2. Weltkrieg

Frieden - Antifaschismus - SolidaritätVeranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Wer verbietet, statt zu feiern, hat verloren

Beitrag von Anke Wittkopp
Der von oben verordnete Geschichtsrevisionismus gipfelte zum 80. Jubiläumstag der Befreiung Deutschlands vom Hitler-Faschismus in einer Farce. Die Stadt Hannover schmiss Mitglieder der Initiative Frieden mit Russland wegen antifaschistischer Symbole vom Ehrenfriedhof, um am Tag der Befreiung das Andenken der siegreichen Roten Armee aus den Augen und aus dem Bewusstsein zu tilgen. Doch Hannovers „grüner“ Oberbürgermeister Onay versagte bei diesem schäbigen Versuch, denn weder die Befreiung noch die Sieger von 1945 lassen sich umdeuten oder vergessen! Von der Stadt Hannover wurde rund um den 8. Mai 2025 vorgeführt, wie man die Instrumentalisierung des Weltkriegsgedenkens im Sinne der Regierung betreibt, indem man sowohl Symbole der Sowjetmacht als auch der Russischen Föderation verbietet.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Ulrike Guérot: Rede auf der Friedensdemo in Dresden am 18. April 2025

Rede von Prof. Dr. Ulrike Guérot
Dies ist meine dritte Rede auf einer Friedensdemonstration innerhalb von nur gut einem halben Jahr: München im September, München im Februar, Dresden im April. Und der Krieg rückt immer näher! Wer sich den „Operationsplan Deutschland über die zivil-militärische Kooperation als wesentlicher Bestandteil der Kriegsführung“ anschaut, dem kann nur schlecht werden zu sehen, wie weit die Kriegsvorbereitungen schon gediehen sind. Doch bevor ich darauf eingehe, möchte ich mich als erstes distanzieren von dem wieder einmal erbärmlichen Framing dieser Demo als Querfront oder Schwurblerdemo. Durch dieses Framing wurde diese Demo vom Dresdener Marktplatz auf den Postplatz verwiesen, wurden wir geschmäht und wurde die Stadtverwaltung Dresden dazu gebracht, eine „genehmere“ Demo auf dem Marktplatz zuzulassen!

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist verdammt sie zu wiederholen

Seit 2012 Jahren findet auf der ganzen Welt, auch in mehreren deutschen Städten alljährlich vor dem 9. Mai der Gedenkmarsch „Unsterbliches Regiment“ statt, bei dem der Gefallenen der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg durch ihre Nachfahren gedacht wird. Zu der gestrigen Veranstaltung in Frankfurt am Main dokumentieren wir das Grußwort von Sebastian Bahlo und einige Bilder.
Aus der Rede von Sebastian Bahlo: Zum 80. Jahrestag des großen Sieges über den deutschen Faschismus ist es eine besondere Ehre, als Vertreter einer deutschen Organisation zum Gedenken an die sowjetischen Helden eingeladen zu sein. Diese Offenheit und Freundlichkeit beweist, daß das Gedenken an die Gefallenen der Roten Armee weder von einem engstirnigen Nationalismus, noch von einem chauvinistischem Überlegenheitsgefühl getragen wird, sondern von einem tiefen Humanismus. …

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätVeranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Düsseldorf: Einladung zur Mahn- und Gedenkveranstaltung am 10.05.2025

