlichung im Eigenverlag des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V.
Materialien der Wissenschaftlichen Konferenz aus Anlass des 90. Jahrestages der Oktoberrevolution 1917 in Russland am 20. Oktober 2007 in Berlin

Mit Beiträgen von Eberhard Schinck, Klaus Hartmann, Dr. Arnold Schölzel, Prof. Dr. Wolfgang Richter, RA Hans Bauer, Prof. Dr. Erich Hahn, Dr. Wolf-Dieter Gudopp v. Behm, Generaloberst a.D. Werner Großmann, Rainer Rupp, Prof. Dr. Dr. Blancanieve Portocarrero (Botschafterin Venezuela), Petra Lehmann und Prof. Dr. Detlef Joseph.

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Für die Versammlungsfreiheit

Beitrag von Corinna Poll aus FREIDENKER 2/3-08
Durch die Föderalismusreform ist die Regelung des Versammlungsrechts vom Bund an die Länder übertragen worden. Das bedeutet, dass die Bundesländer eigene Regelungen erlassen können, aber nicht müssen – wenn sie darauf verzichten, gilt wie bisher weiter das Bundesversammlungsgesetz. Mögliche Folge ist, dass in Zukunft an verschiedenen Orten in der BRD völlig unterschiedliche Bedingungen für Demonstrationen und Veranstaltungen gelten – was z.B. in Hamburg erlaubt ist, kann in München mit hohen Geldbußen belegt sein (der umgekehrte Fall ist allerdings vergleichsweise unwahrscheinlich).

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Noch eine Datenspeicherung

Beitrag von Erich Buchholz aus FREIDENKER 2/3-08
Telekommunikationsdaten geben bekanntlich Aufschluss darüber, wer wann mit wem und von welchem Ort aus kommuniziert hat, sei es per Telefon, Handy, E-Mail oder Internet. Die Verwendungsmöglichkeiten dieser Kommunikationsdaten sind enorm. Mit ihrer Hilfe können durchaus grobe Bewegungsprofile erstellt, gesellschaftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Zusammen mit Informationen zu den Kommunikationspartnern können zudem Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, aber auch persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden gezogen werden.

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Gegen die kontinuierliche Einschränkung demokratischer Rechte

Beitrag von Lorenz Knorr aus FREIDENKER 2/3-08
Der 8./9. Mai 1945 brachte eine markante Zäsur in der staatsrechtlichen Entwicklung Deutschlands. In den Köpfen derer, die zuvor an den singulären faschistischen Gewaltverbrechen teilgenommen hatten, hinterließ dieser historische Bruch jedoch nicht allzu viele Spuren; von jener bürgerlichen Minderheit abgesehen, die aus der totalen Kapitulation Deutschlands humane Konsequenzen zog.

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Risiken der elektronischen Gesundheitskarte

Beitrag von Hans-Peter Brenner aus FREIDENKER 2/3-08
Die neuen technischen Möglichkeiten werfen grundsätzliche Fragen auf. Fragen, die zwar besonders die Sicherheit der Gesundheitsdaten betreffen, die aber weit darüber hinaus das noch gravierendere Problem der generellen Durchcomputerisierung fast aller Lebensbereiche berühren. Und damit werden grundsätzliche Fragen des Arzt-Patienten-Verhältnisses, der Selbstbestimmung über das Wissen um den eigenen psycho-physischen Zustand, der Demokratie und letztlich des Menschenbildes berührt.

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FREIDENKER 2/3-08 – Nein zum gläsernen Bürger – Wohin treibt die Demokratie?

Die Ausgabe 2/3-08 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Nein zum gläsernen Bürger – Wohin treibt die Demokratie?“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Corinna Poll: Für die Versammlungsfreiheit
– Siegfried R. Krebs: Für das Recht auf Generalstreik
– Erich Buchholz: Noch eine Datenspeicherung
– Lorenz Knorr: Gegen die kontinuierliche Einschränkung demokratischer Rechte
– Siegfried R. Krebs: Behördenwillkür hebelt Sozialstaat und Demokratie aus
– Monika Strauß: Verordnete Altersarmut
– Hans-Peter Brenner: Brave Patienten für die „brave new world“

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Warum es keinen „Wissenschaftlichen Atheismus“ geben kann

Beitrag von Hans Lutter aus: FREIDENKER 1-08
Jahrzehntelang gebrauchten wir in allen sozialistischen Ländern den aus der Sowjetunion stammenden Begriff „Wissenschaftlicher Atheismus“ in dem Sinne, dass es sich um eine Wissenschaftsdisziplin handelt. Im Prozess wachsender Erkenntnis jedoch begriffen wir, dass man auf einem negativen Begriff wie „Atheismus“ keine Wissenschaft aufbauen kann. Wir entschlossen uns in unserem Güstrower Forschungskollektiv deshalb, diesen Begriff zu verwerfen und statt dessen künftig von „Marxistisch-leninistischer Religionswissenschaft“ zu sprechen, – und ich verkündete dies dann auf unserem IV. Internationalen Güstrower Symposium 1988.

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Kirchenkritik aus der Sicht eines Christen und Sozialisten

Interview mit Peter Franz aus: FREIDENKER 1-08
Ich halte es für einen der gefährlichsten und folgenreichsten Irrtümer der Religionswissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts, wenn sie von einer angeblichen „Höherentwicklung“ der Religion spricht: einer Entwicklung weg von einer Vielzahl niederer Erdgeister und Dämonen über verschiedene Zwischenstufen, etwa das griechische Pantheon oder den römischen Götterhimmel bis hin zu dem Einen Gott, der angeblich alles beherrscht und umfasst. Gott der Allmächtige, Allwissende und Alleslenkende, wie er leider auch heute weithin im Judentum, Christentum und im Islam geglaubt wird, halte ich für eine Projektion des Irrglaubens.

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Einfluss der Religionen auf die Führung imperialistischer Kriege

Beitrag von Ernst Woit aus: FREIDENKER 1-08
Im Zusammenhang mit dem offenkundigen Scheitern der USA-Strategie zur neokolonialistischen Beherrschung des Nahen und Mittleren Ostens wird von Strategen des USA-Imperialismus stärker die Bedeutung der Religionen als ideologischer Faktor des politischen und insbesondere auch militärischen Kräfteverhältnisses hervorgehoben. Sie wird dabei zunehmend auch als Reflex epochaler gesellschaftlicher Veränderungen beurteilt.

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Menschenwürde

Beitrag von Hans-Günter Eschke aus: FREIDENKER 1-08
MENSCHENWÜRDE drückt … ein subjektiv-objektives Doppelverhältnis aus: Den in der tätigen Ausprägung und Lebensäußerung als Persönlichkeit gründenden potentiellen Wert des einzelnen für die Gesellschaft und – durch diese vermittelt – für die ganze Menschheit sowie für sich selbst; und zugleich den in der Subjektivität gründenden Anspruch, in der Gesellschaft als achtungswertes Mitglied behandelt zu werden. Das setzt voraus, alle Menschen moralisch als Gleiche zu betrachten und zu behandeln.

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