Gendersprache: Placebo oder Kollaboration?

Beitrag von Dagmar Henn
Ich war dabei, als die ganze Sache losging. Mitte der 1980er, also vor bald vierzig Jahren, war das ein Thema in Frauenzentren und unter Feministinnen, das Auftauchen oder Nichtauftauchen von Frauen in der Sprache. Damals gab es einige Sprachwissenschaftlerinnen, die zu dem Thema forschten, und reihenweise Beispiele brachten, wie Frauen aus der Wahrnehmung verschwinden konnten. …
Wir haben damals diese Dinge erfunden, das Zwischen-I beispielsweise. Oder damit experimentiert, wie Texte wirken, wenn nur noch weibliche Formen darin vorkommen. Aber – wir haben uns noch mit ganz anderen Fragen beschäftigt. …
Und heute? Ist von all den Auseinandersetzungen, um die es damals ging und im Grunde noch heute geht, nur noch das Nebenproblem übrig.

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Die große Unübersichtlichkeit

Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 2-18
„Gender“ – das Problem beginnt schon beim Begriff: Wie heißt das eigentlich? „Genderismus“? Es gibt Gender-Forschung, Gender-Politik, Gender-Ideologie, und Kritker sprechen vom „Gender-Wahn“.
Im offiziellen Sprachgebrauch ist die Rede – auch in Deutschland – von „Gender Mainstreaming“. Der Anglizismus lässt schon einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ratlos zurück. Deshalb muss ihn die Bundesregierung dem Wahlvolk erklären, und das macht sie so: …

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FREIDENKER 2-18 – Genderismus

Die Ausgabe 2-18 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Genderismus – Fortschritt oder Sabotage im Kampf um Frauenrechte?“ und enthält u.a. folgende Beiträge:
– Rüdiger Rauls: Gender-Politik
– Klaus Hartmann: Die große Unübersichtlichkeit
– Helga E. Hörz: Frauenrechte durchsetzen oder um Worte und Bilder streiten?
– Katja Barthold: Die Vergessenen
– Annett Torres: Die Gendermerie kommt
– Christel Buchinger: Pyrrhussieg des Feminismus

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