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Alles wie gehabt: USA mit Mörder-Präsident an der Spitze

Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbandes

Der Deutsche Freidenker-Verband verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA gegen das souveräne und freiheitsliebende Venezuela. Das Kidnapping des gewählten Präsidenten der Bolivarischen Republik Nicolás Maduro ist ein krimineller Piratenakt.

Der Einsatz brutaler militärischer Gewalt zum Zweck von „Regime Change“ und dem Raub nationaler Ressourcen ist ein Markenzeichen der US-Regimes, ob die Präsidenten Clinton, Bush, Obama, Biden oder jetzt Trump heißen. Ob als Kampf gegen Massenvernichtungswaffen, für Demokratie oder gegen Drogen deklariert – die stimulierende Droge all dieser Kriegsverbrecher heißt Öl. Auch die Fortsetzung ihrer Raubkriegspolitik wird die USA nicht vor dem Abstieg als hegemoniale Macht und dem Niedergang des Imperiums der Lügen bewahren.

Mit seinem Krieg gegen Venezuela dürfte Trump seinem ersehnten Friedensnobelpreis einen entscheidenden Schritt näherkommen. Nach dem Preis für Drohnenmörder Obama folgt Trump den Wünschen der Friedensnobelpreisträgerin von 2025, María Corina Machado, die sich mit ihrer beständigen Aufstachelung zur US-Invasion gegen die gewählte Regierung Venezuelas als preiswürdig qualifizierte. Kriegshetzer, Putschisten und Antikommunisten stehen auch beim Nobel-Komitee auf der Beliebtheitsliste ganz oben.

Wir fordern von der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union, ihren ständigen Bekenntnissen zum Völkerrecht folgend das Selbstbestimmungsrecht Venezuelas zu verteidigen und die US-Terrorakte zu verurteilen.

Der Deutsche Freidenker-Verband erklärt seine unerschütterliche internationalistische Solidarität mit dem Land, der Bevölkerung und den Kämpfern der Bolivarischen Revolution. Freiheit für Nicolás Maduro, Hände weg von Venezuela, Yankees go home!

Deutscher Freidenker-Verband, Verbandsvorstand


Aus Anlass des Überfalls der USA auf die Bolivarische Republik Venezuela, dokumentieren wir die Stellungnahme der venezolanischen Regierung sowie die Solidaritätserklärung der Antiimperialistischen Koordination in Wien.


Kommuniqué der Regierung Venezuelas zur US-Aggression

veröffentlicht am 03.01.2026 auf redglobe.de

Die Bolivarische Republik Venezuela weist die äußerst schwere militärische Aggression der derzeitigen Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das venezolanische Territorium und die venezolanische Bevölkerung in den zivilen und militärischen Gebieten der Stadt Caracas, der Hauptstadt der Republik, und in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira zurück und prangert sie vor der internationalen Gemeinschaft an. Dieser Akt stellt einen eklatanten Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen dar, insbesondere gegen die Artikel 1 und 2, in denen die Achtung der Souveränität, die rechtliche Gleichstellung der Staaten und das Verbot der Gewaltanwendung verankert sind. Eine solche Aggression bedroht den internationalen Frieden und die Stabilität, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, und gefährdet das Leben von Millionen von Menschen.

Das Ziel dieses Angriffs ist nichts anderes, als sich der strategischen Ressourcen Venezuelas zu bemächtigen, insbesondere des Erdöls und der Mineralien, um die politische Unabhängigkeit des Landes mit Gewalt zu brechen. Das wird ihnen nicht gelingen. Nach mehr als zweihundert Jahren Unabhängigkeit stehen das Volk und seine legitime Regierung fest zur Verteidigung der Souveränität und des unveräußerlichen Rechts, über sein Schicksal zu entscheiden. Der Versuch, einen Kolonialkrieg zu führen, um die republikanische Regierungsform zu zerstören und einen „Regimewechsel“ im Bündnis mit der faschistischen Oligarchie zu erzwingen, wird wie alle bisherigen Versuche scheitern.

Seit 1811 hat Venezuela gegen Imperien gekämpft und sie besiegt. Als 1902 ausländische Mächte unsere Küsten bombardierten, verkündete Präsident Cipriano Castro: „Die unverschämte Pflanze des Fremden hat den heiligen Boden des Vaterlandes entweiht“ Heute erhebt sich das venezolanische Volk mit der Moral von Bolivar, Miranda und unseren Befreiern erneut, um seine Unabhängigkeit gegen die imperiale Aggression zu verteidigen.

