Kurden im Zwielicht

Die türkische Aggression gegen Afrin und die Problematik der Solidarität mit den syrischen Kurden. Beitrag von Joachim Guilliard:
Der Einmarsch türkischer Truppen und dschihadistischen Milizen im Norden Syriens ist zweifelsohne ein verbrecherischer Angriff, der scharf zu verurteilen ist. Proteste gegen diese Aggression, die zum guten Teil mit deutschen Waffen durchgeführt wird, sind daher selbstverständlich angebracht.
So berechtigt die Proteste gegen den türkischen Angriff auf Afrin sind: Warum nur hier? Offensichtlich misst ein Großteil der Linken und der Friedensbewegung bei ihrer Solidarität mit angegriffenen Bevölkerungsgruppen in Syrien mit zweierlei Maß.

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Video: System Change statt Regime Change – Stimmen zur LLL-Demo 2018

Video der Arbeiterfotografie von der LLL-Demo am 14.01.2018 in Berlin
Stimmen auf der internationalen Demonstration der linken Bewegungen zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichshain – zum Gedenken an die Revolutionäre Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Lenin und viele unzählige unbekannte Opfer im Kampf um Gerechtigkeit; Menschenwürde und einen Systemwechsel (System Change statt Regime Change á la Otpor)
Eine nicht repräsentative Auswahl von Stimmen darunter: Hans-Peter Brenner (DKP-Parteivorstand), Adel Amer (Generalsekretär der Kommunistischen Partei Israels), einer Vertreterin der Initiative GIB Gemeingut in Bürgerhand sowie Willi Schulze-Barantin von den hessischen Freidenkern.

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Der „Querfront“ auf der Spur: Interview mit Klaus Hartmann

Interview von RT-Deutsch mit Klaus Hartmann
In Deutschland gilt Meinungsfreiheit. Sagen vor allem diejenigen, die von einer Mainstream-Meinung nie abgewichen sind. Was aber passiert, wenn man die Kriege hinterfragt, die im Namen der Demokratie geführt werden? Oder etwa das Sozialsystem in Deutschland?
Diejenigen, die das wagen, sind oft gezwungen, sich gegen Labels wie „Verschwörungstheoretiker“ oder „Antisemit“ zu verteidigen. Auch wenn solche Begriffe auf manche Menschen durchaus zutreffen mögen, bewirken sie vor allem eines: Jegliche Kritik am Kurs der Regierung wird mit einer solchen Abstemplung in ein eher negatives Licht gerückt.

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Mit „Fake News“ in den Krieg

Rede des Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen am 14. Dezember 2017 in Berlin
Mir wurde aufgegeben, ich soll etwas über „Fake News“ erzählen, das hat in diesen Tagen natürlich Konjunktur, andererseits soll es dabei darum gehen, ob es sich bei der Gegnerschaft gegen die „Fake News“ um einen Kampf um die Wahrheit handelt.
Ich muss sagen, das Wort steht in einer Reihe mit dem, das schon einmal ein paar Tage vorher zum „Unwort des Jahres“ erkoren wurde, von einer ehemals sprachkritischen Jury, nämlich der „Lügenpresse“; was uns ja eingeträufelt wird, dass man es nicht benutzen kann oder darf, weil es ein „rechtes Wort“ sei. Ich beziehe mich lieber auf Eckart Spoo, der meinte: „Die Presse muss einfach aufhören, zu lügen. Und ich lasse mir dieses wahre, dieses allzu wahre Wort nicht verbieten.“

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Das Dekret über den Frieden – Grundlinie sowjetischer Friedenspolitik

Beitrag von Marianne Linke aus: FREIDENKER 4-17
Vor 100 Jahren, im Oktober 1917, war von der Kriegsbegeisterung und dem Hurra-Patriotismus, mit dem 1914 in den Staaten Europas Millionen und Abermillionen Soldaten in den bis dahin mörderischsten Krieg aller Zeiten geschickt wurden, nichts mehr übrig geblieben. Am schärfsten hatten sich die Ablehnung des Krieges und das Drängen auf einen sofortigen Friedensschluss in Russland zugespitzt. Von den mehr als 10 Millionen Soldaten waren im Oktober 1917 bereits weit über zwei Millionen auf eigene Faust desertiert. Die von der Kerenski-Regierung befohlene und von den Menschewiki und den Sozialrevolutionären unterstützte Fortsetzung des Krieges befeuerte die Antikriegsstimmung in Armee, Flotte und Hinterland.

