Themen

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Arbeit & SozialesDemokratie – Medien – Aufklärung

Gründung des Bündnisses gegen Folter in der Psychiatrie

Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt und begrüßt die Gründung des Bündnisses gegen Folter in der Psychiatrie.
Aus dem Gründungsaufruf des Bündnisses: „… Deshalb fordern wir alle Landes- und den Bundesgesetzgeber auf, alle Sondergesetze, die psychiatrische Zwangsbehandlung legalisieren, sofort für ungültig zu erklären. Nur so kann kurzfristig die Forderung nach einem absoluten Folterverbot in Deutschland verwirklicht werden. Das Verbot der Folter ist eines der wenigen absoluten und unveräußerlichen Menschenrechte, ein ius cogens, eine zwingende Norm des internationalen Rechts.“

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GeschichteWeltanschauung & Philosophie

Vor dreihundert Jahren – „Discourse of Free-thinking“

Beitrag von Horst Schild aus FREIDENKER 1-13
Im Jahr 1713 erschien in London ein Buch mit dem Titel „Discourse of Free-thinking“ (dt. „Abhandlung über das freie Denken“). In ihm rückten erstmals die Begriffe „Freidenker“ und „freies Denken“ ins öffentliche Bewusstsein. Sein Verfasser war Anthony Collins (1676 bis 1729). Collins stammte aus einigermaßen begüterten Verhältnissen, er war Vertreter einer Gruppe englischer deistischer (Früh-)Aufklärer, die sich selbst Freethinkers, also Freidenker, nannten.
Wie Francis Bacon und René Descartes die Naturerkenntnis und Thomas Hobbes die Staatstheorie von kirchlicher Autorität befreit und auf sich selbst, also auf Natur, Gesellschaft und Vernunft gestellt hatten, so will der Deismus die Religion von kirchlicher Dogmatik und dem blinden Bibel- und Geschichtsglauben loslösen und ausschließlich aus der natürlichen Erkenntnis ableiten.

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Weltanschauung & Philosophie

Karl-Marx-Jahr 2013

Beitrag von Daniel Bratanović aus FREIDENKER 1-13
Daran zu erinnern, was Marx und Engels wussten, was ihnen tiefste Überzeugung war, nämlich dass eine Theorie auf der Höhe der Zeit immer praxisvermittelt und eine schlagfertige Praxis immer theorievermittelt ist und was sich bei Marx schon früh in der elften Feuerbachthese verdichtet, wonach es nicht darauf ankommt, die Welt bloß verschiedenartig, gar beliebig zu interpretieren, sondern sie zu verändern, erscheint banal und abgedroschen. Es dennoch zu tun, ist der notwendige Versuch, sich einer verbreiteten und üblichen Sichtweise auf Werk und Wirken von Marx entgegenzustemmen.

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Demokratie – Medien – AufklärungFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Vor 45 Jahren: Das Massaker von My Lai

Rezension von Gerhard Feldbauer zu dem Buch „Abels Gesichter. Vietnam. Bilder eines Krieges“ von Gian Luigi Nespoli und Giuseppe Zambon. Aus: FREIDENKER 1-13
Noch heute sträubt sich die Feder, die Verbrechen niederzuschreiben, die von sadistischen US-Soldaten am 16. März 1968 mit der Ermordung fast aller Einwohner des Dorfes My Lai (in Vietnamesisch Son My) begangen wurden. In ihrem aufrüttelnden Buch „Abels Gesichter. Vietnam. Bilder eines Krieges“ haben Gian Luigi Nespoli und Giuseppe Zambon geschildert, was sich zutrug: Die Kompanie unter dem Kommando von Leutnant William Calley gehörte zum 1. Bataillon der 11. US-Infanteriebrigade. Der Kompaniechef befahl, „den Feind aufzustöbern und unverzüglich zu erledigen, aber auch die Hütten des Dorfes zu verbrennen, alles, was sich bewegte, zu töten und jede Form von Leben, auch die Lebensmittel, zu vernichten.“

