Mit „Fake News“ in den Krieg

Rede des Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen am 14. Dezember 2017 in Berlin
Mir wurde aufgegeben, ich soll etwas über „Fake News“ erzählen, das hat in diesen Tagen natürlich Konjunktur, andererseits soll es dabei darum gehen, ob es sich bei der Gegnerschaft gegen die „Fake News“ um einen Kampf um die Wahrheit handelt.
Ich muss sagen, das Wort steht in einer Reihe mit dem, das schon einmal ein paar Tage vorher zum „Unwort des Jahres“ erkoren wurde, von einer ehemals sprachkritischen Jury, nämlich der „Lügenpresse“; was uns ja eingeträufelt wird, dass man es nicht benutzen kann oder darf, weil es ein „rechtes Wort“ sei. Ich beziehe mich lieber auf Eckart Spoo, der meinte: „Die Presse muss einfach aufhören, zu lügen. Und ich lasse mir dieses wahre, dieses allzu wahre Wort nicht verbieten.“

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Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution

Beitrag von Andreas Wehr aus: FREIDENKER 4-17
Wir müssen begreifen, dass das Widersprüchliche in den sozialistischen Gesellschaften, beginnend mit der Oktoberrevolution, selbst zu einer geschichtlichen Tatsache geworden ist. Die marxistische Theorie wurde zwar als Anleitung benutzt. Sie hatte sich zu bewähren. Sie hatte ihren Praxistest zu bestehen. Und – und darauf kommt es mir hier besonders an – sie konnte dabei aber selbst nicht unverändert bleiben. Die marxistische Theorie wurde konkret, indem sie immer wieder neu interpretiert, indem sie fortlaufend ergänzt wurde. Dabei trat viel Neues hinzu, Unvorhergesehenes, Überraschendes. Anderes wurde verworfen, als untauglich erkannt. Würde man dies leugnen, würde man zugleich den dialektischen Geschichtsverlauf leugnen.

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Frauen als Gestalterinnen der Geschichte – Oktoberrevolution und ihre Folgen

Beitrag von Helga Hörz aus: FREIDENKER 4-17
Revolutionen sind Massenbewegungen, in denen herausragende Persönlichkeiten eine entscheidende Rolle spielen und wirkmächtige Ereignisse Auslöser und Verstärker sein können. Um das für die Rolle von Frauen für die Oktoberrevolution und ihre Auswirkungen zu verdeutlichen, wird erstens auf Rollenklischees und den Kampf zu ihrer Überwindung verwiesen und zweitens mit der Lage der Frauen vor der Oktoberrevolution auf vorhergehende revolutionäre Ereignisse eingegangen. Drittens geht es um die Folgen der Oktoberrevolution für die Lebensqualität der Menschen. Der aktive Einsatz von Alexandra Kollontai (1872 – 1952) für die Menschenrechte zeigt viertens die aktive Rolle von Frauenpersönlichkeiten. Als Fazit werden fünftens aktuelle Probleme benannt.

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FREIDENKER 4-17 EXTRA – 100 Jahre Oktoberrevolution

Die EXTRA-Ausgabe 4-17 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden“ und enthält die Reden der Wissenschaftlichen Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbandes vom 30.09.2017 in Berlin. Darin:
– Bruno Mahlow: Die Oktoberrevolution – Aufbruch in gesellschaftliches Neuland
– Helga Hörz: Frauen als Gestalterinnen der Geschichte – Oktoberrevolution und ihre Folgen
– Michael Kubi: Stalin, Repressionen, Sowjetdemokratie: UdSSR – eine Kriminalgeschichte?
– Andreas Wehr: Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution
– Marianne Linke: Das Dekret über den Frieden – Grundlinie sowjetischer Friedenspolitik
– Rainer Rupp: Immer wieder ostwärts: Die Konfrontationspolitik der NATO
– Anton Latzo: Alternative Russlands zur Expansion von NATO und EU in Osteuropa
– Klaus Hartmann: Vom Recht auf Revolution

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Freidenker-Brief 3-2017: 100 Jahre Oktoberrevolution

Der Deutsche Freidenker-Verband veranstaltete am 30. September 2017 in Berlin im Rathaussaal Pankow eine Konferenz unter dem Titel „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden“.
Reporterin Maria Janssen von RT Deutsch sprach vor Ort mit den Freidenkern über die Auswirkungen der Oktoberrevolution auf die heutige Politik und Gesellschaft.
Das Referat von Andreas Wehr „Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution“ ist bereits online nachzulesen. Alle sieben Referate sollen als Heft 4-2017 des Verbandsorgans „FREIDENKER“ erscheinen.

