Freidenker-Brief 2-2015: Breitseiten gegen die Friedensbewegung

Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbands, Klaus Hartmann, analysiert im nächsten „Freidenker“ (Nr. 1-2015) den Zustand der Friedensbewegung.
Der Artikel schließt mit den Worten: „Wir bekräftigen die Feststellung Eugen Drewermanns ‚Der wichtigste Beitrag zur Friedenspolitik lautet: Raus aus der NATO!‘ Wir arbeiten und demonstrieren mit allen zusammen, die auch am 8. Mai 2015 darauf bestehen: ‚Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg‘“
Im gleichen Sinne haben sich andere Autoren geäußert, deren erläuternd aufgeführte Stellungnahmen zur vertieften Lektüre empfohlen werden.

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Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung

Beitrag von Klaus Hartmann, später veröffentlicht in FREIDENKER 1-15
Die Bedrohung des Weltfriedens ist mit der NATO-Aggression in der Ukraine und der psychologischen Kriegsführung gegen Russland erheblich gewachsen. Die Aktions- und Mobilisierungsfähigkeit der Friedensbewegung ist der Bedrohung völlig unangemessen. Als mit den „Montagsmahnwachen für den Frieden“ nach Beginn der Ukraine-Krise neue Akteure auf den Plan traten, wurde darauf von linken Organisationen und Parteien sowie Instanzen der ‚traditionellen‘ Friedensbewegung überwiegend mit Skepsis, Kritik und Ablehnung reagiert.

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NATO-Weltmachtpolitik und Schwellenländer

Beitrag aus jw von Klaus von Raussendorff
Ist Russland ein imperialistischer Staat? Hat sich dort eine spezifische Variante des staatsmonopolistischen Kapitalismus entwickelt? Wäre das der Fall, wäre die nachstehend diskutierte Frage sinnlos. Sie lautet, ob in Russland (wie auch in den anderen BRICS-Staaten: Brasilien, Indien, China und Südafrika) Strukturen und Faktoren gegeben sind, die bei einer bestimmten Entwicklung der Klassenverhältnisse günstigere Bedingungen für die arbeitenden Menschen schaffen könnten als in den Ländern des staatmonopolistischen Kapitalismus.

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Heimat und Patriotismus – Unworte für Internationalisten?

Beitrag von Sebastian Bahlo aus: FREIDENKER 1-14
Wir sind Internationalisten, zunächst weil wir Humanisten sind, weil wir den Zustand anstreben, in dem alle Menschen sich ohne Unterschied ihrer Sprache, ihres Aussehens, ihrer Staatsangehörigkeit gegenseitig als Gleiche respektieren. Wir streben Völkerverständigung und Völkerfreundschaft, gemeinschaftliches Handeln der Völker an, weil wir dies als im Interesse der Menschheit betrachten.
Gibt es ein kollektives Interesse der gesamten Menschheit? Wir wissen, daß dem nicht so ist. …

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OFFENER BRIEF an die Bundeskanzlerin

Offener Brief des DFV an die Bundeskanzlerin Angela Merkel
Auszug: Der Deutsche Freidenker-Verband warnt, gemeinsam mit anderen dem Frieden verpflichteten Verbänden und Vereinen, vor der weiteren Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland. Wir verlangen ein Ende der Feindbildproduktion und Desinformation sowie der antirussischen Kampagnen und der Dämonisierung des Präsidenten Putin. Europa gehört allen Völkern und Nationen Europas, es braucht ein friedliches Zusammenleben aller Länder und Nationen. Dies erfordert die Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen und partnerschaftliche Beziehungen zur Ukraine wie zu Russland.

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Der Aggressor heißt NATO

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbandes zur Krise um die Ukraine:
Seit dem Staatsstreich in der Ukraine vom 22. Februar 2014 und insbesondere im Zuge der Entwicklungen auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim hat in den USA, den NATO- und EU-Ländern eine politisch-mediale Kampagne Fahrt aufgenommen, die Russland und insbesondere den russischen Präsidenten Wladimir Putin hysterisch der rücksichtslosen Großmachtpolitik und des völkerrechtswidrigen „Landraubs“ bezichtigt. Seitens der führenden NATO-Regierungen wird die Eingliederung der Krim in die Russische Föderation als „völkerrechtswidrige Annexion“ gebrandmarkt.

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Max Sievers – Kämpfer für die Freiheit des Geistes

Rede von Ralf Lux anlässlich des 70. Jahrestages der Ermordung von Max Sievers
Max Sievers war ein unerschrockener Kämpfer für die Emanzipation der Massen von den Dogmen der Kirche und von einer Kulturreaktion, die bestrebt war, den Fortschritt im gesellschaftlichen und freiheitlichen Wollen zu hemmen. Sein Wirken galt der sozialen Gerechtigkeit und der Anteilnahme aller schaffenden Menschen an den kulturellen und geistigen Gütern der Gesellschaft. Er war der langjährige Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes (bis 1930 Verein der Freidenker für Feuerbestattung) und hat sich in dieser Funktion bleibende Verdienste erworben, bei der Einigung und Stärkung der deutschen Freidenkerbewegung.

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Der unbekannte Weltkrieg

Beitrag von Klaus Hartmann aus: FREIDENKER 4-13
Wenn man den Weg zum Ersten Weltkrieg verstehen will, muss man die Zeit kennen, in der er vorbereitet wurde. Diese Zeit ist, auch bei Linken, merkwürdig unbekannt. Hier gilt es, zuerst mit der Vorstellung Schluss zu machen, dass der Krieg 1914 eine lange Friedenszeit in Europa beendet habe, die zumindest seit 1871 angedauert habe. Tatsächlich haben in den Jahrzehnten vor 1914 Dutzende Kriege stattgefunden: Entgegen einer verbreiteten eurozentristische Sicht müssen zudem die Kriege um Kolonien und in Abhängigkeit gebrachte Länder besichtigt werden.

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NATO, Golfmonarchien, Israel: Hände weg von Syrien!

Aufruf zur Demonstration zum Antikriegstag 2013 am 31.08.2013 in Frankfurt am Main
Schluss mit Intervention und Söldnerkrieg gegen Syrien! Die Hoffnungen und Erwartungen in den “Arabischen Frühling”, die viele Betrachter vor 2 Jahren hegten, wurden enttäuscht. Religiöse Minderheiten sind heute mehr bedroht, als zuvor. Statt eine säkulare Bewegung um demokratische und vor allem soziale Rechte und die Rechte von Frauen zu stärken, wurden die reaktionärsten Kräfte der Moslembrüder gestärkt, ganz im Interesse der reaktionären Monarchien der Golfstaaten.

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„Nein“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!

Die Friedensgesellschaft der Türkei, unter Schirmherrschaft des Weltfriedensrates, organisiert eine Internationale Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia in der Zeit vom 25. bis 29. April 2013. Wir wollen eine Botschaft der Solidarität an die Friedenskonferenz in Istanbul und Antiochia senden und den Kampf gegen die schändlichen Interventionen von außen und gegen die Beteiligung von NATO und Deutschland an der Zerstörung von Syrien fortsetzen. Wir rufen Euch auf, am Freitag, den 26. April, 17 Uhr an einer Mahnwache am Brandenburger Tor/Pariser Platz in Berlin teilzunehmen.

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