Freidenker-Brief 5-2015: Sagt NEIN, ächtet Aggressionen, bannt die Weltkriegsgefahr!

Erklärung zu Fragen von Krieg und Frieden, Juli 2015
Unter diesem Titel gibt es seit dem 23. Juli 2015 auf der Internet-Seite der Anti-NATO-Allianz eine Erklärung in Form eines Aufrufs an Bundestag und Bundesregierung mit folgenden Forderungen:
– NATO-Vertrag kündigen!
– Truppenstationierungsvertrag per Friedensvertrag außer Kraft setzen!
– Mit Russland kooperieren!
– Eine grundsätzlich andere, friedliche Außenpolitik gestalten!
– Die Unterwerfung unter „supranationale“ Instanzen des Finanzkapitals beenden!

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Freidenker-Brief 4-2015: Friedensbewegung in Aktion und Reflexion zum 8. Mai 2015

In Solidarität mit allen Aktiven der Friedensbewegung wirbt der Deutsche Freidenker-Verband, eine der ältesten deutschen Friedensorganisationen, für bevorstehenden Aktionen.
Vor dem Hintergrund von Auseinandersetzungen innerhalb der Friedensbewegung verweist der Deutsche Freidenker-Verband auf aktuelle Texte.

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Erklärung der GBM zum 60. Jahrestag des Beitritts der Bundesrepublik zur NATO

Die Bundeswehr feiert am 9. Mai im Palais am Funkturm den 60. Jahrestag des NATO-Beitritts der Bundesrepublik mit einem Ball. In der Wahl dieses Termins spiegelt sich die geschichtsrevisionistische Wende der Bundesregierung wider, die es ablehnt, eigene Aktivitäten zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus zu organisieren und durchzuführen. Es ist gleichzeitig eine Provokation an die Adresse der Antihitlerkoalition, insbesondere an Russland, eine solche Veranstaltung am 9. Mai, dem Tag des Sieges durchzuführen.

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„Krieg der Friedensfreunde“?

Breitseiten gegen die Friedensbewegung (1. Fortsetzung). Beitrag von Klaus Hartmann
Wenn eine Zeitung wie die „Taz“, die bisher allen imperialistischen Kriegen in den letzten Jahrzehnten ihre propagandistische Unterstützung nicht versagen wollte, mit dieser Überschrift einen Zustandsbericht über die Friedensbewegung veröffentlicht, liegt die Diagnose nahe: „Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.“ Doch leider liegen Wunsch und Wirklichkeit enger beieinander, als es uns lieb sein kann, und insbesondere, als es dem Frieden gut täte.

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Sie lügen wie gedruckt?

Offener Brief von Rainer Rupp an die „junge welt“
Aufgabe der Friedensbewegung müsste es sein, mit allen alten und neuen Kräften wenigstens Teile des in der Bevölkerung vorhandenen Potentials zu mobilisieren. Statt sich aber auf diese Aufgabe zu konzentrieren, haben sich Monty Schädel und seine Anhänger mit medialer Unterstützung von taz aber auch von der jW vorrangig damit beschäftigt, die bereits erzielten Achtungserfolge einer Aktionseinheit der „alten“ und „neuen“ Friedensbewegung (z.B. im Friedenswinter) ohne konkreten Nachweis als rechtslastig und rassistisch zu denunzieren, auszugrenzen, Gräben zu vertiefen und weiter zu spalten.

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Freidenker-Brief 3-2015: 8. Mai 2015 – 70 Jahre „Tag der Befreiung“

Der Deutsche Freidenker-Verband veröffentlicht in seiner Verbandszeitschrift „Freidenker“ Nr. 1-15 (März 2015) seine Erklärung „70 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus – Deutschland braucht eine grundlegend andere Außenpolitik: Verständigung statt Konfrontation“
Ferner hat der Verbandsvorstand beschlossen:
– Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt den Aufruf des Berliner Aktionsbündnisses „70 Jahre Tag der Befreiung“ zur Demonstration am 10. Mai 2015
– Der Deutsche Freidenker-Verband begrüßt die Beschlüsse der Aktionskonferenz des „Friedenswinters 2014/15“ am 14. März 2015 in Frankfurt am Main.