Das Volk auf die Straße

Die bolivarische Regierung ruft alle sozialen und politischen Kräfte des Landes auf, die Mobilisierungspläne zu aktivieren und diesen imperialistischen Angriff abzulehnen. Das venezolanische Volk und seine Bolivarischen Nationalen Streitkräfte sind in perfekter volksmilitärisch-polizeilicher Verschmelzung im Einsatz, um Souveränität und Frieden zu garantieren. Gleichzeitig wird die Bolivarische Friedensdiplomatie entsprechende Beschwerden an den UN-Sicherheitsrat, den UN-Generalsekretär, die CELAC und die NAM richten und die Verurteilung und Rechenschaftspflicht der US-Regierung fordern.

Präsident Nicolás Maduro hat alle Pläne zur Landesverteidigung vorbereitet, die zu gegebener Zeit und unter den gegebenen Umständen in strikter Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela, dem Organischen Gesetz über den Ausnahmezustand und dem Organischen Gesetz über die nationale Sicherheit umgesetzt werden sollen.

In diesem Zusammenhang hat Präsident Nicolás Maduro das Dekret zur Ausrufung des Ausnahmezustands im gesamten Staatsgebiet unterzeichnet, um die Rechte der Bevölkerung zu schützen, das volle Funktionieren der republikanischen Institutionen zu gewährleisten und unverzüglich zum bewaffneten Kampf überzugehen. Das ganze Land muss aktiv werden, um diese imperialistische Aggression zu besiegen

Er hat auch den sofortigen Einsatz des Kommandos für die integrale Verteidigung der Nation und der Führungsorgane für die integrale Verteidigung in allen Staaten und Gemeinden des Landes angeordnet.

In strikter Übereinstimmung mit Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen behält sich Venezuela das Recht vor, eine legitime Selbstverteidigung auszuüben, um sein Volk, sein Territorium und seine Unabhängigkeit zu schützen. Wir rufen die Völker und Regierungen Lateinamerikas, der Karibik und der Welt auf, sich angesichts dieser imperialen Aggression in aktiver Solidarität zu mobilisieren.

Wie der Oberbefehlshaber Hugo Chávez Frías sagte, „in jeder Situation neuer Schwierigkeiten, egal welchen Ausmaßes, ist die Antwort aller Patrioten … Einheit, Kampf, Schlacht und Sieg“.

Caracas, 3. Januar 2026

Quelle: https://www.redglobe.de/2026/01/kommunique-der-regierung-venezuelas-zur-us-aggression/


US-Aggression gegen Venezuela – globale Intifada!

Erklärung der Antiimperialistischen Koordination (AIK)

veröffentlicht am 03.01.2026 auf antiimperialista.org

Der heutige Überfall der USA auf Venezuela ist ein weiterer Terrorakt des US-Imperialismus, der auf das Schärfste verurteilt werden muss!

Washington will entsprechend seiner Neo-Monroe-Doktrin keinen souveränen Staat in seinem „Hinterhof“. Trump hat offen gesagt, dass er „sein Öl“ zurückholen will – wie man sieht, mit blanker Gewalt. Das Völkerrecht wird sowieso ständig vom US-Regime mit Füßen getreten.

In einem Akt blanker Piraterie hat die US-Soldateska sogar den venezolanischen Präsidenten Maduro entführt.

Jetzt brauchen wir ein starkes Zeichen der internationalen Solidarität mit dem venezolanischen Volk, das um seine Selbstbestimmung kämpft – gegen das US-Imperium, seine NATO-Verbündeten sowie die EU, die grundsätzlich jedes US-Verbrechen unterstützt.

Die USA und der westliche Imperialismus maßen sich an, die Welt ganz alleine beherrschen zu können. Sie treiben uns in einen Weltkrieg hinein. Auch wenn sie zunächst mit einer überlegenen Tötungsmaschinerie ins Feld ziehen und auch vor den größtmöglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht zurückschrecken, so stoßen sie doch auf immer mehr Widerstand in den unterschiedlichsten Formen.

In Lateinamerika und in der Welt erhebt sich eine antiimperialistische Solidaritätsbewegung, die auch das palästinensische Volk in seinem Kampf gegen die Auslöschung durch Israel-USA-EU unterstützen.

In Palästina gibt es einen Volkswiderstand, gegen die NATO-Expansion in den Osten leistet Russland staatlichen Widerstand, in Venezuela wird man sehen, ob sich beide Aspekte kombinieren lassen. Jedenfalls fließen alle zusammen gegen die Vorherrschaft des US-geführten westlichen Imperialismus.

Der gegenwärtige Ultraimperialismus ist nicht nur nicht durchzuhalten. Er beschleunigt sogar den Niedergang. Sie werden Niederlagen einstecken und Rückzüge antreten müssen.

Hoch die internationale Solidarität

Quelle: https://www.antiimperialista.org/2026-01-03-us-aggression-gegen-venezuela-globale-intifada/


Bild oben: Symbolbild. Erstellt mit KI