Technik

AktuellesDemokratie – Medien – Aufklärung

Drohnen, Drohnen, Drohnen allüberall

Beitrag von Dagmar Henn
Langsam müsste das doch durch sein – schließlich wird die Drohnennummer schon seit mindestens zwei Jahren gespielt. Wobei Leipzig zugegeben ein ganz besonders aufgeblasenes Nichts war. Das im Zusammenhang mit dem vom ukrainischen Journalisten Anatoli Scharij verbreiteten Zeugnis natürlich besondere Würze besitzt. Schließlich erklärt dessen Zeuge, es seien sehr schnell Medien vor Ort gewesen, und das mitten in der Nacht auf einem abgesicherten Gelände – das ist ohne Vorwissen gar nicht möglich, denn für nichts stellt sich kein Kollege nachts auf einen Flughafen. Irgendwie hat wohl Leipzig nicht genügt, wenn jetzt eine Drohne in Niedersachsen auftaucht. Am Steinhuder Meer. Zufällig ein Ausflugsziel, der größte See im Norden, also eine Umgebung, in der es – anders als bei manch anderem Standort der Bundeswehr – durchaus landschaftliche Gründe gibt, eine Drohne fliegen zu lassen.

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Demokratie – Medien – AufklärungGeschichte

Im Schatten der Antennen

Der „Bunker Wollenberg“ und die neue Frontlinie im Inneren des Rechtsstaats
Ein Essay von Sabiene Jahn
Tief im Wald von Märkisch-Oderland steht ein Bauwerk aus Beton, Stahl und Funktechnik. Errichtet für den Atomkrieg – und heute unfreiwillig Teil eines politischen Konflikts, der mit dem Kalten Krieg mehr gemeinsam hat, als vielen lieb ist. Der „Bunker Wollenberg“ ist ein Museum. Ein Ort der Erinnerung. Ein Ort der Technikgeschichte. Doch seit Wochen wird er nicht mehr nur als historischer Ort gelesen. Er ist zur Projektionsfläche geworden. Für neue Feindbilder. Für neue Sicherheitslogiken. Für eine staatliche Praxis, die immer häufiger mit Verdacht beginnt – und mit Untersuchungshaft endet. An diesem Ort lässt sich beobachten, wie schnell Geschichte wieder Gegenwart wird. Und zwar durch politische Deutung.

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Weltanschauung & Philosophie

Gesellschaftssystem – Moralkodex und Verantwortung der Wissenschaftler

Beitrag von Herbert Hörz auf der Konferenz „Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik“ am 08.10.2011 in Dresden. Aus: FREIDENKER 2-15
Wissenschaft trägt einerseits zur Erhöhung unserer Lebensqualität bei, während sie andererseits Gefahren mit sich bringt. Dazu gehören qualitativ neue Waffen, mit denen Kriege durch Hochtechnologien entmenschlicht werden, neue Söldnerheere entstehen und Verluste an Menschen und Kulturgütern wachsen, wobei die Zerstörungen natürlicher Lebensbedingungen der Menschen zunehmen. Ökologische Katastrophen werden durch Eingriffe in die Selbstorganisation natürlicher Prozesse gefördert. Es kommt immer öfter zu Havarien in großtechnischen Systemen. Das macht Menschen misstrauisch gegenüber der Wissenschaft und Technikentwicklung.

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Weltanschauung & Philosophie

Wissenschaft – Technik – Weltanschauung

Beitrag von Horst Schild auf der Konferenz „Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik“ am 08.10.2011 in Dresden. Aus: FREIDENKER 2-15
Müssen wir die Wissenschaft fürchten, Sorge vor ihren Resultaten, auch technischen Resultaten, haben? Sind gar die Wissenschaftler schuld, wenn ihre Erkenntnisse von eben diesen „Machthabern“ missbraucht werden? Liegt es denn aber an den Physikern, wenn noch immer die Menschheit von Atomwaffen bedroht wird, an den Chemikern, wenn unsere Nahrungsmittel gepanscht, ja vergiftet werden? Ist die Wissenschaft schuld am Hunger in vielen Ländern, an Wirtschafts- und Finanzkrisen, an Arbeitslosigkeit, an der Zerstörung der Natur? – Hat sie nicht vielmehr unzählige positive Ergebnisse hervorgebracht, die aus unserem Leben sich wegzudenken niemand wünscht?

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Verbandsorgan FREIDENKER

FREIDENKER 2-15 – Fortschritt – Wissenschaft – Technik: Im Dienst des Menschen?

Die Ausgabe 2-15 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „Fortschritt – Wissenschaft – Technik: Im Dienst des Menschen?“ und enthält u.a folgende Beiträge von der Konferenz „Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik“ am 08.10.2011 in Dresden:
– Klaus Hartmann: „Zweifel – Kritik – Anklage: Fortschritt – Wissenschaft – Technik“
– Horst Schild: Wissenschaft – Technik – Weltanschauung
– Herbert Hörz: Gesellschaftssystem – Moralkodex und Verantwortung der Wissenschaftler
– Ernst Woit: Hightech-Militarismus und neues Söldnertum
– Helmut Dunkhase: IT-Chancen für die Planwirtschaft

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Weltanschauung & PhilosophieZentrale Veranstaltungen

Bericht über die Konferenz „Zweifel und Kritik an Fortschritt, Wissenschaft und Technik „

Bericht über die Wissenschaftliche Konferenz am 8. Oktober 2011 in Dresden von Eberhard Schinck
Zum Thema wurden Antworten gesucht auf die Frage: Cui bono? Oder – wem dient der Wissenschaftler – wem nützt die Wissenschaft? Der rote Faden war bestimmt von der Kritik am gegenwärtigen Gesellschaftssystem in Deutschland. Unter den bestehenden Machtverhältnissen werden Wissenschaft sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hauptsächlich zur Sicherung maximaler Profite und für die Erfüllung politischer und militärischer Ziele missbraucht.
Die Referate und Diskussionsbeiträge werden in eine später erscheinende Publikation [FREIDENKER 2-15] aufgenommen und sind dann dort vollständig nachzulesen. Zwecks einer schnelleren Information veröffentlichen wir eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der Referate an dieser Stelle.

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