Alle Beiträge unserer Webseite in chronologisch absteigender Reihenfolge

Demokratie – Medien – Aufklärung

Unselig-Sprechung von René Schuster und Albert Fetsch

Der Deutsche Freidenker-Verband hat beschlossen, seinerseits verdiente Persönlichkeiten mit einer Unselig-Sprechung oder einer Scheinheilig-Sprechung zu würdigen.
René Schuster und Albert Fetsch haben die Voraussetzung der Unselig-Sprechung … mit wunderlichen Taten begründet, die hier gewürdigt werden sollen. Beide Herren haben Probleme mit zumindest einer Frau, nämlich Vanessa Hessler, ihres Zeichens Model und Schauspielerin. Sie diente bislang beiden Herren als Werbemaskottchen der Telefonmarke Alice. Doch Ende Oktober 2011 dämmerte unseren Unseligen die Chance, ihre Sympathiewerberin früher in die (libysche) Wüste zu schicken – in der italienischen Zeitschrift „Diva e Donna“ hatte sie ihre Liebesbeziehung zu Muatassim Al Gaddafi offenbart: „Das war eine leidenschaftliche Geschichte, wir sind vier Jahre lang zusammen gewesen.“ Damit nicht genug, eine eigene Meinung zu den Vorgängen in Libyen äußerte sie auch noch.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Warum „Unselig-Sprechung“ durch den Deutschen Freidenker-Verband?

Soll über Fragen der Ethik und Moral Klarheit geschaffen werden, so scheinen manchmal auch neue Formen angebracht. Warum nicht an Beispielen moralisch verwerflichen Verhaltens über das Richtige und Gebotene aufklären? Die Methode ist alt, neu ist das Verfahren, das eine alte kompromittierte Institution karikieren und im dialektischen Sinne „aufheben“ will. Die Religionskritik der Freidenker ist Gesellschaftskritik. Dem soll auch das neu geschaffene Institut der Unselig- und Scheinheiligsprechung dienen. Zum erstmaligen Fall seiner Anwendung mehr auf der Webseite des Deutschen Freidenker-Verbands.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Solidarität mit dem Libyschen Volk

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbands vom 21. Oktober 2011
Der Lynchmord an Muammar Gaddafi, des Führers eines souveränen Staates, durch die NATO-Verantwortlichen, zeigt ebenso wie die von ihnen am libyschen Volk begangenen völkerrechtlichen Verbrechen und die durch sie organisierte moralische Lähmung der westlichen Öffentlichkeit mit den Mitteln einer totalitäre Lügenpropaganda, dass wir in einer Zeit des fortschreitenden Verfalls errungen geglaubter zivilisatorischer Maßstäbe leben. Großbritannien, Frankreich, die USA und die NATO wollten angeblich die Zivilbevölkerung schützen – ihre Bomben haben Krankenhäuser, Schulen, ganze Städte in Schutt und Asche gelegt. Über 60.000 Menschen hat der ‘Schutz‘ schon das Leben gekostet.

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Weltanschauung & PhilosophieZentrale Veranstaltungen

Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik

Einladung zur wissenschaftlichen Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbands am 8. Oktober 2011 in Dresden
Die Wirtschaftskrise macht die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus unübersehbar, umso gefragter sind Ideologien, die die Systemursachen in Abrede stellen. Klassenneutral sollen die Übel und ihre Verursacher erscheinen: „der Mensch“, „das Wachstum“ etc.; und wer die Gesetzmäßigkeit des gesellschaftlichen Fortschritts negiert oder nicht akzeptiert, kann umso besser den „Fortschrittsglauben“ verhöhnen. Aber Wissenschaft und Technik finden nun mal nicht außerhalb der Gesellschaft statt, und die ist in Klassen gespalten, und dies bestimmt maßgeblich Erkenntnisinteressen, ethische Grundlagen und den Charakter der Ergebnisse.

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Interview in „junge Welt“ mit Klaus Hartmann zum Papstbesuch

F: Am gestrigen Donnerstag ist Papst Benedikt XVI. in Berlin gelandet. Ein erhebendes Erlebnis auch für Freidenker?
A: Gott bewahre. Immerhin schleckte er nicht die Landebahn ab wie sein Vorgänger. Ansonsten ist er uns ein teurer Gast, zumindest verglichen mit den jährlich 20 Millionen Berlin-Touristen, die in der Regel Selbstzahler sind. 25 bis 30 Millionen Euro soll der Spaß laut Deutscher Bischofskonferenz kosten, allein der Altar im Olympiastadion kostete 400000 Euro, und der bleibt ja für die folgenden Spiele nicht stehen. Die Kirche spricht zwar viel über ihre Beiträge, aber kein Wort erfährt man über die öffentliche Hand, die ja auch von Evangelen, Muslimen und Konfessionsfreien gefüttert wird. Sie dürfen ungefragt nochmal in ähnlicher Größenordnung, u.a. für die »Sicherheit« des Besuchers und seiner Fans, »spenden«.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Den politischen Streik durchsetzen!