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Katholische Kirche und die Missbrauchsskandale

Beitrag von Dennis Riehle aus FREIDENKER 1-13
Dass der Vatikan es nicht so ernst mit der Aufklärung der weltweiten Missbrauchsskandale durch die eigenen Bischöfe und Priester nimmt, hat nicht zuletzt der Austausch des dortigen Beauftragten gezeigt, der den oberen Kirchenhütern in seiner Arbeit offenbar zu engagiert schien und Tatsachen zutage führte, die nicht hätten öffentlich werden sollen. Das vage Eingehen des Papstes auf die immer neu bekannt gewordenen Abgründe als auch sein als Hohn wirkender Bittruf um Vergebung waren in Sachen Unehrlichkeit kaum zu überbieten. Daher wundert nicht, dass Rom so gar nichts daran liegt, alle Mühen um Wiedergutmachtung vor der Versandung zu retten.

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Weltliche Trauerkultur

Trauer um Hugo Chávez Frías

Der Deutsche Freidenker-Verband trauert um den Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela Hugo Chávez Frías (28. Juli 1954 – 5. März 2013). Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Genossinnen und Genossen. Das venezolanische Volk, die Völker Lateinamerikas und alle friedliebenden Menschen verlieren mit Hugo Chávez Frías einen konsequenten und unbeugsamen Kämpfer gegen den Imperialismus und den Neokolonialismus der ‚Neuen Weltordnung‘, für Selbstbestimmung, nationale Würde und Unabhängigkeit, für Völkerfreundschaft und Internationale Solidarität, für Gerechtigkeit, Freiheit und Sozialismus.

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Kultur & KunstZentrale Veranstaltungen

21. bis 23.6. 2013 – Linker Liedersommer auf Burg Waldeck / Hunsrück

Die Landesverbände Hessen und Rheinland-Pfalz / Saarland des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. laden vom 21. bis 23.6.2013 zum Linken Liedersommer für eine solidarische Welt gegen Ausbeutung und Krieg – Fünftes Kulturseminar auf Burg Waldeck / Hunsrück ein.
Mitwirkende: Gina Pietsch, Bernd Barbe, Jonas Engelmann, Stephan Hoffmann, Dr. Seltsam, Uli Holzhausen & Matthias Leßmeister, Bernd Köhler, Musikandes (Romina Tobar & Daniel Osorio), Kai Degenhardt

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!

Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags
Am 12. Dezember 2012 sollen Sie über den Antrag der Bundesregierung zwecks „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei …“ befinden.Obwohl Syrien nicht die Absicht hat, die Türkei anzugreifen, sich vielmehr bewaffneter Banden erwehren muss, die aus der Türkei eindringen, und für deren Bekämpfung Raketen ungeeignet sind, gibt der deutsche Außenminister die fadenscheinige Begründung, das Patriot-Raketen- Abwehrsystem diene dem „Schutz der Türkei vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien.“ Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien er-möglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt.

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Freidenker-BriefFrieden - Antifaschismus - SolidaritätPositionen

Freidenker-Brief 4-2012: Verantwortungslos – Verhalten der Bundesregierung im Syrien-Konflikt

Eine Petition an den Deutschen Bundestag unter der laufenden Nummer 37867, die sich gegen das verantwortungslose Verhalten der Bundesregierung im gegenwärtigen Syrienkonflikt richtet, kann demnächst online unterstützt werden. Die Petition ist eine Initiative des Deutschen Freidenker-Verbands und des Frankfurter Solidaritätskomitees für Syrien.
Auszug: „Wir erheben Beschwerde dagegen, dass der Bundesminister des Äußeren und andere Bundesbehörden sich unter Bruch des Völkerrechts und des Deutschen Grundgesetzes in die inneren Angelegenheiten der Arabischen Republik Syrien einmischen, insbesondere durch die Unterstützung interner wie externer Feinde der rechtmäßigen syrischen Regierung, einschließlich bewaffneter Gruppen.“

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