Die Frauen der Pariser Kommune

Beitrag von Florence Hervé
„Zum ersten Male riss in einem Lande das Proletariat mit kühnem Sinn und starker Faust die Staatsmacht an sich. Dem gewaltigen Ereignis fehlte nicht der typische Wesenszug jeder elementaren Revolution: die Beteiligung breiter Frauenmassen…“, schrieb Clara Zetkin in ihrer Geschichte der proletarischen Frauenbewegung über die Pariser Kommune. …
Ohne Frauen keine revolutionäre Entwicklung, eine geschichtliche Erfahrung, die sich in Frankreich wiederholte. Zu ergänzen wäre: ohne die Teilnahme ausländischer Frauen keine Revolution. Die Pariser Kommune zeigte es: Der Kampf um eine sozialistische Gesellschaft und um Frauenrechte ist international, direkte Demokratie und Gleichstellung von Frauen wie von Ausländerinnen und Ausländern sind möglich.

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FREIDENKER 2-21 – 150 Jahre Pariser Kommune

Die Ausgabe 2-21 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „150 Jahre Pariser Kommune“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Caroline Colebrook: Die Pariser Kommune
– Prosper-Olivier Lissagaray: Geschichte der Kommune von 1871
– Florence Hervé: Die Frauen der Pariser Kommune
– Schmetterlinge: Die Frauen der Kommune
– Klaus Linder: Johannes R. Becher – zum 130. Geburtstag des Dichters
– Portraits von Mitgliedern der Kommune
– Marx, Engels, Lenin zur Pariser Kommune
– Klaus von Raussendorff: Rassemblement Communiste – Ehre den Kommunarden, Märtyrern der Blutwoche

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Frauenrechte und die DDR – Interview mit Prof. Helga Hörz

Die Frauenrechts-Expertin Prof. Helga Hörz sprach mit RT Deutsch über den Kampf um Gleichstellung in der DDR. Sie wies auf die Möglichkeiten hin, die die DDR-Politik den Frauen bot. Die Übernahme durch die BRD habe sich negativ auf die Lage ausgewirkt. Im Zweiten Teil erklärt sie unter anderem die Familien- und Frauenpolitik der DDR – und was die „Wiedervereinigung“ für die DDR-Frauen bedeutete.“

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Pyrrhussieg des Feminismus

Beitrag von Christel Buchinger aus FREIDENKER 2-18
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nannte ich mich mit Stolz Feministin. Heute frage ich mich, ob ich das weiterhin tun kann. Kann man als Linke, als Marxistin heute noch Feministin sein? Damals bestand ich darauf, dass im Kampf für eine bessere Welt Frauenverachtung und -unterdrückung nicht übersehen, dass die Lage, die Probleme, Wünsche und Forderungen der Frauen zur Kenntnis genommen werden. Überall, wo Menschen entrechtet, geknechtet und ausgebeutet werden, trifft es Frauen schlimmer und doppelt; sie werden millionenfach versklavt, vergewaltigt, verstümmelt, ermordet.

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Die große Unübersichtlichkeit

Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 2-18
„Gender“ – das Problem beginnt schon beim Begriff: Wie heißt das eigentlich? „Genderismus“? Es gibt Gender-Forschung, Gender-Politik, Gender-Ideologie, und Kritker sprechen vom „Gender-Wahn“.
Im offiziellen Sprachgebrauch ist die Rede – auch in Deutschland – von „Gender Mainstreaming“. Der Anglizismus lässt schon einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ratlos zurück. Deshalb muss ihn die Bundesregierung dem Wahlvolk erklären, und das macht sie so: …

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