Kongress der Weltunion der Freidenker am 22. und 23. Juni 2018 in Basel

Einladung zum Kongress der Weltunion der Freidenker am 22. und 23. Juni in Basel
Die Weltunion der Freidenker widmet ihren diesjährigen Kongress in Basel schwerpunktmässig dem Thema «Freies Denken und die Emanzipation der Persönlichkeit». Linke begegnen dem Individualismus mit Skepsis. Schätzen sie deswegen das Individuum gering? Welche Bedeutung hat in der marxistischen Theorie die menschliche Persönlichkeit? Worin unterscheidet sich durch Emanzipation gewonnenes, autonomes Denken von individualistischem Denken?

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Religion: Thesen

Aus: „FREIDENKER“ Nr. 4-16
Diese Thesen standen zwei Jahre im Freidenkerverband zur Diskussion, das zum Verbandstag im Juni 2016 in Potsdam vorgelegte Ergebnis wurde in dessen Auftrag nochmals vom Verbandsvorstand bearbeitet.
Auszug: Weltweit erleben Religiosität und Religionen in ihren unterschiedlichen Ausprägungen wieder einen Aufschwung. Um diese Entwicklung zu verstehen, muss man sich klarmachen: die Menschen haben nicht einfach Ideen, sondern sie reflektieren in ihnen ihr soziales und politisches Dasein. …
Als Kulturorganisation treten die Freidenker für eine menschenwürdige, humane Gesellschaft ein. Sie ist keine Gottesgabe, sie muss erkämpft werden. Deshalb müssen die Menschen aus der passiven Rolle als Objekt der Herrschenden heraustreten, und zum Subjekt ihrer Geschicke werden.

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44. Kongress der Weltunion der Freidenker, 24. bis 26. Mai 2013

Veranstaltungshinweis
Der 44. Kongress der Weltunion der Freidenker findet vom 24. bis 26. Mai 2013 in Mannheim, Bürgerhaus Neckarstadt, Lutherstraße 15-17 statt. Das Motto lautet “Freies Denken und die Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik”. Zur Teilnahme am Samstag, 25.05.2013 seid ihr herzlich eingeladen. Am Sonntag, 26. Mai 2013 findet um 11:45 eine “Freidenkerische Stadtführung durch die Heidelberger Altstadt” statt.

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Vor dreihundert Jahren – „Discourse of Free-thinking“

Beitrag von Horst Schild aus FREIDENKER 1-13
Im Jahr 1713 erschien in London ein Buch mit dem Titel „Discourse of Free-thinking“ (dt. „Abhandlung über das freie Denken“). In ihm rückten erstmals die Begriffe „Freidenker“ und „freies Denken“ ins öffentliche Bewusstsein. Sein Verfasser war Anthony Collins (1676 bis 1729). Collins stammte aus einigermaßen begüterten Verhältnissen, er war Vertreter einer Gruppe englischer deistischer (Früh-)Aufklärer, die sich selbst Freethinkers, also Freidenker, nannten.
Wie Francis Bacon und René Descartes die Naturerkenntnis und Thomas Hobbes die Staatstheorie von kirchlicher Autorität befreit und auf sich selbst, also auf Natur, Gesellschaft und Vernunft gestellt hatten, so will der Deismus die Religion von kirchlicher Dogmatik und dem blinden Bibel- und Geschichtsglauben loslösen und ausschließlich aus der natürlichen Erkenntnis ableiten.

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Aufgaben der Aufklärung: Die Richtigstellung der Begriffe“

Beschluss des Verbandsvorstandes vom 27./28. Oktober 2012.
Auszug: “Der Deutsche Freidenker-Verband sieht das Ziel der historischen Aufklärungsbewegung, die Durchsetzung der Vernunft im geistigen und wissenschaftlichen Leben, für nicht erreicht an, und daher in der Fortsetzung der Aufklärung eine zentrale Aufgabe. … In Gesellschaft, Staat und Politik sind auch heute ‚moderne’ Dunkelmänner am Werk, ihr interessengeleiteter Dogmatismus wird nicht mehr nur von Kirchenkanzeln gepredigt, sondern mithilfe einer milliardenschweren Bewusstseinsindustrie in die Köpfe gehämmert. Die herrschende imperialistische Ordnung soll als gottgewollt und alternativlos erscheinen und geduldetwerden.”

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FREIDENKER 2-11 – Zensur… Uniformierung des Denkens

Die Ausgabe 2-11 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Zensur… Uniformierung des Denkens“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Klaus Hartmann: „Preßfreiheit”
– Elias Davidsson: Zensur und Verleugnung des 11. September
– Dr. Sabine Schiffer: Schlaglichter von politischer Zensur heute
– Die „Bandbreite“ und die Zensur
– Klaus von Raussendorff: Zensur und internationale Solidarität
– A. Fikentscher u. A. Neumann: Vom Ende der Unterhaltung
– Gerhard Feldbauer: Papstbesuch droht

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Gegen Volksverdummung und Zerstörung der Vernunft

Beschluss des Verbandsvorstandes im Auftrag des Verbandstages vom 22./23. Mai 2009 in Berlin
Der Deutsche Freidenker-Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Kulturorganisation betrachtet Aufklärung als die Hauptaufgabe seiner weltanschaulichen Tätigkeit. … Die Aufklärungsbewegung leistete die geistige Vorarbeit, eine andere freiere Gesellschaftsordnung zu denken und in den folgenden bürgerlichen und sozialistischen Revolutionen zu erkämpfen. Die heute auf der Welt herrschenden Zustände sprechen den Anliegen und Zielen der historischen Aufklärung Hohn. Der global agierende Kapitalismus orientiert sich nicht an den Bedürfnissen und Entwicklungsinteressen der Menschen, sondern an der Profitmaximierung. … Aufklärung hat sich an den heute aktuellen Fragen zu bewähren, freies Denken soll den Kopf freimachen für befreiendes Handeln.

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