Einladung
Der Vorstand des Landesverbandes NRW des Deutschen Freidenker-Verbandes lädt herzlich zu einer Mahn- und Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung nach Düsseldorf ein. Es wird ein antifaschistischer Rundgang unter der Leitung von Bruno Reble (Mitglied des DFV) mit anschließender Kranzniederlegung an der Mahn- und Gedenkstätte stattfinden. Dazu wird ein Vertreter der russischen Botschaft begrüßt werden.
Treffpunkt: 10.05.2025, 14:00 Uhr, Kö-Graben an der Nostalgie-Uhr oder 15:30 Uhr direkt an der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstr. 29.
Aus dem Einladungstext: Die russische Militäroperation in der Ukraine, die ohne die seit 30 Jahren andauernde NATO-Osterweiterung und insbesondere ohne den Krieg der Kiewer Regierung seit dem Maidan-Putsch gegen die russisch-sprachige Bevölkerung der Ukraine nicht zu verstehen ist, wird von den westlichen Eliten zum Anlass genommen, den sowjetischen Sieg über den Faschismus ein weiteres Mal zu diskreditieren. Das wollen wir nicht widerspruchslos hinnehmen.

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Geschichte

Die Bedeutung der Ostfront 1941-1945

Historischer Überblick von Wolfgang Schürer
Deutschland und Japan schlossen den Anti-Komintern-Pakt am 25. November 1936. Italien trat am 06. November 1937 bei, Ungarn am 24. Februar 1939, Spanien am 27. März 1939. Rumänien, Bulgarien und Finnland wurden am 25. November 1941 aufgenommen. Der Drei-Mächte-Pakt wurde am 27. September 1940, von Deutschland, Japan und Italien vereinbart. Ungarn trat am 20. November 1940 bei, Rumänien am 23. November 1940, Bulgarien am 01. März 1941.
Die deutsch-italienische Expansion in Europa 1938-1941: 6 Staaten wurden von der Landkarte gestrichen: Österreich (1938), die Tschechoslowakei (1938/39), Albanien (1939), Polen (1939), Luxemburg (1940), Jugoslawien (1941). 6 weitere Staaten wurden besetzt: Dänemark (1940), Norwegen (1940), Niederlande (1940), Belgien (1940), Frankreich (1940), Griechenland (1941). Deutschland bildete 2 Satellitenstaaten: Slowakei (1939), Kroatien (1941). Die Slowakei trat am 24. November 1940 dem Drei-Mächte-Pakt bei. Kroatien, vergrößert um Bosnien, am 15. Juni 1941.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Bundestag der Schande: Politik instrumentalisiert das Gedenken ans Kriegsende

Beitrag von Gert Ewen Ungar
Der Bundestag verzichtet hinsichtlich der Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkriegs in diesem Jahr auf die explizite Einladung des russischen und des weißrussischen Botschafters. Der Bundestag verweist zur Begründung auf eine Handreichung des Auswärtigen Amts. Dort wird zudem empfohlen, im Fall des uneingeladenen Erscheinens von Vertretern Russlands und Weißrusslands zu Gedenkfeierlichkeiten vom Hausrecht Gebrauch zu machen. Konkret heißt das, das Auswärtige Amt empfiehlt den Rauswurf von Diplomaten der Länder, die maßgeblich zur Befreiung Deutschlands vom Faschismus beigetragen und zudem die größte Last des Zweiten Weltkrieges zu schultern hatten. Die moralische Verwahrlosung der politischen Eliten Deutschlands zeigt sich in diesem Vorgang ganz offen. Es ist eine Schande – eine deutsche Schande. 

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Süddeutsche Zeitung (SZ): Vom liberalen Intelligenzblatt zur Propagandapostille

Standpunkt von Wolfgang Effenberger
Am 4. April 2025 bestätigte die SZ, dass sie inzwischen endgültig zum Sprachrohr der westlichen Kriegstreiber-Elite verkommen ist. Direkt aus dem Newskanal der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernahm sie den Propaganda-Artikel „Kommandeur: Deutschland wäre Drehscheibe für Aufmarsch“, samt Bild, wobei der Leser ehrenwerter weise darüber nicht im Unklaren gelassen wurde: „Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.“ … In dem von der SZ kommentarlos übernommenen Text der dpa warnt der Chef des Landeskommandos Baden-Württemberg, Kapitän zur See Michael Giss, vor möglichen Auswirkungen einer Eskalation an der Nato-Ostflanke auf Deutschland, insbesondere auf Baden-Württemberg.

