Kriegsdienst

AktuellesVeranstaltungen in den DFV-Landesverbänden

Diskussion mit Florian D. Pfaff: Kriegsdienst-Pflicht?

Vortrag und Diskussion mit Florian D. Pfaff, Major a.D. am 04.04.2026 in Frankfurt a.M.
Er diente bis 2013 in der Bundes­wehr und wurde 2003 durch seine Weigerung bekannt, rechtswidrigen Befehlen seiner Vorgesetzten zu ge­horchen. Sie forderten, die Gesetzes­lage und sein Gewissen zu ignorieren und indirekt am Irakkrieg mitzuwir­ken. Florian ist Sprecher des Arbeits­kreises „Darmstädter Signal“, einem Zusammenschluss kritischer aktiver und ehemaliger Angehöriger der Bundeswehr sowie Mitbegründer der Friedensinitiative Rosenheim, er engagiert sich in der Partei dieBasis im Bereich „Friede und Sicherheit“. Debatten und Beschlüsse zu einer neuen „Wehrpflicht“ finden statt, nachdem eine „Zeitenwende“ verkündet wurde und Deutschland wieder „kriegstüchtig“ werden soll. Während immer mehr Kriege vom Zaun gebrochen werden, soll dafür offenbar mehr Kanonenfutter zur Verfügung stehen. Was kann man dagegen tun … ?

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Diskussion mit Jürgen Rose: Kriegsdienst – Pflicht?

Einladung zur Diskussion: Kriegsdienst – Pflicht? mit Jürgen Rose, Oberstleutnant a.D.
am 28. März 2026 in Magdeburg
Das mit allen Mitteln der Propaganda generierte Zerrbild vom „Feind im Osten“ lässt hierzulande zum einen eine nachgerade groteske Kriegshysterie grassieren, während zugleich immer drängender der Ruf nach einem Wiederaufleben des 2011 ausgesetzten militärischen Zwangsdienstes in Gestalt der allgemeinen Wehrpflicht – diesmal jedoch sowohl für Männer als auch für Frauen – erschallt. Zum anderen feiern an der Heimatfront in schöner Regelmäßigkeit die abgestanden-totalitären Parolen einer vorgeblich dringend erforderlichen „allgemeinen Dienstpflicht“, einem „verpflichtenden sozialen Jahr“ oder einem „Gesellschaftsjahr“ für die Gesamtheit aller Bürger/innen fröhliche Urständ. Solcherart Zwangsarbeit wurde in den glorreichen Zeiten des „1000jährigen Reiches“ als „Reichsarbeitsdienst“ verbrämt. (aus Ossietzky 18/2025)

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Neue Aufkleber „Kriegsdienstpflicht“ und „Gesellschaftspflichtjahr“

Im Zuge der von Pistorius, Merz und anderen „Spitzen“ der Bundesregierung betriebenen Kriegsertüchtigung wurde die „Wehrpflicht“ durch Gesetz wiedereingeführt. Falls sich nicht genügend Freiwillige als Kanonenfutter finden, soll die Zwangsrekutierung folgen. Der Deutsche Freidenker-Verband solidarisiert sich mit den Schülerprotesten gegen die Pflicht zum Kriegsdienst und steuert zur Unterstützung einen neuen Aufkleber bei.
Ergänzend zur „Wehrpflicht“-Debatte treten der Bundespräsident, die Olivgrünen und weitere Politikgrößen an die Öffentlichkeit und fordern unter der heuchlerischen Losung von „Gerechtigkeit“, dass alle einen Beitrag leisten müssten. Dafür haben sie das wohlklingende Wort von einem „Pflichtjahr für die Gesellschaft“ erfunden, das gab es schon einmal, und hieß schlicht Reichsarbeitsdienst.

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