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Konferenz: 100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden

Einladung zur Wissenschaftlichen Konferenz am 30. September 2017 in Berlin zum Thema „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden – Lehren aus 100 Jahre geschichtlicher Erfahrung im Ringen für eine dauerhaft freie Gesellschaft und für Frieden statt Konfrontation mit Russland“. Geplante Vorträge:
– Bruno Mahlow: Die Oktoberrevolution – Aufbruch in gesellschaftliches Neuland
– Prof. Dr. Helga Hörz: Frauen als Gestalterinnen der Geschichte – Oktoberrevolution und ihre Folgen
– Michael Kubi: Stalin, Repressionen, Sowjetdemokratie: UdSSR – eine Kriminalgeschichte?
– Andreas Wehr: Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution
– Dr. Marianne Linke: Sowjetunion – konsequente Friedenspolitik seit dem Dekret über den Frieden
– Rainer Rupp: Immer wieder ostwärts: Die Konfrontationspolitik der NATO
– Prof. Dr. Anton Latzo: Alternative Russlands zur Expansion der EU in Osteuropa

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Zum Tag des Sieges 2017

Ansprache von Klaus Hartmann auf der Gedenkfeier am 9. Mai 2017 auf dem Hauptfriedhof Frankfurt a.M.
Auszug: „Der 9. Mai ist ein Tag der Trauer um 27 Millionen ermordete Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion. Es ist ein Tag des ehrenden Gedenkens an über 11 Millionen Rotarmisten, die für diesen Sieg im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben hingaben. Es ist aber auch ein Tag des Abscheus und des Zornes über die abscheulichen Verbrechen, die im Namen Deutschlands an den Völkern der SU und ganz Europas verübt wurden. Der 9. Mai ist ein Tag der Mahnung: Nie wieder ein Feldzug gen Osten, den NATO-Aufmarsch stoppen! …“

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Freidenker-Brief 1-2017: Gegen diesen NATO-Wahnsinn

Zu den Demonstrationen am 20. oder 21.1.2017 gegen die Amtseinführung des neuen Präsidenten der USA erklärt der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes: Wer dazu aufruft, „sendet ein falsches Signal. Eine andere Mobilisierung ist nötig: Trump beim Wort nehmen, damit seinen positiven Worten positive Taten folgen!“ Woran sich die Friedensbewegung in der nächsten Zeit orientieren sollte, wird in neun Punkten zur Weltlage ausgeführt.
Der Freidenker-Brief 1-2017 enthält außerdem einen Beitrag von Rainer Rupp über Zweifel nach dem Berliner Attentat und eine Buchvorstallung zu Elias Davidssons „Psychologische Kriegsführung und Gesellschaftliche Leugnung“

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Russland lehnt neuen Rüstungswettlauf ab

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich gegen ein neues Wettrüsten ausgesprochen. Das sagte Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, am Freitag in einer Stellungnahme zu Putins Jahrespressekonferenz.
„Die Stationierung des Raketenabwehrschilds zu Lande und auf See mit dem Aegis-System, welches die Möglichkeit schafft, atomare Mittelstreckenraketen abzuschießen, verletzt den INF-Vertrag. Es ist natürlich notwendig, dass Russland sich gegen diese Möglichkeit wappnet. Insofern sehe ich in der Äußerung des Präsidenten Putin über die Stärke Russlands im Hinblick auf mögliche Angriffe nicht, dass er darauf hinweist, dass er beansprucht, Russland habe die stärkste Armee der Welt. Diese Äußerung ist zu deuten, kein Aggressor soll sich Hoffnungen machen, dass er einen Angriff auf Russland ungestraft starten oder überleben könnte.“

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Freidenker-Brief 6-2016: Syrien: Kriegspropaganda, Sanktionen und Unterstützung der Terrormilizen beenden!

Unter dieser Losung veröffentlicht der Deutsche Freidenker-Verband die nachstehende Erklärung und ruft damit seine Mitglieder und Sympathisanten auf, sich an der Bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin am 8. Oktober 2016 möglichst zahlreich zu beteiligen.
Geplant ist ein Block mit dem Frontbanner „NATO raus – raus aus der NATO“. Wer dieser unserer grundsätzlichen Forderung Ausdruck verleihen möchte, sollte sich in diesem Block einreihen.

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Freidenker zum 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbandes zum 70. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion
Am 22. Juni 2016 gedenken wir der 27 Millionen Sowjetbürger, die beim Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion ihr Leben verloren.
Am 22. Juni 1941 begann der Vernichtungskrieg mit dem Ziel der „Ausrottung des Kommunismus für alle Zeiten“ durch die „Vernichtung der bolschewistischen Kommissare und kommunistischen Intelligenz“.
Es war ein barbarischer, ein totaler Krieg, bis heute ohne Beispiel. Angesichts über 50 Millionen Toten, darunter China mit 13,5 Millionen und die Sowjetunion mit 27 Millionen, bekräftigen wir an diesem Tag: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

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