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätGeschichte

Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald

Da die staatsoffizielle Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vorhersehbar die Selbstbefreiung der Häftlinge am 11. April 1945 mit keinem Wort erwähnte, sondern nur die zwei Tage später eingetroffene US-Armee als Befreierin würdigte, hat ein Bündnis unter organisatorischer Leitung von Heike Cienskowski, der Vorsitzenden des Thüringer Freidenker-Landesverbands, am 12. April 2025 vor dem Glockenturm der Gedenkstätte Buchenwald des 80. Jahrestages dieser einzigartigen revolutionären Tat gedacht, durch die das Leben von 21.000 Häftlingen gerettet wurde. Wir dokumentieren die Redebeiträge von Mitgliedern des Deutschen Freidenker-Verbandes: Heike Cienskowski, Sebastian Bahlo, Hans Bauer und Brigitte Dornheim sowie das Grußwort von Natalia Chuprakova, 2. Sekretärin für Innenpolitik der Botschaft der Russischen Föderation und eine kleine Fotogalerie.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

So unterstützen prominente Deutsche die Kriegstreiberei

Anne Will: Das Lächeln einer Schlange
Kommentar von Ulrich Heyden
Der Film „Angst vor Krieg“ von Anne Will (ARD) ist ein Zeugnis für den Verfall Deutschlands. Diese Frau mit dem schönen Gesicht wirkt auf mich wie eine gefährliche Schlange, die Kriegspropaganda mit kokettem Lächeln verkauft. Sehr geschickt von den Kriegstreibern, dass sie Frauen vorschicken. Über Frauen, die der Welt Leben schenken, lässt sich die Werbung für Aufrüstung und Tod „für einen guten Zweck“ leichter verbreiten, meinen die Kriegstreiber-Männer offenbar. In dem Film spielt Will die Rolle der Beobachterin, die auf Konferenzen der Kriegstreiber und auf einer Friedensdemonstration interessiert zuschaut. Will bietet sich dem Zuschauer, der noch unentschlossen ist, als Identifikationsfigur an, eben wie eine Schlange, bevor sie zuschnappt. 

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätVeranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald

Einladung
Am 11. April 2025 jährt sich zum 80. Male die Selbstbefreiung der Buchenwald-Häftlinge. US-amerikanische Dokumente aus dem Jahre 1945 belegen das eindeutig. Heute möchte man jenes wichtige Ereignis, wo immer es geht, verschweigen. Dies ist ein Grund, warum wir als ein Bündnis kommunistischer Parteien und Organisationen eigene Gedenkveranstaltungen durchführen, die schon zu einer guten Tradition geworden sind.  Wir laden Euch ein, am Samstag, dem 12. April 2025, um 11.00 Uhr, am Glockenturm der Gedenkstätte Buchenwald der mutigen und aufrechten Buchenwalder zu gedenken, die mit ihrer Tat 21.000 Häftlingen das Leben retteten.

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Demokratie – Medien – AufklärungGeschichte

Russische Sichtweisen zum 80. Jahrestag der Befreiung

Beitrag von Ulrich Heyden aus: „FREIDENKER“ Nr. 1-25
Am 9. Mai 2025 jährt sich das 80-te Mal der Tag, an dem die deutschen Generäle Wilhelm Keitel, Hans-Georg von Friedeburg und Hans-Jürgen Stumpff sowie der sowjetische Marschall Georgi Schukow in Berlin-Karlshorst die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Deutschlands unterschrieben. Zur Militärparade am 9. Mai in Moskau werden zahlreiche Staats- und Regierungs­chefs erwartet, darunter Xi Jinping aus der Volksrepublik China. Außer in Moskau wird es Militärparaden in 19 russischen Städten geben, in denen sich Militärstäbe befinden, sowie in den acht „Heldenstädten“, also den Städten, die beim Abwehrkampf gegen die deutsche Wehr­macht und ihre Verbündeten eine besondere Rolle spielten.

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