Untergang

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Kundgebung am 20.06.2026: Russland ist nicht unser Feind

Presseerklärung – Russland ist nicht unser Feind
85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion: Kundgebung am 20. Juni 2026 von 13-15 Uhr in Berlin, Brandenburger Tor, anschließend Weg des Gedenkens zum Sowjetischen Ehrenmal Tiergarten
In Politik und Medien wird Russland zum Feind Deutschlands gemacht, gegen den aufgerüstet und die Gesellschaft kriegstüchtig umgebaut wird. Russland soll, so Bundesaußenminister Wadephuhl, sogar „für immer unser Feind bleiben“. Diese Politik ist geschichtsvergessen. In den letzten gut 100 Jahren hat Deutschland Russland resp. die Sowjetunion zweimal überfallen – und beide Male endete es für Deutschland mit einer totalen Niederlage und für die Sowjetunion mit einem unermesslichen Blutzoll und erlittener Gewalt, die in ihrer Brutalität bis dahin einzigartig war und bis heute ist. Die Politik der Feindschaft zu Russland ist brandgefährlich. Sie spielt mit dem Feuer. Ein Krieg gegen die stärkste Atommacht der Welt kann nur im Untergang enden.

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Kultur & KunstWeltanschauung & Philosophie

Ein neues Paradigma zur Umbewertung der antiken Tragödie

Beitrag von Bernhard H. F. Taureck
Tragödien, enden sie nicht mit dem Untergang und der physischen Vernichtung ihrer Protagonisten? Kommt es jedoch vor, dass die Handelnden gerettet werden, sind dann die entsprechenden Tragödien im Grunde nichts als Tragikomödien? So jedenfalls lautet der Chor der Experten seit langer Zeit. Das Wort Tragödie ist dabei ohne Belang. Es bedeutet Bocksgesang. Alle Versuche, diesen Sprachgebrauch zu erklären, sind bisher gescheitert. Es handelt sich bei der Tragödie nicht um ein kulturelles Randphänomen. Die Tragödie bildet seit den drei überragenden Tragikern Aischylos, Sophokles und Euripides die unbestritten höchste Form dessen, wozu Dichtung und wozu überhaupt Kunst und Kultur fähig sind.

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