Beitrag von Renate Münder aus FREIDENKER 3-11
Die Kollegen der Druckerei des Süddeutschen Verlags führten jahrelang bei vielen Demonstrationen ein Transparent mit sich: „Für den Generalstreik!“ Unter dem Eindruck der Streiks in Frankreich, Italien, Griechenland usw. gab es die Stimmung vieler Kolleginnen und Kollegen wieder – aber eine große Wirkung hatte das Transparent dennoch nicht. Denn politische Streiks sind keine separate Strategie oder eine besondere Klassenkampfmethode, sie sind nie ein Ziel für sich, sondern sie sind ein Instrument für inhaltliche Ziele, d.h. die Zuspitzung einer breiten Massenmobilisierung eines Kampfes für eine bestimmte Forderung.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Die Angst vor dem Volk

Beitrag von Ulf Rassmann aus FREIDENKER 3-11
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine repräsentative Demokratie (Artikel 20 GG). An der politischen Willensbildung wirken nach Artikel 21 Parteien mit. In allen Parteien zusammengenommen, also inklusive der Volksparteien, sind nicht einmal 2 % der Bevölkerung Mitglied. Bei Landtagswahlen und zur Bundestagswahl stehen aber nur diese Minderheitsvereinigungen zur Wahl und sollen die gesamte Bevölkerung in Parlamenten repräsentieren. Dass sie genau das nicht tun, wird immer offensichtlicher. So sind z.B., je nach Umfrageveranstalter, 60 bis 73 % der Bevölkerung gegen den Krieg in Afghanistan und für einen Abzug der Bundeswehr von dort. Doch im Bundestag sind die Mehrheitsverhältnisse genau umgekehrt.

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Verbandsorgan FREIDENKER

FREIDENKER 3-11 – Ungehorsam: Revolte – Widerstand – Generalstreik

Die Ausgabe 3-11 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Ungehorsam: Revolte – Widerstand – Generalstreik“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Ulf Rassmann: Die Angst vor dem Volk
– Jan Bretschneider: Ziviler Ungehorsam
– Klaus Mausner: Der Widerstand gegen „Stuttgart 21″ hat jetzt schon die Republik verändert
– Renate Münder: Den politischen Streik durchsetzen
– Werner Seppmann: Entzivilisierung, Gewalt und Revolte

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Der deutsche Papst ist der bisher reaktionärste in der Geschichte der Neuzeit

Beitrag von Gerhard Feldbauer aus FREIDENKER 2-11
Im September 2011 wird der deutsche Papst der Bundesrepublik einen offiziellen ‚Staats‘besuch abstatten. Wes Geistes Kind ist dieser Benedikt alias Joseph Ratzinger? Beginnen wir mit einem aktuellen Aspekt. Die Wellen der Empörung über den sogenannten Missbrauchsskandal der katholischen Kirche sind noch nicht verebbt. Auch Benedikt distanzierte sich. Damit sind wir bei einem besonders üblen Charakterzug, seiner Heuchelei. Denn den Boden für derartige Verbrechen bildet auch die geistige Verwandtschaft Benedikts mit den Wegbereitern solcher Verbrechen.

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Hilfe, der ‚Papst’ kommt!

Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt den Aufruf des breiten Bündnisses, das gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes protestiert:
„Im September 2011 besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Dabei spricht er auch vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Dagegen protestieren wir. Der Papst steht für eine menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik. Sie grenzt Menschen aus und diskriminiert. Wir wenden uns gegen den Papst als einen der Hauptverantwortlichen für die Unterdrückung von Lesben, Schwulen und Transgender auf der Welt. ..“

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Aufruf zum Kampf gegen den wahren Terror

Beitrag von Elias Davidsson
Die Schlagzeilen der heutigen Massenmedien sind von einer schreienden Unterlassung gekennzeichnet. Sie berichten über den sogenannten Sieg der libyschen Rebellen und verschweigen die entscheidende Rolle der NATO bei der Zerstörung eines Mitgliedstaats der Vereinten Nationen. Ohne die 20.000 Lufteinsätze der NATO wäre Libyen weiter ein souveräner Staat. Die Medien berichten aber weder über die Rolle der NATO bei der Zerstörung von Libyen noch über die Interessen der ehemaligen Kolonialmächte an der Zerstörung dieses unabhängiges Staates.

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