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Verständigung statt Konfrontation

Beschluss des Verbandsvorstandes des Deutschen Freidenker-Verbandes vom 28./29.03.2015
Die heutige Weltlage beschwört Vergleiche mit den beiden Weltkriegen herauf. In weiten Teilen der Welt erleben wir imperialistische Einmischung und Kriege in Serie. Deutsche Regierungen ermächtigen sich, anderen Nationen Vorschriften zu machen, wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auszuüben und selbst bis zur Androhung und Anwendung militärischer Gewalt zu gehen. NATO und EU vereinnahmten ein osteuropäisches Land nach dem anderen. Die „Partnerschaft mit Russland“ schlug in offene Konfrontation um.

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Freidenker-Brief 2-2015: Breitseiten gegen die Friedensbewegung

Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbands, Klaus Hartmann, analysiert im nächsten „Freidenker“ (Nr. 1-2015) den Zustand der Friedensbewegung.
Der Artikel schließt mit den Worten: „Wir bekräftigen die Feststellung Eugen Drewermanns ‚Der wichtigste Beitrag zur Friedenspolitik lautet: Raus aus der NATO!‘ Wir arbeiten und demonstrieren mit allen zusammen, die auch am 8. Mai 2015 darauf bestehen: ‚Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg‘“
Im gleichen Sinne haben sich andere Autoren geäußert, deren erläuternd aufgeführte Stellungnahmen zur vertieften Lektüre empfohlen werden.

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Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung

Beitrag von Klaus Hartmann, später veröffentlicht in FREIDENKER 1-15
Die Bedrohung des Weltfriedens ist mit der NATO-Aggression in der Ukraine und der psychologischen Kriegsführung gegen Russland erheblich gewachsen. Die Aktions- und Mobilisierungsfähigkeit der Friedensbewegung ist der Bedrohung völlig unangemessen. Als mit den „Montagsmahnwachen für den Frieden“ nach Beginn der Ukraine-Krise neue Akteure auf den Plan traten, wurde darauf von linken Organisationen und Parteien sowie Instanzen der ‚traditionellen‘ Friedensbewegung überwiegend mit Skepsis, Kritik und Ablehnung reagiert.

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NATO-Weltmachtpolitik und Schwellenländer

Beitrag aus jw von Klaus von Raussendorff
Ist Russland ein imperialistischer Staat? Hat sich dort eine spezifische Variante des staatsmonopolistischen Kapitalismus entwickelt? Wäre das der Fall, wäre die nachstehend diskutierte Frage sinnlos. Sie lautet, ob in Russland (wie auch in den anderen BRICS-Staaten: Brasilien, Indien, China und Südafrika) Strukturen und Faktoren gegeben sind, die bei einer bestimmten Entwicklung der Klassenverhältnisse günstigere Bedingungen für die arbeitenden Menschen schaffen könnten als in den Ländern des staatmonopolistischen Kapitalismus.

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Heimat und Patriotismus – Unworte für Internationalisten?

Beitrag von Sebastian Bahlo aus: FREIDENKER 1-14
Wir sind Internationalisten, zunächst weil wir Humanisten sind, weil wir den Zustand anstreben, in dem alle Menschen sich ohne Unterschied ihrer Sprache, ihres Aussehens, ihrer Staatsangehörigkeit gegenseitig als Gleiche respektieren. Wir streben Völkerverständigung und Völkerfreundschaft, gemeinschaftliches Handeln der Völker an, weil wir dies als im Interesse der Menschheit betrachten.
Gibt es ein kollektives Interesse der gesamten Menschheit? Wir wissen, daß dem nicht so ist. …

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