Freidenker-Brief 3-2017: 100 Jahre Oktoberrevolution

Der Deutsche Freidenker-Verband veranstaltete am 30. September 2017 in Berlin im Rathaussaal Pankow eine Konferenz unter dem Titel „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden“.
Reporterin Maria Janssen von RT Deutsch sprach vor Ort mit den Freidenkern über die Auswirkungen der Oktoberrevolution auf die heutige Politik und Gesellschaft.
Das Referat von Andreas Wehr „Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution“ ist bereits online nachzulesen. Alle sieben Referate sollen als Heft 4-2017 des Verbandsorgans „FREIDENKER“ erscheinen.

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Konferenz: 100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden

Einladung zur Wissenschaftlichen Konferenz am 30. September 2017 in Berlin zum Thema „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden – Lehren aus 100 Jahre geschichtlicher Erfahrung im Ringen für eine dauerhaft freie Gesellschaft und für Frieden statt Konfrontation mit Russland“. Geplante Vorträge:
– Bruno Mahlow: Die Oktoberrevolution – Aufbruch in gesellschaftliches Neuland
– Prof. Dr. Helga Hörz: Frauen als Gestalterinnen der Geschichte – Oktoberrevolution und ihre Folgen
– Michael Kubi: Stalin, Repressionen, Sowjetdemokratie: UdSSR – eine Kriminalgeschichte?
– Andreas Wehr: Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution
– Dr. Marianne Linke: Sowjetunion – konsequente Friedenspolitik seit dem Dekret über den Frieden
– Rainer Rupp: Immer wieder ostwärts: Die Konfrontationspolitik der NATO
– Prof. Dr. Anton Latzo: Alternative Russlands zur Expansion der EU in Osteuropa

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Zum Tag des Sieges 2017

Ansprache von Klaus Hartmann auf der Gedenkfeier am 9. Mai 2017 auf dem Hauptfriedhof Frankfurt a.M.
Auszug: „Der 9. Mai ist ein Tag der Trauer um 27 Millionen ermordete Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion. Es ist ein Tag des ehrenden Gedenkens an über 11 Millionen Rotarmisten, die für diesen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben hingaben. Es ist aber auch ein Tag des Abscheus und des Zornes über die abscheulichen Verbrechen, die im Namen Deutschlands an den Völkern der SU und ganz Europas verübt wurden. Der 9. Mai ist ein Tag der Mahnung: Nie wieder ein Feldzug gen Osten, den NATO-Aufmarsch stoppen! …“

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Freidenker-Brief 1-2017: Gegen diesen NATO-Wahnsinn

Zu den Demonstrationen am 20. oder 21.1.2017 gegen die Amtseinführung des neuen Präsidenten der USA erklärt der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes: Wer dazu aufruft, „sendet ein falsches Signal. Eine andere Mobilisierung ist nötig: Trump beim Wort nehmen, damit seinen positiven Worten positive Taten folgen!“ Woran sich die Friedensbewegung in der nächsten Zeit orientieren sollte, wird in neun Punkten zur Weltlage ausgeführt.
Der Freidenker-Brief 1-2017 enthält außerdem einen Beitrag von Rainer Rupp über Zweifel nach dem Berliner Attentat und eine Buchvorstallung zu Elias Davidssons „Psychologische Kriegsführung und Gesellschaftliche Leugnung“

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Russland lehnt neuen Rüstungswettlauf ab

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich gegen ein neues Wettrüsten ausgesprochen. Das sagte Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, am Freitag in einer Stellungnahme zu Putins Jahrespressekonferenz.
„Die Stationierung des Raketenabwehrschilds zu Lande und auf See mit dem Aegis-System, welches die Möglichkeit schafft, atomare Mittelstreckenraketen abzuschießen, verletzt den INF-Vertrag. Es ist natürlich notwendig, dass Russland sich gegen diese Möglichkeit wappnet. Insofern sehe ich in der Äußerung des Präsidenten Putin über die Stärke Russlands im Hinblick auf mögliche Angriffe nicht, dass er darauf hinweist, dass er beansprucht, Russland habe die stärkste Armee der Welt. Diese Äußerung ist zu deuten, kein Aggressor soll sich Hoffnungen machen, dass er einen Angriff auf Russland ungestraft starten oder überleben könnte.“

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Freidenker-Brief 6-2016: Syrien: Kriegspropaganda, Sanktionen und Unterstützung der Terrormilizen beenden!

