[SB] Eine Burg und linke Lieder – Nicht weichen, sondern Analyse, Klaus Hartmann im Gespräch

Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, beantwortete dem Online-Magazin “Schattenblick” am Randes des Linken Liedersommers 2013 auf Burg Waldeck einige Fragen zur kulturellen und politischen Ausrichtung der Freidenker-Bewegung.
Zitat: “Ich will darauf hinweisen, daß Atheismus für Freidenker zwar ein auch zutreffendes Attribut ist, aber keineswegs das wichtigste oder das ausschließliche und auch nicht das bestimmende Attribut, sondern freies Denken heißt Selbstbestimmung, Emanzipation. Und Selbstbestimmung meint insbesondere die gesellschaftliche Selbstbestimmung über die Verhältnisse, in denen wir leben wollen, die ja doch nur sehr eingeschränkt in unserer sogenannten Demokratie gegeben sind.”

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Bericht vom Linken Liedersommer 2013 auf der Burg Waldeck

Bericht von Jane Zahn
Wieder 130 Teilnehmer – wie es einer auf der Auswertungsdiskussion formulierte: „Das ist heutzutage schon ein Erfolg!“ – beim Linken Liedersommer im Hunsrück.
Das legendenumwobene, traditionsreiche Gelände neben der Burg Waldeck war erfüllt von Musik, Gesang, Diskussionen, geschäftigem Betrieb. Mit 8 Workshop-Angeboten von „150 Jahre Arbeiterlieder“ bis „Musik des Widerstands“ gab es für jeden ein interessantes Angebot.

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Der Linke Liedersommer als Stellvertreterkriegsschauplatz

Zu den Versuchen, den Auftritt der Band DIE BANDBREITE beim Liedersommer 2013 zu verhindern
Der Linke Liedersommer 2013 auf Burg Waldeck im Hunsrück war wie erwartet und erhofft ein Höhepunkt der Kulturarbeit des Deutschen Freidenker-Verbandes. Die Zahl von gut 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war ein schöner Erfolg, und diese lobten die Veranstaltung für die freundliche Atmosphäre, die gegenseitige Hilfsbereitschaft, die Offenheit für unterschiedliche Ideen, das solidarische Diskutieren, die Chancen zum Mitmachen und Selbstgestalten – kurzum: Erfahrungen, ,,die man woanders lange suchen muss,“ wie eine Besucherin formulierte. Bei so viel Licht ist auch ein kleiner Schatten zu vermelden, der aber nur kurzzeitig die Sonne über der Waldeck verdunkelte.

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Wa(h)re Filmkunst, Falsche Fälschung

Beitrag von Hans-Günther Dicks aus: FREIDENKER 2-13
„Der Film ist für uns die wichtigste der Künste.“ So stand es in den 1970er und frühen 1980er Jahren auf großen Bannern neben der Leinwand bei den internationalen Filmfestivals in Moskau oder Taschkent, … Die darunter genannte Quelle: Wladimir Iljitsch Lenin. Heute, beim Nachdenken über die Rolle der Filmkunst in 21. Jahrhundert, scheint mir klar: Der Satz auf den Bannern stimmt längst nicht mehr, er war schon in den 1980er Jahren nicht mehr aktuell. Das Filmschaffen der sozialistischen Länder, das zwischen den Bannern präsentiert wurde, schien nur wenig noch mit Lenins Ausspruch zu tun zu haben, dafür umso mehr mit dem Versuch, mit Hollywood-Imitationen den Weltmarkt zu erobern.

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Was ist gute / fortschrittliche Kunst?

Beitrag von Jürgen Meier aus: FREIDENKER 2-13
Kunst ist die in Form gesetzte Ideologie einer Zeit. Da die herrschende Ideologie stets die Ideologie der Herrschenden ist, kann es nicht verwundern, dass die Kunst, wie die ästhetischen Theorien, von jenen Formsetzungen dominiert werden, die verhindern wollen, dass die Kunst zu dem wird, was sie sein kann: Selbstbewusstsein der Menschheit. Viele der heutigen Künstler, die durchaus mit der Absicht antreten, die Fähigkeit ihres Talents in den Dienst menschlicher Harmonie zu stellen, bleiben im Banne der herrschenden Ideologie stecken.

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21. bis 23.6. 2013 – Linker Liedersommer auf Burg Waldeck / Hunsrück

Die Landesverbände Hessen und Rheinland-Pfalz / Saarland des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. laden vom 21. bis 23.6.2013 zum Linken Liedersommer für eine solidarische Welt gegen Ausbeutung und Krieg – Fünftes Kulturseminar auf Burg Waldeck / Hunsrück ein.
Mitwirkende: Gina Pietsch, Bernd Barbe, Jonas Engelmann, Stephan Hoffmann, Dr. Seltsam, Uli Holzhausen & Matthias Leßmeister, Bernd Köhler, Musikandes (Romina Tobar & Daniel Osorio), Kai Degenhardt

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Freidenker gegen Ausladung der „Bandbreite“ beim UZ-Pressefest

Erklärung von Klaus Hartmann
Die DKP hat das Konzert der Hip-Hop-Band “Die Bandbreite” beim Pressefest ihrer Wochenzeitung UZ am kommenden Wochenende in Dortmund abgesagt. Die DKP begründet die Entscheidung damit, dass von den „sogenannten ‚Antideutschen‘ massiver Druck auf die Veranstalter ausgeübt, diese Gruppe wieder auszuladen“. Sie macht sich die Verleumdungen aus dieser Ecke nicht zu Eigen, sondern bezeichnet sie als „üble Kampagne“.
Trotzdem: Erst einladen, dann dem Druck der zionistischen Radaubrüder nachgeben, das ist ein fatales Signal. Das könnte von anderen rechten Gruppen und Faschisten geradezu als Einladung verstanden werden, mit Ankündigung von Randale Druck auf Veranstalter auszuüben, wer auftreten darf und wer nicht.

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Linker Liedersommer gegen Ausbeutung und Krieg

Dokumentiert: Interviews und Berichte vom Linken Liedersommer 2010 von jW und UZ
Der linke Liedersommer auf der legendären Burg Waldeck im Hunsrück stand am Wochenende unter dem Motto »Linke Lieder gegen Ausbeutung und Krieg«. In späteren Stunden mangelte es nicht an Lagerfeuerromantik, geprägt aber war die Veranstaltung von Aufklärungs- und Kampfliedern der Arbeiterbewegung. Deren Texte wurden in Workshops in ihrem historischen Kontext diskutiert. Einige Lieder wurden anschließend zum gemeinsamen Vortrag einstudiert, was vielen Teilnehmern – die meisten waren zwischen 30 und 50 Jahren – besonders gefiel. … Das Finale war ein gut halbstündiger Auftritt des Duisburger HipHop-Duos Die Bandbreite.

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