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Freidenker-Brief 4-2017: Freidenker unterstützen Appell „abrüsten statt aufrüsten“

Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbands, unterstützt den Aufruf der Friedensbewegung mit der Forderung „Abrüsten statt aufrüsten!“.
In seiner Begründung heißt es u.a.: „Auf 2% ihrer Wirtschaftsleistung sollen die Ausgaben für Krieg und Vernichtung in den NATO-Staaten bis 2024 steigen. … Dagegen mobil zu machen, ist ein Gebot der Stunde: trotz täglichem Klamauk über die Regierungsbildung wird durch die künftigen Koalitionäre die Hochrüstung nie thematisiert, geschweige denn in Frage gestellt. Das ist angesichts von Kinder- und Altersarmut, Lehrermangel und Pflegenotstand ein gesellschaftlicher Skandal ersten Ranges.“

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Pulverfass Ramstein: Von Deutschland geht Krieg aus

Information zu einer Veranstaltung der Hanauer Friedensplattform am 9.11.2017 mit Klaus Hartmann
Aus Hanau sind die US-Truppen vollständig abgezogen. Aus Kasernen wurden bei uns zivile Wohnanlagen und Flüchtlingsunterkünfte. Trotzdem sitzen wir auf einem gefährlichen Pulverfass: Es gibt noch über 15 bedeutsame US-Militärstandorte in der Bundesrepublik. Einer der wichtigsten ist Ramstein/Kaiserslautern im Süden von Rheinland-Pfalz. … Dies bedeutet eine neue Kriegsgefahr für Deutschland: Die Befehlszentrale in Ramstein würde zum Ziel russischer Raketen, sobald erste US-Interkontinentalraketen aufsteigen. Die Bewohner der Westpfalz wären die ersten Opfer eines Atomkriegs zwischen Washington und Moskau.

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Freidenker-Brief 3-2017: 100 Jahre Oktoberrevolution

Der Deutsche Freidenker-Verband veranstaltete am 30. September 2017 in Berlin im Rathaussaal Pankow eine Konferenz unter dem Titel „100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden“.
Reporterin Maria Janssen von RT Deutsch sprach vor Ort mit den Freidenkern über die Auswirkungen der Oktoberrevolution auf die heutige Politik und Gesellschaft.
Das Referat von Andreas Wehr „Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution“ ist bereits online nachzulesen. Alle sieben Referate sollen als Heft 4-2017 des Verbandsorgans „FREIDENKER“ erscheinen.

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Nie mehr Faschismus!? Wir stecken doch mitten drin!

Beitrag von Einar Schlereth
Angesichts des national-sozialistischen und faschistischen Phänomens waren sich Intellektuelle des linken, aber auch des linksliberalen Spektrums nicht nur darüber im klaren, dass es so oder in ähnlicher Form auch in anderen Ländern hätte auftreten können, sondern auch – bei Bedarf – wieder auftreten könnte. Bei Bedarf bedeutet, wenn die herrschende monopolkapitalistisch-imperialistische Klasse sich und ihre Privilegien hinlänglich bedroht fühlt, um auf diese oder ähnliche Methoden glaubt zurückgreifen zu müssen.

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Volkskräfte gegen die Oligarchie

Beitrag von Klaus Hartmann aus: „FREIDENKER“ Nr. 3-17
Seit Jahrzehnten sind wir Zeugen, wie in vielen mittel- und lateinamerikanischen Ländern das Volk immer wieder gegen die Ausbeutung und Unterdrückung aufsteht. … In ganz Lateinamerika finden gegenwärtig fortgesetzte Angriffe auf alle demokratischen Institutionen mit dem Ziel, statt, ein anderes, zutiefst undemokratisches Wirtschaftsmodell durchzusetzen. In Deutschland und allen westlichen Ländern werden die Attacken von intensiver medialer Unterstützung flankiert, um eine Aura der Legalität und Glaubwürdigkeit zu schaffen.

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Zwei Wege zur Revolution, ein Weg zur Unsterblichkeit

Beitrag von Romina Tobar und Daniel Osorio aus: „FREIDENKER“ Nr. 3-17
Im Pantheon der sozialistischen Weltrevolution finden sich unter anderem zwei große Ikonen aus Lateinamerika: Dr. Salvador Allende Gossens und „Comandante“ Ernesto Ché Guevara. … Beide waren Ärzte und ihre Geschichten und politische Strategien scheinen sehr unterschiedlich. Die Bewunderung und Hochachtung, die sie füreinander hegten, zeugt jedoch von einer starken persönlichen und ideellen Nähe. Sie waren gute Freunde.

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