Unter dieser Losung veröffentlicht der Deutsche Freidenker-Verband die nachstehende Erklärung und ruft damit seine Mitglieder und Sympathisanten auf, sich an der Bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin am 8. Oktober 2016 möglichst zahlreich zu beteiligen.
Geplant ist ein Block mit dem Frontbanner „NATO raus – raus aus der NATO“. Wer dieser unserer grundsätzlichen Forderung Ausdruck verleihen möchte, sollte sich in diesem Block einreihen.

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Freidenker zum 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbandes zum 70. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion
Am 22. Juni 2016 gedenken wir der 27 Millionen Sowjetbürger, die beim Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion ihr Leben verloren.
Am 22. Juni 1941 begann der Vernichtungskrieg mit dem Ziel der „Ausrottung des Kommunismus für alle Zeiten“ durch die „Vernichtung der bolschewistischen Kommissare und kommunistischen Intelligenz“.
Es war ein barbarischer, ein totaler Krieg, bis heute ohne Beispiel. Angesichts über 50 Millionen Toten, darunter China mit 13,5 Millionen und die Sowjetunion mit 27 Millionen, bekräftigen wir an diesem Tag: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

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Freidenker-Chef zu Nato-Russland-Rat: „Einkreisung Russlands durchbrechen“

Interview von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, mit Sputnik Deutschland
Die Wiederaufnahme von Treffen im Rahmen des Nato-Russland-Rates nach einer zweijährigen Pause ist ein positives Signal – vorausgesetzt, dass die Politik der Einkreisung Russlands durchbrochen wird. Es ist ein Skandal, dass überhaupt ein Stopp dieser Gespräche verfügt wurde. Es ist immer besser, man redet miteinander – solange man redet, schießt man nicht aufeinander. Die Wiederaufnahme der Gespräche ist vom Grunde her positiv, den guten Willen einer tatsächlichen Kooperation aller Beteiligten vorausgesetzt. In diesen zwei Jahren hätte man möglicherweise eine Menge von Eskalationen vermeiden können.

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Terror bald in Deutschland? – Freidenker: Geopolitischen Spielereien ein Ende setzen

Interview von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, mit Sputnik Deutschland
„Vom russischen Außenminister Lawrow gab es wiederholt die Aufforderung, künftig die geopolitischen Spielereien in der Nahost-Region zu unterlassen, damit der Terror gemeinsam bekämpft werden kann. Diese ist die Schlüsselfrage – wie wir auf der internationalen Ebene in der Frage ‚Krieg und Frieden‘ künftig steuern werden, so wird das Echo dann auch zu Hause im Hinblick auf die Sicherheit sein. Die zentrale Schlussfolgerung wäre deshalb, sich nicht mehr in die inneren Angelegenheiten der Staaten des Nahen Ostens einzumischen.“

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„Deutschland raus aus der NATO“: DFV-Weckruf an den Bundestag

Interview von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, mit Sputnik Deutschland
„Deutschland raus aus der Nato, Nato raus aus Deutschland“ – fordert der Deutsche Freidenker-Verband in seinem Aufruf an die Bundestagsabgeordneten. Der Appell ist eine Reaktion auf den Nato-Konfrontationskurs gegen Russland, wie der DFV-Vorstand erklärt.
Nach 1990 erlebte die Nato eine gewisse Sinnkrise, weil mit der Auflösung des Warschauer Vertrags der natürliche ‚Feind‘ weggefallen ist. Die Friedenskräfte in Deutschland forderten darauf, dass entsprechend auch die Nato aufgelöst werden müsse. Da dachte sie freilich nicht daran und suchte nach Ersatzfeinden. Die erhoffte Friedensdividende erwies sich als Illusion. Die neue Weltordnung wurde von Bush Vater und Bush junior mit der NATO-Aggression gegen Jugoslawien 1999 ausgerufen. Dann gab es eine große Serie von Kriegen im Irak, Afghanistan und letztendlich in Libyen. Man kommt seinem Ziel näher, nämlich der Einkreisung Russlands.

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Nach 70 Jahren immer noch Ärger mit der Befreiung vom Faschismus

Bundeskanzlerin Merkel wird laut einem Bericht nicht an der Weltkriegsgedenkfeier in Moskau teilnehmen. Regierungssprecher Seibert dementierte, dass Merkel über die Befreiung vom Faschismus verärgert sei. Er wies auch Spekulationen zurück, die Kanzlerin wolle bei der aktuellen Mobilmachung gegen Russland nicht daran erinnert werden, wie der letzte Feldzug endete. Die Gründe für die Absage seien viel banaler, eigentlich „typisch weiblich: sie hat nichts anzuziehen“. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautete, haben die Gastgeber ihre beabsichtigte Garderobe abgelehnt. Ihr Kompromissvorschlag: Sie reist einen Tag später an – in Zivilkleidung.

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